SPDqueer Thüringen

SPDqueer Thüringen Arbeitsgemeinschaft für Akzeptanz und Gleichstellung in der SPD Thüringen

Als SPDq***r sind wir eine AG der SPD Thüringen für Akzeptanz und Gleichstellung und setzen uns für die Rechte und Belange von Lesben, Schwulen, Trans*, Bi- und Intersexuellen in und außerhalb der SPD ein.

Am 28. August um 18:30 Uhr wird unsere diesjährige Landeskonferenz der SPDq***r Thüringen mit Vorstandswahlen in der SPD...
14/08/2025

Am 28. August um 18:30 Uhr wird unsere diesjährige Landeskonferenz der SPDq***r Thüringen mit Vorstandswahlen in der SPD-Landesgeschäftsstelle in Erfurt stattfinden. Zu dieser läd der SPDq***r Landesvorstand Euch herzlich ein.

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme!

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Vorläufige Tagesordnung:
1. Eröffnung und Begrüßung
2. Konstituierung
3. Grußworte
4. Rechenschaftsbericht des Landesvorstandes, Aussprache und Entlastung
5. Bericht der Mandatsprüfungs- und Zählkommission
6. Vorstellung der Kandidat*innen und Wahlen
6.1 Wahl der Sprecher*innen (5)
6.2 Wahl der Delegierten für die Bundeskonferenz (1)
6.3 Wahl der Delegierten für den Bundesausschuss (1)
6.4 Nominierung für den SPDq***r Bundesvorstand
7. Beratung Anträge
8. Austausch: Queerpolitik in der Brombeer-Koalition
9. Sonstiges und Termine

Vorläufige Geschäftsordnung:
Stimmberechtigt sind alle anwesenden SPD-Mitglieder. Es gilt §7 der Wahlordnung der SPD.

Seit 35 Jahren steht der 17. Mai als weltweites Symbol für den Kampf gegen Ausgrenzung, Hass und Gewalt gegenüber q***re...
17/05/2025

Seit 35 Jahren steht der 17. Mai als weltweites Symbol für den Kampf gegen Ausgrenzung, Hass und Gewalt gegenüber q***ren Menschen. Am 17. Mai 1990 wurde durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität offiziell aus dem Diagnoseschlüssel für Krankheiten gestrichen. Trotz zahlreicher q***rpolitischer Fortschritte, erleben wir gerade wieder eine massive Zunahme q***rfeindlicher Gewalt und eine Rückdrängung q***ren Lebens aus der Öffentlichkeit.

Dabei sind die rechtliche Gleichstellung q***rer Menschen und der Wunsch ein sichtbares und sicheres q***res Leben führen zu können keine Dinge, um die q***re Menschen betteln sollten, sondern fundamentale Menschenrechte, für deren Durchsetzung der Staat die Verantwortung trägt. Der Kampf gegen die zunehmende Queerfeindlichkeit, vor allem gegen trans, inter- und non-binäre Menschen muss daher konsequent geführt werden. Queerfeindliche Straftaten müssen erkannt und als das erfasst werden was sie sind: Hassverbrechen.

Neben der strafrechtlichen Verfolgung q***rfeindlicher Übergriffe fordert die SPDq***r mehr frühzeitige Aufklärungs- und Bildungsarbeit zu q***ren Themen. Wo solche Angebote fehlen, breiten sich Vorurteile und Hass leichter aus. Diese Projekte kosten Geld, sind aber eine wichtige Investition – besonders für junge Menschen, die Unterstützung dabei brauchen, zu ihrer Identität zu stehen. Niemand sollte aus Angst vor Hass seine Identität verstecken müssen. Doch gerade q***re Beratungsstellen sind oft von Kürzungen betroffen. Zum IDAHOBIT fordern wir alle demokratischen Parteien auf: Es reicht nicht, zum CSD schöne Worte zu finden und Regenbogenfahnen zu schwenken – der Einsatz gegen Queerfeindlichkeit muss das ganze Jahr über sichtbar und verbindlich sein!

Geh wählen! 🇪🇺
09/06/2024

Geh wählen! 🇪🇺

Heute hat der Bundestag staatliches Unrecht an trans*, inter* und nicht-binären Personen beseitigt. Das Verfahren zur Ko...
12/04/2024

Heute hat der Bundestag staatliches Unrecht an trans*, inter* und nicht-binären Personen beseitigt. Das Verfahren zur Korrektur des amtlichen Namens und Geschlechtseintrags wird auf neue, rechtsstaatliche Füße gestellt; es wird zu einem Verwaltungsakt vergleichbar mit der Eheschließung. Auf diesen Tag hat die q***re Community sehr lange gewartet.

Das Selbstbestimmungsgesetz ermöglicht zukünftig die Änderung des Geschlechtseintrags und Vornamens als schlichten Verwaltungsvorgang beim Standesamt. Psychiatrische Zwangsbegutachtung und langwierige, teure Gerichtsverfahren gehören bald der Vergangenheit an.

Unsere ganze PM findest du auf unserer Website: SPDQUEER.SPD.DE

Das "Nordische Model" löst keine Probleme, sondern verdrängt Sexarbeit in den Untergrund, wo sie im Zweifel umso gewaltv...
27/03/2024

Das "Nordische Model" löst keine Probleme, sondern verdrängt Sexarbeit in den Untergrund, wo sie im Zweifel umso gewaltvoller und weniger geschützt durch soziale Sicherheit stattfindet. Wir müssen als Gesellschaft dringend das Stigma abbauen, das auf Sexarbeit liegt: Stigma verhindert Sicherheit und befeuert Diskriminierung. Stigma zerstört Vertrauen und führt zu Isolation und Ohnmacht.

