17/04/2026
Zwei Blaulichtfamilien – ein Ziel – gemeinsam schützen
Unter diesem Motto stand am Montag eine Probe der etwas anderen Art.
Die Bundespolizei Offenburg und die Freiwillige Feuerwehr Willstätt, Abt. Eckartsweier und Hesselhurst stellten mögliche Einsatzszenarien dar, in der es zu einer Zusammenarbeiten kommen könnte.
Ein wichtiges Thema dabei waren MANV-Lagen (Massenanfall an Verletzten) wie z.B. bei einem Zugunglück, Terror-/Amoklagen oder anderen Großschadensereignissen.
Auch der Blick über den Tellerrand zu Ausrüstungsgegenständen bei denen die (Bundes-)Polizei die Feuerwehr unterstützen könnte war großer Punkt.
So verfügen die Polizeien der Länder und die Bundespolizei z.B. über Hubschrauber (mit Wassertragekorb oder Aufklärungskameras), Wasserwerfer und Räumpanzer, die bei Vegetationsbränden wertvolle Unterstützung leisten können.
Andererseits kann die Feuerwehr bei einer Amoklage die Polizeikräfte mit Atemschutz und Löschmitteln ausrüsten, wenn der Täter Feuer-/Rauchkörper gezündet hat und die Feuerwehrkräfte auf Grund der Sicherheitslage selbst nicht zum Löschangriff vorrücken können und die Täterbekämpfung noch im Vordergrund steht.
Es wurde klar, Zusammenarbeit zwischen den Behörden (Feuerwehr, [Bundes-]Polizei, Rettungsdiensten, THW usw…) ist und wird immer wichtiger!