FDP - Durmersheim

FDP - Durmersheim Liberale Politik für Durmersheim

Nicht nur aus Sicht der BuG, sondern auch aus meiner Sicht liefen einige Dinge bei der GR-Sitzung letztlich eher ernücht...
20/09/2025

Nicht nur aus Sicht der BuG, sondern auch aus meiner Sicht liefen einige Dinge bei der GR-Sitzung letztlich eher ernüchternd ab.

Die Rathaus-Sanierung ist ein wichtiges Vorhaben. Bürgermeister und Verwaltung wollen daher gleich eine Machbarkeit-Studie in Auftrag geben.

"Die Studie soll folgende Punkte umfassen:
- bauliche und technische Bestandsaufnahme
- Variantenvergleich (Sanierung, Teilabriss, Neubau)
- Kostenschätzung pro Variante
- Bewertung unter Gesichtspunkten von Nachhaltigkeit, Energieeffizienz,
Funktionalität und Barrierefreiheit
- Darstellung der Fördermöglichkeiten", so jedenfalls die Beschlussvorlage.

Problematisch war aus meiner Sicht, dass das Thema sehr isoliert im Hinblick auf das Rathaus begrenzt ist.

Deshalb habe ich den Antrag der BuG über eine vorgeschaltete Konzeption auch unterstützt. Kern des Antrags war unter anderem eine Bedarfs- und Nutzungsplanung für das Rathaus und das angrenzende Feuerwehrhaus zu machen - dies unter Einbeziehung der sonstigen Räumlichkeiten der Gemeinde. Ein sachgerechter, kosteneffizienter und daher voll umfänglich sinnvoller Vorschlag. Stiernackig zeigte sich jedoch vor allem Bürgermeister Eckert. "Zu langwierig, zu viele Schleifen".

So wird allerdings kein Stückwerk vermieden.

Am Ende konnte jedoch zumindest die Bedarfs- und Nutzungsplanung in die Beschlussvorlage hinein verhandelt werden.

So lief die Gemeinderatssitzung am 17.09.2025 aus unserer Sicht:

Bei den Beschlussfassungen zu den beiden vorhabenbezogenen Bebauungsplänen "Östliche Werderstraße“ vertraten wir in der Fraktion wie bisher schon keine einheitliche Meinung. Die BuG tritt grundsätzlich für die Schaffung von neuem Wohnraum ein und sieht bei einer innerörtlichen Nachverdichtung ökologische Vorteile gegenüber dem Flächenverbrauch bei der Ausweisung von Neubaugebieten. Allerdings sehen wir bei einer innerörtlichen Nachverdichtung auch die dann entstehenden Beeinträchtigungen der Anwohner. Deshalb stimmten wir den Vorlagen der Verwaltung mehrheitlich, jedoch nicht einheitlich zu. Unserem Änderungsantrag, zur Verbesserung der Regenwasserrückhaltung bei der vorgeschriebenen Dachbegrünung die Substratdicke auf mindestens 20 cm festzulegen und den Bau von Dachterrassen auszuschließen, wurde zugestimmt.

Dem Vergabevorschlag für den von der Gemeinde zu erstellenden Aktionsplan für Mobilität, Klima- und Lärmschutz stimmten wir zu. Es geht hierbei um Kernanliegen der BuG, und wir sehen vor allem im Bereich der Mobilität dringenden Handlungsbedarf. Wir baten bei den entsprechenden Planungen um eine enge Koordination mit den anderen in Durmersheim laufenden Projekten (z.B. Ortsentwicklung / Sanierungsgebiet Speyerer Straße).

