23/12/2025
Die jetzigen Verzögerungen in der ehemaligen Emsschule nimmt die GfE- Ratsfraktion mit Sorge zur Kenntnis.
Nach dem überraschenden Aus für das Apollo-Projekt im November aus wirtschaftlichen Gründen kommt nun wenige Wochen später, die nächste Hiobsbotschaft mit gravierenden Auswirkungen für die weiteren Planungen rund um das Emsmauerquartier dazu.
Die jetzt zutage getretenen bauliche Mängel an der ehemaligen Emsschule, stellen die gemachten Planungen rund um das Emsmauerquartier in Frage.
Der im Frühjahr 2025 im Rat verabschiedete Ringtausch, nachdem der DRK-Kindergarten am Burgplatz, in der früheren Emsschule betrieben werden soll und das Gebäude am Burgplatz durch die Nachnutzung der Villa am Ring ermöglicht werden soll wird sich dadurch verzögern. Dieses ist im Anbetracht, der für die Kinder im Stadtzentrum dringend benötigten zusätzlichen Betreuungsplätze nicht akzeptabel und sehr ärgerlich für die Eltern.
Desweiteren verzögern sich auch die im Emsmauerquartier geplanten so dringend gebrauchten Sozialwohnungen da diese laut des Investors erst dann gebaut werden sollen wenn das Projekt Emsschule beendet ist.`
Grundsätzlich kann ein Projekt aus wirtschaftlichen oder baulichen Gründen scheitern oder sich verzögern allerdings stellt sich mittlerweile die Frage wann die geplanten Projekte wie die Emsschule oder das Torhaus dann endlich Mal fertig werden bzw angefangen werden?
Nach Ansicht der GfE-Fraktion dauern die Projekte in der Stadt viel zu lange und müssten zukünftig genauer definiert werden.
Es kann nicht sein das verschiedene Projekte über Jahre hinweg dahin dümpeln und dann aufgrund immer neuerer gesetzlicher Vorgaben der Bau-und Aufsichtsbehörden wirtschaftlich scheitern. Projekte müssen in Emden endlich genauer vertraglich definiert werden.
Nach unserer Auffassung muss die Kommunalpolitik auch über Fehlentwicklungen und Verzögerungen informiert werden.