Bündnis 90/Die Grünen Kreisverband Northeim-Einbeck

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Zur Erhaltung der Artenvielfalt müssen wir die natürlichen Lebensräume wieder miteinander vernetzen. Das Ziel ist eine t...
03/05/2024

Zur Erhaltung der Artenvielfalt müssen wir die natürlichen Lebensräume wieder miteinander vernetzen. Das Ziel ist eine tragfähige grüne Infrastruktur für Europas Natur. Um dies zu erreichen, wollen wir das Natura 2000-Netzwerk in einen guten Erhaltungszustand versetzen und mit Korridoren, die den Austausch der dort lebenden Tiere stärken, verknüpfen. Denn intakte Lebensräume und genetische Vielfalt fördern die Widerstandskraft unserer Ökosysteme und schaffen somit auch einen gesellschaftlichen Mehrwert.
Die Natura 2000-Gebiete wie im Sollingvorland, im Solling oder im Leinetal bei Salzderhelden gehören zum Natur- und Landschaftsbild in unserem Landkreis. Wir setzen uns dafür ein, dass diese Gebiete nicht nur erhalten bleiben, sondern weiter gestärkt werden. Diese Naturschutzgebiete sind von zentraler Bedeutung für die Artenvielfalt in unserer heimischen Natur.

Pressemitteilung Bündnis 90/Die Grünen -Kreisvorstand Northeim-EinbeckAm 12.01.2024 fand das Neujahrstreffen des Kreisve...
20/01/2024

Pressemitteilung Bündnis 90/Die Grünen -Kreisvorstand Northeim-Einbeck

Am 12.01.2024 fand das Neujahrstreffen des Kreisverbandes der AfD im Northeimer
Bürgersaal - einem städtischen Gebäude - statt. Dazu wurden der thüringische AfD-Partei-
und Fraktionschef Björn Höcke sowie weitere Vertreter:innen der AfD aus anderen
Bundesländern eingeladen. Das Treffen hielt die AfD geheim, erst kurz vorher wurde die
Presse eingeladen.
An diesem Abend verlieh man Björn Höcke einen lächerlichen, zuvor noch schnell herbei
fantasierten Preis: den “Graf-Otto-Preis”. Laut dem Kreisverbandsvorsitzenden der AfD Maik
Schmitz soll er für “Verdienste um Deutschland” verliehen werden. Für uns, den
Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen Northeim-Einbeck ist klar: Höcke kann keine
Verdienste vorweisen. Er spaltet die Gesellschaft und schürt Hass. Höcke, der laut einem
Gerichtsurteil als Faschist bezeichnet werden darf, ist eindeutig das Gegenteil eines
Menschen, der sich um Deutschland verdient macht.
Mit dieser Veranstaltung ist einmal mehr klar geworden, welche Position die AfD in Northeim
vertritt: Wer Björn Höcke als Rechtsaußen einer rechtsextremen Partei einlädt, tritt die Werte
einer aufgeklärten, demokratischen und friedlichen Gesellschaft mit Füßen.
Die AfD stellt sich als bürgernah dar, in der Northeimer Bevölkerung angekommen ist sie
jedoch ganz und gar nicht. Das haben die letzten Kommunalwahlen 2021 eindeutig gezeigt:
Im Northeimer Stadtrat hat sich die Anzahl der Sitze von vorher 4 auf 2 Sitze halbiert. Wenn
Höcke von einem “Kraftzentrum” spricht, dann anscheinend von einem, das gerade
stillgelegt wird und das die Öffentlichkeit scheut - selbst er musste durch die Hintertür
kommen. Kein grandioser Auftritt für ihn.
Der anwesende Jens Kestner, Ehrenmitglied des Kreisverbandes der AfD, behauptete in
seiner Rede zur Aufstellung der Europawahlliste der AfD, in Europa herrsche Bürgerkrieg,
und er begründete dies mit einer “geöffneten” Außengrenze Europas. Wer solche falschen
Behauptungen verbreitet, schadet unserem gesellschaftlichen Zusammenhalt nachhaltig.
Bürgerinnen und Bürger in Northeim und im Kreisgebiet setzen sich füreinander ein. Sie
zeigen, wie eine offene Gesellschaft Menschen zusammenbringt und wie es gelingt,
Freundschaften zu knüpfen und ein Miteinander über Unterschiede hinweg zu leben. Genau
dies zeichnet Northeim und unsere Region aus. Der Hass der AfD gegenüber Menschen, die
selbst oder deren Eltern oder Großeltern nicht in Deutschland geboren worden sind, ist
menschenverachtend und zutiefst inhuman, er ist inakzeptabel und gehört immer wieder
aufs Schärfste verurteilt. Und dieser Hass findet in Northeim keinen Platz.
Als Konsequenz des Neujahrsempfangs fordert der Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen
Northeim-Einbeck die Stadt Northeim auf, die Nutzung der städtischen Gebäude für
politische Zwecke zukünftig öffentlich zu machen. Nur so kann sichergestellt werden, dass
zivilgesellschaftlicher Protest auf Veranstaltungen reagieren kann, bei denen
antidemokratisches Gedankengut gefeiert wird.
Für alle Northeimerinnen und Northeimer heißt es jetzt: Lasst uns gegen den
Rechtsextremismus klare Kante zeigen. Lasst uns zeigen, dass die AfD in Northeim nicht
Fuß gefasst hat! Wir können dies durch den Besuch der Gedenkveranstaltung am Jahrestag
der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27.01.2024 um 18:00 am Entenmarkt
in Northeim tun. Auch am 03.02, am bundesweiten Tag gegen Rechtsextremismus, werden
in vielen größeren Städten Demonstrationen stattfinden. Hier können wir Haltung zeigen und
Hass und Hetze entgegentreten.

