26/04/2026
ℹ️ Im Krisenstab in Hameln heißt es derzeit weiter: Warten auf neue Informationen von der Fundstelle. Währenddessen arbeiten die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes bereits an dem Blindgänger.
Die Bombe liegt rund zehn Meter tief im felsigen Boden, ist teilweise beschädigt und enthält weiterhin mehrere hundert Kilogramm Sprengstoff. Einer der Zünder ist bereits zerstört. Ziel der Spezialisten ist es, die Zündkette zu unterbrechen und den Blindgänger unschädlich zu machen. Ob eine Entschärfung gelingt, ist derzeit noch offen – auch eine kontrollierte Sprengung bleibt möglich.
Zum Schutz wurden rund um die Fundstelle Container mit insgesamt etwa einer Million Litern Wasser aufgebaut. Diese sollen im Ernstfall die Druckwelle und mögliche Splitterwirkungen deutlich abschwächen.
Für die Entschärfung kommt ein spezielles Wasserschneidgerät zum Einsatz. Mit hohem Druck wird dabei aus sicherer Entfernung versucht, den Zünder gezielt zu durchtrennen. Das Verfahren gilt als vergleichsweise sicher, ist jedoch technisch aufwendig und erfordert eine längere Vorbereitung.
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