Wir müssen Sexarbeiter*innen in die Mitte der Gesellschaft holen. Wir müssen sie maßgeblich in den gesellschaftlichen Diskurs einbinden. Und wir müssen sie auch in einem möglichen Gesetzgebungsverfahren zur Neuregelung an den Tisch holen.

Heute wurde endlich das lang ersehnte   im Bundeskabinett beraten und verabschiedet. Eine wichtige Hürde auf dem Weg zum...
24/08/2023

Heute wurde endlich das lang ersehnte im Bundeskabinett beraten und verabschiedet. Eine wichtige Hürde auf dem Weg zum Ende des diskriminierenden und in Teilen verfassungswidrigen Transsexuellengesetzes ist damit genommen. Für eine Änderung des Vornamens oder des Geschlechtseintrags im Personenstandsregisters sind nach dem heute beschlossenen Entwurf des SBGG die Vorlage eines ärztlichen Attests oder die Einholung von zwei Gutachten in einem Gerichtsverfahren nicht mehr erforderlich. Vielmehr reicht zukünftig eine Erklärung auf dem Standesamt. Damit wird unsere zentrale Forderung an ein echtes Selbstbestimmungsrecht umgesetzt.

Positiv hervorzuheben ist zudem, dass mit dem heutigen Beschluss die Verfahren zur Änderung der Einträge im Personenstandsregister vereinheitlicht werden. Damit gelten künftig für transgeschlechtliche, intergeschlechtliche und nichtbinäre Menschen einheitliche Regelungen.

Trotz dieser positiven Aspekte hat uns der von Familienministerin Lisa Paus und Justizminister Marco Buschmann vorgelegte Entwurf für das SBGG enttäuscht.

So halten wir den neu hinzugefügten „Übereilungsschutz“, der eine Anmeldefrist von drei Monate vor Abgabe der Erklärung zur Änderung des Geschlechtseintrags und des Vornamens beim Standesamt vorsieht, für eine unnötige Hürde.

Auch wenn wir die durch Strafverfolgungsbehörden vorgetragenen Bedenken respektieren, dass sich Personen durch die Änderung ihres Geschlechts- und Namenseintrags einer Verfolgung entziehen könnten, gibt uns der nunmehr sehr weitgehende Zugriff von Behörden auf die Daten des Personenstandsregisters zu denken. Bei allem Verständnis für Sicherheitsinteressen müssen dennoch auch die Interessen und der Schutz der Betroffenen unbedingt berücksichtigt werden. Dies scheint nicht sichergestellt zu sein.

*Fortsetzung in den Kommentaren

Endlich wurde das Selbstbestimmungsgesetz vom Bundeskabinett beschlossen. Doch es gibt auchviel Kritik, jetzt ist der Bu...
23/08/2023

Endlich wurde das Selbstbestimmungsgesetz vom Bundeskabinett beschlossen. Doch es gibt auchviel Kritik, jetzt ist der Bundestag gefragt, das Gesetz zum Wohle der Betroffenen nachzubessern. 🏳️‍⚧️

23/08/2023
Wir sind entsetzt und in tiefer Trauer. Das furchtbare Ereignis im US-Bundesstaat Colorado ist nach Oslo und Bratislava ...
20/11/2022

Wir sind entsetzt und in tiefer Trauer. Das furchtbare Ereignis im US-Bundesstaat Colorado ist nach Oslo und Bratislava das dritte tödliche Attentat gegenüber Menschen der LSBTIQ*-Community - und das alles in den letzten 5 Monaten! Diese Gewalt, dieses Morden muss aufhören und unsere weltweite Community braucht dringend politischen und gesellschaftlichen Schutz.

Eine weltoffene, demokratische und plurale Gesellschaft kann und muss diesem Hass und dieser Gewalt ein Ende setzen.

Das furchtbare Attentat von Colorado Springs war wieder ein Angriff auf unsere Werte und unsere Lebensweisen als q***re Menschen.

Unsere Gedanken sind bei den Opfern und Angehörigen, bei der q***ren Community in Colorado Springs und überall, wo q***re Menschen leider immer wieder Gewalt erleben.

Am 27. August 2022 findet der mittlerweile 24. Christopher Street Day (CSD) in Erfurt statt und lädt zu einer Demonstrat...
24/08/2022

Am 27. August 2022 findet der mittlerweile 24. Christopher Street Day (CSD) in Erfurt statt und lädt zu einer Demonstration und einem anschließenden Straßenfest auf dem Anger ein.

Der CSD steht für Stolz und Toleranz sowie Sichtbarkeit und Akzeptanz von lesbischen, schwulen, bi, trans*, intergeschlechtlichen, nichtbinären, asexuellen und q***ren Menschen. Da Orte der Begegnung, der Gemeinschaft und des Austausches während der Pandemie über einen langen Zeitraum wegfielen, ist der CSD 2022 für die q***re Community besonders bedeutsam.

Die diesjährige Kampagne unserer Arbeitsgemeinschaft für Akzeptanz und Gleichstellung (SPDq***r) mit dem Motto „Stadt-Land-Bunt: Respekt für Deine Vielfalt“ soll zudem insbesondere auf die Situation q***rer Menschen im ländlichen Raum aufmerksam machen.

Wir rufen alle herzlich dazu auf, am 27. August am CSD in Erfurt teilzunehmen, um gemeinsam ein solidarisches Zeichen für Akzeptanz und Vielfalt zu setzen. Happy Pride!

***r ***r

Adresse

Juri-Gagarin-Ring 158
Erfurt
99084

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