12/09/2026
PRESSEMITTEILUNG
CDU Edenkoben
Kultur lässt sich nicht in Schubladen stecken
CDU Edenkoben weist AfD-Forderung nach „nur deutscher Kultur“ entschieden zurück
Edenkoben. Die CDU Edenkoben und Umgebung kritisiert die Forderung der AfD in Sachsen-Anhalt, öffentliche Kulturförderung künftig auf „nur deutsche Kultur“ zu beschränken, entschieden.
„Wer Kultur nach Herkunft sortieren will, hat nicht verstanden, wie Kultur entsteht“, so die CDU Edenkoben. Kultur war nie statisch. Sie lebt vom Austausch, von Einflüssen und davon, dass Menschen Neues miteinander verbinden.
Das zeigt sich schon in unserem Alltag: Wer möchte auf italienische Pizza, türkische Spezialitäten, chinesisches Essen oder griechische Küche verzichten? In Deutschland können wir heute kulinarische Traditionen aus aller Welt genießen – und sie sind längst selbst Teil unseres gesellschaftlichen Lebens geworden. Auch unsere eigene Küche hat sich über Jahrhunderte durch Einflüsse aus anderen Ländern verändert.
Dasselbe gilt für Musik und andere Kulturbereiche. Wer möchte auf englischsprachige Popmusik verzichten? Was wäre unsere Musik ohne internationale Einflüsse, unsere Architektur ohne europäische Entwicklungen oder unsere Lebensart ohne kulturellen Austausch?
Gerade die Pfalz ist dafür ein gutes Beispiel. Unsere Region ist historisch und kulturell eng mit Frankreich und Europa verbunden. Weinbau, Küche, Sprache, Musik und Lebensart sind Ergebnis einer langen Geschichte des Austauschs.
Die CDU steht ausdrücklich dafür, deutsche und regionale Kultur zu bewahren und zu fördern: Vereine, Chöre, Musikschulen, Theater, Museen, Bibliotheken, Heimatpflege und Brauchtum verdienen Unterstützung.
Aber dafür braucht es keinen kulturellen Herkunftstest.
„Die deutsche Kultur gehört nicht der AfD. Sie gehört uns allen.“
Eine selbstbewusste deutsche Kultur muss sich nicht abschotten. Sie kann Goethe und Schiller, Bach und Beethoven pflegen und gleichzeitig offen für neue kulturelle Impulse sein.
Deshalb sagt die CDU Edenkoben klar:
Ja zu deutscher Kultur. Ja zu unserer Heimat. Ja zu unseren Traditionen. Ja zur kulturellen Vielfalt. Aber Nein zu kultureller Abschottung und Ausgrenzung.
Denn Kultur wird nicht schwächer, wenn sie sich öffnet. Sie wird vielfältiger, lebendiger und stärker.