18/09/2026
12. Bitkom Forum Open Source: Deutsche Digitalwirtschaft in Erfurt zu Gast.
Thüringen setzt auf offene Technologien und digitale Souveränität 💻🔓
Beim Bitkom Forum Open Source ( ) in Erfurt diskutierten gestern Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über digitale Souveränität, Open Source, KI und Cybersicherheit.
Kernpunkt für Thüringen war die digitale Souveränität, die Bedeutung größtmöglicher digitaler Unabhängigkeit der Verwaltung. Konkret betonte Digitalstaatssekretärin Milen Starke: „Wir setzen immer stärker auf offene Technologien und transparente Strukturen für mehr Kontrolle über Daten, Systeme und kritische digitale Infrastrukturen.“
Für Starke ist digitale Souveränität nicht mit Abschottung gleichzusetzen: „Es werden technische Abhängigkeiten dort reduziert, wo sie zu einem Risiko für die Sicherheit und die staatliche Funktionsfähigkeit werden können. Wir wollen unsere digitalen Systeme selbstbestimmt einsetzen, weiterentwickeln und absichern“, so Starke.
Deshalb setzt Thüringen auf offene Standards, Interoperabilität und Open-Source-Software mit transparentem Quellcode. Neben der Thüringer Verwaltungscloud, die mehr Kontrolle und Transparenz über die eigene IT-Infrastruktur schafft, sind folgende offene Software-Anwendungen im Einsatz
🖥️ Nextcloud (für den Datenaustausch),
🖥️ Collabora (für gemeinsame Dokumentenbearbeitung),
🖥️ OpenTalk (für Videokonferenzen),
🖥️ openProject (für Projektmanagement),
🖥️ openDesk (als integrierte OpenSource-Arbeitsumgebung in der Verwaltung) aktuell in der Erprobungsphase
Als Formel zusammengefasst: Offene Standards + Open Source + Kooperation = mehr digitale Unabhängigkeit. 🤝💻