Beim TOP Sanierung Rathaus: Grundsatzbeschluss zur Machbarkeitsstudie sah die Sitzungsvorlage eine Ermächtigung der Verwaltung vor, ein Fachbüro mit einer Machbarkeitsstudie zu beauftragen. Zu dieser Thematik wurde bereits in der Sitzung des Gemeinderats vom 23.07.2025 ein Antrag der BuG diskutiert, bei dem es darum ging, bei der Planung unserer Ortskernentwicklung inklusive der Sanierung des Rathauses systematisch vorzugehen, eine Bedarfsermittlung voranzustellen und alle Interessierten in die Meinungsbildung mit einzubeziehen. Schließlich werden die hierzu getroffenen Entscheidungen unser Ortsbild für die nächsten Jahrzehnte prägen. Unser Antrag stieß im Gemeinderat damals zwar inhaltlich allgemein auf Sympathie, wurde aber als zu umfassend angesehen und deshalb vertagt. Die BuG legte in der aktuellen Sitzung einen konkretisierten Antrag vor https://bug-durmersheim.de/2025/09/19/bericht-aus-dem-gemeinderat-vom-17-09-2025/ . Dieser sieht zunächst die Erarbeitung eines Bedarfskonzeptes für die Räumlichkeiten des Rathauses und des freiwerdenden Feuerwehrgerätehauses vor. Hierbei soll bei der Ausstattung der Versammlungsräume darauf geachtet werden, dass diese möglichst vielseitig genutzt und zeitlich möglichst gut ausgelastet werden können (z.B. Ratssaal). Zudem sollen möglichst viele der bisher in sonstigen Liegenschaften der Gemeinde stattfindenden Aktivitäten (z.B. im Alten Schulhaus Würmersheim) in das zentrale Rathaus verlagert werden. Dies würde einen Verkauf von frei werdenden Liegenschaften der Gemeinde ermöglichen und eine Belebung der Ortsmitte fördern. Bevor externe Leistungen beauftragt werden, sollte die Verwaltung das Bedarfskonzept dem Gemeinderat zur Genehmigung vorlegen. Wir stellten hierzu einen entsprechenden Änderungsantrag, der jedoch knapp abgelehnt wurde. Uns ist klar, dass das Rathaus dringend saniert werden muss, aber bei den Planungen halten wir es für wichtig, auch absehbare künftige Nutzungsmöglichkeiten zu berücksichtigen.

Schließlich stand der Antrag der GRÜNEN auf ein biodiversitätsförderndes, klimaangepasstes und nachhaltiges Grünflächenmanagement auf der Tagesordnung. Die Verwaltung schlug in der Sitzungsvorlage vor, diesen Antrag abzulehnen. Überraschenderweise erklärten die GRÜNEN in der Sitzung, dem Vorschlag der Verwaltung folgen zu wollen und zogen also ihren Antrag zurück. Die BuG fand aber viele Vorschläge des Antrags zur Förderung der Biodiversität für sinnvoll, zum Beispiel die Reduktion von Mähfrequenzen, die Ausweitung von Blühflächen und die Reduktion von Schotterflächen. Es ist kostensparend und ökologisch sinnvoll, öffentliche Grünflächen nicht ständig routinemäßig zu mähen, sondern auch dort das Wachstum von Blühpflanzen zu ermöglichen. Unser entsprechender Änderungsantrag (gemeinsam mit Gemeinderat Dr. Christian Müller / FDP) wurde jedoch leider abgelehnt.

In der Sitzung des Bau- und Planungsausschusses am 16.09.2025 stand unter anderem die Vergabe der Bauleistung zur Sanierung und Erweiterung der Wege im alten Friedhof für ca. 128.000 € auf der Tagesordnung. Die BuG stimmte gegen die Beauftragung, weil wir diese Maßnahme nicht für zwingend notwendig erachten und sie deshalb bereits in den Beratungen zum Haushalt 2025 als Einsparmöglichkeit genannt hatten. Es muss immer wieder daran erinnert werden, dass die von der Gemeinde geplante Kreditaufnahme für 2025 ff. noch nicht genehmigt ist. Wir verhalten uns also wie ein Hausbesitzer, der seinen Vorgarten neu gestalten lässt, ohne zu wissen, wie er sein Haus in den nächsten Jahren finanzieren wird. Zudem halten wir auf Dauer drei Friedhöfe für Durmersheim nicht für finanzierbar und auch nicht für notwendig. Die BuG wird hierzu einen Vorschlag zum weiteren Vorgehen erarbeiten.

Durmersheim trägt die Last der Kosten für die Durmersheimer Schulen. Dies gilt insbesondere für die weiterführenden Schu...
12/04/2025

Durmersheim trägt die Last der Kosten für die Durmersheimer Schulen. Dies gilt insbesondere für die weiterführenden Schulen. Dabei kommen weniger als 30 % der Schüler aus Durmersheim.

