Landesfrauenrat Thüringen

Landesfrauenrat Thüringen Der Landesfrauenrat Thüringen setzt sich für Frauenrechte und Gleichstellung in Thüringen ein.

16/09/2026

Insights aus unserem Vorstand
Wir haben unsere Vorstandsmitglieder mal gefragt, was sie aktuell bewegt.
Unsere Vorsitzende .hohmann.84 beschäftigt vor allem die Absicherung des LFR für die kommenden Jahre und die Frage, wie wir in Zukunft noch stärkere Banden für den Feminismus in Thüringen bilden können.
Gemeinsam für die Gleichstellung.





Heute waren wir uns zu einem Austausch mit Ministerpräsident Mario Voigt in der Thüringer Staatskanzlei eingeladen. Die ...
14/09/2026

Heute waren wir uns zu einem Austausch mit Ministerpräsident Mario Voigt in der Thüringer Staatskanzlei eingeladen.

Die Schwerpunkte diesmal:
-Gewaltschutz
-Bürokratieabbau
-Antifeminismus
- Novellierung des Gleichstellungsgesetzes
-Gleichstellung als Querschnittsthema

Wir bedanken uns für das konstruktive Gespräch und freuen uns auch weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit!





Lasst uns Banden bilden für die GleichstellungAm vergangenen Samstag luden wir zu unserer 50. Delegiertenversammlung ein...
09/09/2026

Lasst uns Banden bilden für die Gleichstellung

Am vergangenen Samstag luden wir zu unserer 50. Delegiertenversammlung ein. Nach einem Grußwort der Thüringer Gleichstellungsbeauftragten Nadja Sthamer folgte ein wissenschaftlicher Vortrag von Prof. Dr. Anna Kasten der Ernst-Abbe-Hochschule Jena zum Thema „Antifeminismus verstehen: Erscheinungsformen, Strategien und Effekte“.

Das Thema Antifeminismus war auch Fokus in den Diskussion. Gerade in diesen Zeiten benötigt es Vernetzung und gegenseitige Unterstützung. Hier müssen wir noch aktiver aufeinander zugehen – lasst uns Banden bilden für die Gleichstellung!

In der anschließenden Versammlung beschloss der LFR sich intensiver mit Frauen in der Kommunalpolitik auseinanderzusetzen. Besonders im kommunalen Bereich brauchen die Strukturen und Netzwerke Unterstützung – auch um der spürbaren Welle an Antifeminismus Stand zu halten. Das Engagement von Frauen in der Kommunalpolitik geht oft mit Anfeindungen in Form von Beleidigungen, Bedrohungen und Gewalt einher. Es braucht mehr Repräsentanz von Frauen auf der kommunalen Ebene.

In diesem Jahr heißt der Landesfrauenrat Thüringen gleich drei neue Mitgliedsorganisationen willkommen: die Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten an Thüringer Hochschulen (LaKoG Thüringen), e.v. und LIGA Selbstvertretung Thüringen e.V.

Wir freuen uns über diese Bereicherung unserer Themenschwerpunkte und auf den Austausch miteinander!
Wir danken allen Delegierten und Gäst:innen für die anregenden Diskussionen



Gleichstellung verteidigen. Zivilgesellschaft stärken. Gerade jetzt. Die Wahl in Sachsen-Anhalt lässt uns ernüchtert zur...
08/09/2026

Gleichstellung verteidigen. Zivilgesellschaft stärken. Gerade jetzt.
 
Die Wahl in Sachsen-Anhalt lässt uns ernüchtert zurück: Die AfD könnte künftig regieren – und deshalb müssen Gleichstellung und Zivilgesellschaft jetzt verteidigt werden. 
 
Wir wissen, dass es auch bei uns in Thüringen früher oder später so kommen kann. Es ist uns wichtig, zu zeigen: auch Vereine wie der unsere finanzieren sich durch Landesmittel. Frauenhäuser und Frauenzentren bekommen ihre Gelder über die Länderebene. Die Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten ist durch Landesgesetze gesichert. Gleichstellungspolitik vor Ort wird wesentlich auf Landesebene entschieden und ermöglicht. Und eine AfD-Regierung wird Auswirkungen haben. 
 
Denn die AfD stellt sich aktiv gegen Gleichstellungspolitik. In einer Landesregierung hat sie die Macht, Akteure, Institutionen und Zivilgesellschaft anzugreifen, die sich für diese einsetzen. 
 
