15/03/2026
Heute ist Internationaler Tag gegen Polizeigewalt.
Seit 1997 wird jedes Jahr am 15. März an die Opfer von Polizeigewalt erinnert und auf staatliche Repression aufmerksam gemacht.
Auch in Deutschland erleben Menschen Polizeigewalt – im Alltag bei Kontrollen, auf Demonstrationen, durch Abschiebungen und vieles mehr.
Geht die Polizei zu weit, wird es oft als individueller Fehler der Beamt*innen dargestellt, nicht als strukturelles Problem der Polizei.
Vielen Fälle werden gar nicht erst angezeigt, denn die Ermittlungen werden häufig innerhalb der Polizei verwaltet und führen selten zu Konsequenzen.
Fälle wie der von Lorenz A. oder Oury Jalloh sind tödliche Beispiele des strukturellen Problems.
Nicht alle Menschen betrifft Polizeigewalt gleichermaßen.
Besonders betroffen sind
• Menschen mit Migrationshintergrund
• BIPoC (Black, Indigenous and People of Color)
• obdachlose Menschen
• Suchterkrankte
• Aktivist*innen/Demonstrant*innen
• junge Menschen im Allgemeinen
Durch Rassismus und Racial Profiling erleben diese teils marginalisierten Gruppen zusätzliche Kriminalisierung und werden oft ohne Grund verdächtigt eine Straftat begangen zu haben.
Genau deshalb ist es so wichtig auf dieses Thema aufmerksam zu machen und Solidarität mit den Betroffenen zu zeigen.
Solidarität mit allen Betroffenen.
Für Aufklärung.
Für Konsequenzen.
Für eine Gesellschaft ohne Polizeigewalt.🚩