Eine bislang in Durmersheim nicht genutzte Möglichkeit ist das SchulG, das eine Kostenbeteiligung der Umlandgemeinden vorsieht. Das forderte nun die BuG in einem Antrag im Gemeinderat, dem auch unser FDP-Gemeinderat Christian Müller folgte.

Auf Gegenliebe in Bietigheim, Au und Elchesheim-Illingen wird der Forderung nicht stoßen. Allerdings muss auch gesehen werden, dass sich die Umlandgemeinden die Kosten für weiterführende Schulen auch sparen, während wir mit Schulden zu kämpfen haben.

Die Heimatorte auswärtiger Schüler in Durmersheim sollen zur Kasse gebeten werden – auch rückwirkend. Die Zahlen zeigen ein erstaunliches Ungleichgewicht

21/02/2025
10/02/2025

Unser Kandidat für den Wahlkreis Rastatt.

Heute durfte die Ortsgruppe Durmersheim die Mitgliederversammlung des FDP Kreisverbandes Rastatt im Korfu in Durmersheim...
12/12/2024

Heute durfte die Ortsgruppe Durmersheim die Mitgliederversammlung des FDP Kreisverbandes Rastatt im Korfu in Durmersheim willkommen heißen. Mit am Start waren unser Bundestagskandidat für den Wahlkreis Rastatt/Baden-Baden Dominik Frank und unser Kreisvorsitzender Lutz Jäckel. Vielen Dank an Nikos und sein Team für die ausgezeichnete Bewirtung.

Dominik erläuterte seine programmatischen Schwerpunkte Bildungs- und Wirtschaftspolitik.

26/11/2024

Am Mittwoch, 27.11.2024 findet die voraussichtlich vorletzte Sitzung des Gemeinderats statt.

Es stehen wichtige Entscheidungen an. Insbesondere werden wir die Hebesätze für die Grundsteuer diskutieren und auch beschließen. Viele Bürgerinnen und Bürger warten auf diese Entscheidung.

Auch das Heimat-Ovum steht wieder auf der Tagesordnung.

Schließlich wird das Amt des Würmersheimer Ortsvorstehers durch Wahl besetzt.

Am Donnerstag, den 21.11.2024 haben wir im Restaurant Kohler’s Engel in Bühl Vimbuch unseren Bundestagskandidaten für Ra...
24/11/2024

Am Donnerstag, den 21.11.2024 haben wir im Restaurant Kohler’s Engel in Bühl Vimbuch unseren Bundestagskandidaten für Rastatt/Baden-Baden Dominik Frank aus Bühl gekürt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

24/09/2024

Immer neue Überraschungen und Gründe gegen eine S2-Verlängerung!
"Die S2-Verlängerung habe in den Planungen des Verkehrsverbundes nicht die höchste Priorität". Das sieht die Leiterung der Planungsabteilung von VBK und AVG wie unsere Initiative gegen eine Verlängerung der S2. Jetzt reicht zudem noch nicht einmal das erst kürzlich aufgetauchte "Gleisdreieck". Inzwischen ist sogar eine zweigleisige Streckenführung nach Durmersheim notwendig! "So wie in Rheinstetten dürfe nicht mehr gebaut werden!" Wo sollen denn die Gleise hin? Da benötigt man nicht erst eine konkrete Streckenplanung (wer bezahlt die?) um die Frage der Wirtschaftlichkeit zu klären? Dass überhaupt die Poststraße im Zusammenhang mit einer möglichen Trassenprüfung in den Mund genommen wird, finden wir ungeheuerlich.
Wir glauben, dass man kein Prophet sein muss, um die Haltung zum S2-Projektes durch den Landkreis Rastatt oder die Stadt Rheinstetten beantworten zu können.
Liebe Bürgerinnen und Bürger, Gehen Sie zur Abstimmung! Folgen Sie unseren Argumenten, schenken Sie uns das Vertrauen und wenden Sie aus unserer Sicht unnötige Kosten von der Gemeinde ab, die zügig anfallen würden für detailliertere Planungen, Gutachten etc. Stimmen Sie am Sonntag mit Nein! Für Durmersheim und Würmersheim - gegen eine Verlängerung der S2!
Jede Stimme zählt. Wer nicht abstimmt, stimmt für die S2!

Adresse

Bahnhofstraße 1
Durmersheim
76448

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