Für uns ist klar: die Zivilgesellschaft in Sachsen-Anhalt muss erhalten bleiben. Die Zivilgesellschaft, die sich für Frauenrechte einsetzt, für queeres Leben, für die Rechte von Migrant:innen und Geflüchteten, für Inklusion und für ein soziales Zusammenleben. Ihre Arbeit wird wichtig in den nächsten Jahren, wichtiger denn je. 
Unterstützen wir sie. Wie das geht? Durch Kooperationen, Aufmerksamkeit oder: durch Spenden.




05/09/2026

Gleichstellungsarbeit ist eine Gemeinschaftsaufgabe.
Das hat Nadja Sthamer, Thüringer Gleichstellungsbeauftragte, zu Gast bei unserer 50. Delegiertenversammlung, noch einmal deutlich gemacht.

Um Antifeminismus etwas entgegen zu setzen und gleichstellungspolitische Themen voranzubringen, müssen wir solidarisch miteinander sein, uns gegenseitig unterstützen und dabei auch mal unbequem sein.
Die Antworten auf die Fragen sind da- gehen wir sie gemeinsam an.





frauenheld.in kommt zurück 💥2017 startete unsere Fördermitglieder-Kampagne „ich bin frauenheld.in“.Unsere Motivation: Fr...
01/09/2026

frauenheld.in kommt zurück 💥

2017 startete unsere Fördermitglieder-Kampagne „ich bin frauenheld.in“.
Unsere Motivation: Frauen- und Gleichstellungspolitik in Thüringen voranzubringen.

2023 wurde der Verein frauenheldinnen e.V. gegründet. Ihre Motivation: das Selbstbestimmungsgesetz zu verhindern. Das Selbstbestimmungsgesetz - ein Meilenstein für die Rechte von trans-Personen in Deutschland.

Als Susette Schubert, ehemalige stv. Vorsitzende des frauenheldinnen e.V., Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Erfurt wurde, wurde der Verein auch in Thüringen bekannt.

Daraufhin wurden wir als Landesfrauenrat mit dem Verein in Verbindung gebracht – aufgrund der Namensähnlichkeit sehr verständlich, aber sehr falsch: Wir stehen in keiner Verbindung zu frauenheldinnen e.V.

Wir setzen uns für Rechte und Chancen von Frauen ein- und stehen dabei klar an der Seite der queeren Community und von trans-Personen in Thüringen.

Wir haben uns lange Gedanken gemacht und entschieden: Wir führen unsere Kampagne weiter. Für eine Gesellschaft ohne Diskriminierung.

Du willst dabei mitmachen?
Dann werde frauenheld.in!





25/08/2026

Eine Weile war es ruhig um unsere frauenheld.innen-Kampagne. Ihr fragt euch warum? Donata erklärt es euch!

Du willst uns unterstützen? Dann werde frauenheld.in.

Link in Bio

.in



19/08/2026

Konzertsäle in der klassischen Musik sind auch heute noch von männlichen Komponisten dominiert.
Dadurch entsteht das Bild, es gäbe keine weiblichen Komponistinnen - obwohl sie da sind und schon immer da waren.
Warum werden Werke von Komponistinnen nicht gleichberechtigt gespielt? Woher kommt der Mythos und was kann man diesem entgegenstellen?

Wir schauen genauer hin!

Als Info zum Video!
Von über 100 Komponist:innen auf dem Spielplan 26/27 der sind nur 9 Frauen – also ca. 9 %
Bei der Staatskapelle Weimar ()sieht es noch schlechter aus, 1 Komponistin und 52 Komponisten.
Und beim Philharmonischen Orchester Erfurt () ist es auch nicht viel besser, 4 Komponistinnen, 34 Komponisten.



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Quellen:
[1]: Anfangs-Reel:
[2]: Lücker, Arno (2023) „250 Komponistinnen“
[3]: Archiv Frau und Musik
[4]: Bick, Martina & Wosnitzka, Susanne (2019) „Und sie spielten, sangen, komponierten und dirigierten doch: Die lange verschwiegenen Frauen in der Musik“ (Digitales Deutsches Frauenarchiv)
[5]: Schmidt-Ott, Thomas (2024) „Wann entstand die Frauenfeindlichkeit in der Musik?“ (Backstage Classical)
[6]: Fuchs, Jörn Florian (2020) „Warum gibt es so wenige Komponistinnen?“ (Deutschlandfunk)
[7]: Jenaer Philharmonie „Kaffeekonzert No. 1 ‚Fortissima! Meisterinnenwerke‘“
[8]: Spielplan Jenaer Philharmonie
[9]: Spielplan DNT/Staatskapelle Weimar
[10]: Spielplan Theater Erfurt/Philharmonisches Orchester Erfurt
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Bilder:
Bach: Bach Archiv Leipzig
Beethoven: Beethoven-Haus Bonn
Klinkel: Musicology Seminar Detmold/Paderborn
Boulanger: Klassik begeistert
Mozart: Internationale Stiftung Mozarteum
Schröter: Sächsische Biografie