Gegen RECHTS!
06/01/2024

Gegen RECHTS!

Die Stürme der letzten Tage - sie stehen in gewisser Weise symbolisch für dieses Jahr. Wir als Gesellschaft, unsere Wirt...
23/12/2023

Die Stürme der letzten Tage - sie stehen in gewisser Weise symbolisch für dieses Jahr. Wir als Gesellschaft, unsere Wirtschaft und Politik waren mit mehreren Krisen gleichzeitig konfrontiert. Viele Entscheidungen mussten unter großem Zeitdruck und zum Teil schwierigem Abwägen möglichst weise getroffen werden. Und wir alle ahnen vielleicht, dass der Krisenmodus uns noch eine ganze Weile begleiten wird.

Umso wichtiger bleibt es, in diesen Zeiten zusammenzuhalten, sich weiterhin zuzuhören, den gegenseitigen Ängsten Raum geben zu können, ohne sich abzuwenden. Weiterhin Mut zu haben, für sich und andere einzutreten und uns als Menschen mit Achtung zu begegnen.

Lasst uns die Feiertage nutzen, um innezuhalten, Raum zu geben, um Anstrengungen und schwierige Momente der letzten Monate zu verarbeiten. Und gleichermaßen das Schöne in unserem täglichen Leben zu wertschätzen und zu bewahren.

In diesem Sinne wünschen wir Euch allen Frohe Feiertage und einen gesunden und guten Start ins neue Jahr!

So kurz vor Weihnachten gute Nachrichten - das braucht die Welt. Und insbesondere die Menschen im Dreiländereck rund um ...
12/12/2023

So kurz vor Weihnachten gute Nachrichten - das braucht die Welt. Und insbesondere die Menschen im Dreiländereck rund um Würgassen. Wir freuen uns sehr, dass unsere Bundesumweltministerin heute eine klare Entscheidung gegen ein zentrales Bereitstellungslager für Atommüll getroffen hat. Das bedeutet, dass der Kampf gegen ein solches Zwischenlager in Würgassen endlich ein Ende hat. Wir danken Steffi Lemke für diese resolute Entscheidung und danken allen Akteur*innen vor Ort und in der Region, die sich seit knapp 4 Jahren so intensiv für die Verhinderung des Zwischenlagers eingesetzt haben.

Pressemitteilung KV Northeim-Einbeck
12/12/2023

Pressemitteilung KV Northeim-Einbeck

https://www.bmuv.de/pressemitteilung/kein-logistikzentrum-fuer-das-endlager-konradDer Bündnis 90/Die Grünen Kreisverband...
12/12/2023

https://www.bmuv.de/pressemitteilung/kein-logistikzentrum-fuer-das-endlager-konrad

Der Bündnis 90/Die Grünen Kreisverband Northeim-Einbeck dankt allen Beteiligten für die jetzt lohnende Arbeit gegen WÜRGASSEN!

