21/07/2022
Energiewende retten – AKW abschalten! Komm zur Fahrrad-Demo/Kundgebung in Hamburg-Altona am 24.7.
welch ein Irrsinn: Fünf Monate vor dem Abschalten der letzten drei AKW in Deutschland versuchen namhafte Vertreter*innen vor allem von CDU, CSU und FDP, den Konsens zum Ausstieg aus der Atomkraft erneut zu brechen. Sie wollen die Verunsicherung wegen des drohenden Gasmangels nutzen, um den Atomausstieg zu kippen und die Energiewende zu sabotieren. Das dürfen wir nicht zulassen!
Setz mit uns am kommenden Sonntag ein deutliches Zeichen gegen Atomkraft!
Komm zur Hamburger Etappe der Anti-Atom-Radtour 2022 am Sonntag, den 24. Juli:
Start in Glückstadt (Docke - Glückstadts Fischpark, Am Hafen, 25348 Glückstadt) um 9:00 Uhr
Abfahrt in Wedel (Marinedamm 1) um 14:30 Uhr
„Endspurt" ab Hamburg-Blankenese (Erik-Blumfeld-Platz, gemütliches Tempo) um 16:00 Uhr
Kundgebung am Altonaer Balkon um 17 Uhr, mit .ausgestrahlt, Greenpeace, Fridays4Future (angefragt) und Hamburger Anti-Atom-Büro
Bring Deine Anti-Atom-Fahne mit! Zeig die Sonnen-Flagge für die Energiewende!
Hunderttausende haben in den vergangenen Jahrzehnten für das Abschalten aller AKW und für die Energiewende gekämpft und damit auch den weltweiten Siegeszug der erneuerbaren Energien in Gang gesetzt. Diejenigen hingegen, die jetzt wieder nach Atomkraft rufen, haben jahrelang alles getan, um den Ausbau der erneuerbaren Energien zu bremsen und zu behindern. Zugleich sperren sie sich gegen einen zügigen Kohleausstieg. Gehen wir diesen Saboteur*innen der Energiewende nicht auf den Leim!
Atomstrom hilft nicht gegen Gasmangel
Gas wird in Deutschland in erster Linie als Rohstoff für die chemische und die Düngemittelindustrie genutzt, außerdem zum Erzeugen industrieller Wärme und zum Heizen von Gebäuden. AKW produzieren weder Dünger noch nutzbare Wärme. Mit Atomkraft lässt sich die Gaskrise nicht lösen.
Sicher ist nur das Risiko
Die noch laufenden AKW stammen aus den 1980er-Jahren, entsprechend groß ist die Gefahr von Alterungsschäden. Vorgeschriebene Sicherheitsüberprüfungen sind seit 2019 ausgesetzt worden. In allen drei AKW besteht der Verdacht auf unerkannte Risse, die Betreiber verweigern Kontrollen. Anlagen in diesem Zustand gehören nur eins: sofort vom Netz!
Deutschland ist mehrfach nur durch Glück einem schweren Atomunfall entgangen. Auch in den noch laufenden drei AKW kann es jeden Tag zum Super-GAU kommen. Wer das sicher verhindern will, muss die Atomkraftwerke abschalten. Und zwar bevor es zur nächsten Katastrophe kommt.
Kein Rütteln am Atomausstieg!
Es ist höchste Zeit, all jenen entschieden entgegenzutreten, die das Atom-Risiko kleinreden und schon wieder nach Atomkraft rufen. Lassen wir nicht zu, dass die Energiewende erneut ausgebremst wird!
Herzliche Grüße und bis Sonntag
Carolin Franta
und das ganze .ausgestrahlt-Team
P.S.: Gerade in der aktuellen Situation der Verunsicherung ist es wichtig, dass wir zahlreich Sonnen-Flagge zeigen. Bis Sonntag sind es nur noch vier Tage. Bitte leite diesen Aufruf in Deinem Umfeld weiter und bring am Sonntag Freund*innen, Bekannte und Verwandte mit.