Unseren aktuellen feministischen Kulturtipp stellt unsere Praktikantin Sydney vor: Vier Wochen Urlaub, was kann da schon...
04/08/2026

Unseren aktuellen feministischen Kulturtipp stellt unsere Praktikantin Sydney vor:

Vier Wochen Urlaub, was kann da schon schief gehen…?
Die Novelle „Vier Wochen“ von Christiane Frohmann handelt von einer Kernfamilie (Mutter, Vater, Sohn, Sohn) aus Berlin. Die Söhne sind volljährig und das Paar möchte mit einem vierwöchigen Italienurlaub die Lebensphase als Kernfamilien beschließen. Im Laufe des Urlaubs entwickeln sich die Geschehnisse in eine unerwartete Richtung… Erzählt wird die Geschichte aus Perspektive von Natti, der Mutter und Protagonistin.

Die Art wie Christiane Frohmann die Rolle von sozialen Medien einfließen lässt, sowie die weibliche Perspektive, bilden den Kern der Novelle; ein unterhaltsames und tiefgründiges Leseerlebnis!

[Bild] Mikrotext, 2025





29/07/2026

Das Bild der glücklichen Hausfrau begegnet uns gerade durch den Tradwife-Trend auf Social Media immer mehr- doch wie "traditionell" ist dieses Bild und bei welchen Aspekten lohnt es sich, näher hinzuschauen?
Wie ist diese Vorstellung historisch gewachsen und welche Auswirkungen hat es auf uns heute?
Wir schauen genauer hin!




Q1: Anfangs-Reel:
Q2: Scheele, Alexandra (2019): „Arbeit und Geschlecht: Erwerbsarbeit, Hausarbeit und Care“, in: Kortendiek, B., Riegraf, B., Sabisch, K. (Hrsg.): „Handbuch Interdisziplinäre Geschlechterforschung. Geschlecht und Gesellschaft“, vol. 65, S. 753-762.
Q3: Träger, Jutta (2010): „Vom Ernährermodell zur geschlechtersensiblen Sozialpolitik: Analysen über den Zusammenhang von Wohlfahrtsstaatstypologie und geschlechterspezifischer Inklusion versus Exklusion“, in: Benz, B., Boeckh, J., Mogge-Grotjahn, H. (Hrsg.): „Soziale Politik – Soziale Lage – Soziale Arbeit“, S. 299-316.
Q4: LEO-BW: „Frauenarbeit, Männerarbeit?“.
Q5: Warsitz, Sarah: „Die Situation um 1800: Die „natürliche Hausfrau““ -> IGBCE
Q6: Wenzel, Cornelia (2022): „Arbeiterinnenbewegung im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert“, in: Digitales Deutsches Frauenarchiv.
Q7: Hausen, Karin (1976): „Die Polarisierung der ‚Geschlechtscharaktere‘“, in: Werner Conze (Hg.): „Sozialgeschichte der Familie in der Neuzeit Europas“, S. 363-393.
Q8: Rulffes, Evke (2021): „Die Erfindung der Hausfrau Geschichte einer Entwertung“.
Q9: Heise, Sabine (o. J.): „Frauen-Arbeiten - Zwischen Beruf und Berufung“, in: Internet-Portal „Westfälische Geschichte“.
Q10: Stenpaß, Anna (2020): „Pendelmobilität und partnerschaftliche Arbeitsteilung. Eine Studie über Geschlechterungleichheiten in heterosexuellen Paarbeziehungen“.
Q11: NS-Propagandaplakat: https://www.diakonie-bremen.de/magazin/virtuelle-ausstellung
Q12:Bild der idealen Hausfrau:https://www.wirtschaftswundermuseum.de/constanze-1.html
Q13: Aktivistinnen: https://frauenmediaturm.de/neue-frauenbewegung/chronik-1976/

Adresse

Kettenstraße 13
Erfurt
99084

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