Das Projekt lässt sich aufgrund zu vieler rechtlicher und planerischer Risiken voraussichtlich nicht rechtzeitig und damit auch nicht wirtschaftlich umsetzen. Das haben die Prüfungen des Bundesumweltministeriums ergeben.

Bezüglich des geplanten Atommüllzwischenlagers in Würgassen an der Grenze zu Niedersachsen kommt etwas Bewegung in die S...
20/10/2023

Bezüglich des geplanten Atommüllzwischenlagers in Würgassen an der Grenze zu Niedersachsen kommt etwas Bewegung in die Sache auf Landesebene:

Am Mittwoch besuchte Umweltminister Christian Meyer Lauenförde im Landkreis Holzminden, welches sich 2 km ntfernt zur Landesgrenze zu NRW vor den Toren des stillgelegten AKW Würgassen befindet. Im vollbesetzten Bürgerzentrum berichtete er von seinem Gespräch mit Bundesumweltministerin Steffi Lemke zur Thematik des geplanten gigantischen Logistikzentrums im Hochwassergebiet der Weser in Würgassen. Die Bürgerinitiative "Atomfreies Dreiländereck" e.V. und "Lebenswertes Bördeland und Diemeltal" e.V. machten detailliert nochmal auf die kritischen Punkte der Großplanung aufmerksam: Eingleisigkeit, Hochwassergefahr, Nähe zur Wohnbebauung, Intransparenz.

Christian Meyer zeigte klare Kante gegen das geplante Logistikzentrum.

https://www.hna.de/lokales/hofgeismar/hofgeismar-ort73038/atommuell-zwischenlager-wuergassen-auch-niedersachsens-umweltminister-haelt-standort-fuer-ungeeignet-92589895.html

Auch Ministerpräsident Weil hatte sich zum Standort Würgassen bereits öffentlich ablehnend geäußert

https://www.kreiszeitung.de/lokales/niedersachsen/niedersachsen-stephan-weil-lehnt-wuergassen-ab-atommuell-lager-92545828.html

Bei einer Gesprächsrunde der Grünen sprach sich Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer (Grüne) gegen den Standort Würgassen für ein Atommüll-Zwischenlager aus. Das Land Hessen schweigt.

07/10/2023
Pressemitteilung des Stadt- und Kreisverbandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Göttingen zum Internationalen Tag der Demokrati...
15/09/2023

Pressemitteilung des Stadt- und Kreisverbandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Göttingen zum Internationalen Tag der Demokratie als Auftruf zur Gegendemonstration Herbsterwachen.

Demokratie braucht Fürsorge - Grüne rufen zum 'Herbst gegen Rechts auf


Der 15. September ist der internationale Tag der Demokratie. Nur einen Tag danach findet in Göttingen die Demo „Herbst gegen Rechts“ statt – eine Gegendemo zum vom Querdenkermilieu organisiertem „Herbsterwachen für mehr Menschlichkeit“.
Dirk-Claas Ulrich, Sprecher des Grünen Kreisverbandes Göttingen, sagt: „Mit Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und offenem Rassismus wird teils subtil, aber auch ganz brachial versucht, das Sagbaren nach rechts zu verschieben. Wir sind hier nicht in Bayern. Wir 'aiwangern' nicht! Deswegen rufen wir Grüne dazu auf, zahlreich zum „Herbst gegen Rechts“ zu kommen. Es geht um ein klares Zeichen gegen rechtes, demokratiefeindliches und verschwörungsideologisches Gedankengut. Göttingen und Deutschland sind weltoffen, vielfältig und tolerant. Das wird unsere Botschaft sein!,“ so Ulrich.
Kerstin Sennekamp vom Stadtvorstand ergänzt: „Es wird immer deutlicher, dass unsere Demokatie nicht selbstverständlich ist, sondern dass wir sie feiern und würdigen aber auch schützen und verteidigen müssen – auf der politischen Ebene sowie aus der Zivilgesellschaft heraus. Der 16. September ist der Tag, an dem wir Demokrat*innen aus Göttingen und Umgebung zusammen auf die Straße gehen um genau das zu machen.“

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