Linksjugend 'solid Duisburg

Linksjugend 'solid  Duisburg sozialistische Jugendverband aus Duisburg

11/03/2026

Zur Vorbereitung auf den Schulstreik vom 05.03. sind wir auf die Straße gegangen und haben Leute gefragt ob und warum sie für ihr Land kämpfen würden. Hier haben wir uns ein wenig selbst bespaßt.

15/02/2026

19/01/2026
Wie das Jahr ist fast schon vorbei?Wir haben entschieden mit einem Rückblick von diesem Jahr das Jahr zu beenden und neh...
04/12/2025

Wie das Jahr ist fast schon vorbei?
Wir haben entschieden mit einem Rückblick von diesem Jahr das Jahr zu beenden und nehmen auch eure Anregungen für nächstes Jahr gerne mit.
Nebenbei gibt es leckeren Kinderpunsch, ein paar Kekse und wenn ihr noch Geschenke einpacken müsst, dann ist das auch der perfekte Ort. Wir freuen uns auf euch!

Polizeigewalt ist tödlich – und sie hat System!Immer wieder sterben Menschen durch Polizeigewalt – vor allem, wenn sie S...
15/03/2025

Polizeigewalt ist tödlich – und sie hat System!

Immer wieder sterben Menschen durch Polizeigewalt – vor allem, wenn sie Schwarz sind, einen Migrationshintergrund haben oder in psychischen Krisen stecken. Doch anstatt für Aufklärung zu sorgen, werden die Täter geschützt. Zwei besonders erschütternde Fälle zeigen das deutlich:

✊ Dortmund, 2022: Der 16-jährige Mouhamed Dramé suchte Hilfe, doch er bekam tödliche Kugeln. In einer psychischen Krise wurde er von Polizisten erschossen – mit einer Maschinenpistole! Und das Gericht? Sprach die Beamten frei. Gegen den Freispruch des Einsatzleiters läuft jetzt eine Revision.

✊ Dessau, 2005: Oury Jalloh verbrannte in einer Polizeizelle, gefesselt an Händen und Füßen. Seit fast 20 Jahren kämpfen Aktivist*innen und seine Familie für Wahrheit und Gerechtigkeit. Bis heute wurde niemand verurteilt – stattdessen wurden Beweise vertuscht.

Diese Fälle sind keine Einzelfälle. Sie zeigen, dass Polizei und Justiz Menschenleben nicht gleich viel wert sind. Sie zeigen, dass rassistische Polizeigewalt systematisch gedeckt wird. Und sie zeigen, dass wir dagegen kämpfen müssen!

💥 Wir fordern:
📣 Konsequente Aufklärung & Bestrafung der Täter!
📣 Unabhängige Kontrollstellen für die Polizei!
📣 Entwaffnung der Polizei & Deeskalation statt Gewalt!

Wir lassen nicht zu, dass diese Fälle vergessen werden. Gerechtigkeit für Mouhamed! Gerechtigkeit für Oury Jalloh!

➡ Studie zu den Thema https://aktuelles.uni-frankfurt.de/forschung/studie-uebermaessige-polizeiliche-gewaltanwendungen-werden-nur-selten-aufgearbeitet/

Den ermordeten Jüd*innen zum Gedenken, allen Lebenden zur Mahnung: Am 27. Januar ist Holocaust-Gedenktag, der Tag der Be...
27/01/2022

Den ermordeten Jüd*innen zum Gedenken, allen Lebenden zur Mahnung: Am 27. Januar ist Holocaust-Gedenktag, der Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee.
Alle Welt erkennt es an: Der industrielle Völkermord an sechs Millionen europäischen Jüd*innen zur Zeit des Hitlerfaschismus ist das grausamste Verbrechen der Menschheitsgeschichte. Durch pseudowissenschaftliche völkische Ideologie legitimierter Massenmord im Namen Deutschlands, eines schon seit dem Mittelalter judenfeindlich vorbelasteten Landes. Oder vielleicht doch nicht?
Der moderne Judenhass - pseudointellektuell Antisemitismus genannt - unterscheidet sich grundlegend von der mittelalterlichen Judenfeindschaft, laut der Jüd*innen Christusmörder und Ketzer seien. Ein Übertritt zum Christentum konnte die einzelne Person allerdings von diesen religiös motivierten Vorwürfen entlasten, der Hass war demnach nicht rassistisch. Der neuzeitliche Judenhass lässt aufgrund seiner rassistischen Natur, laut der die Jüd*innen angeblich eine minderwertige Rasse seien, solche Ausflüchte - so unterdrückerisch sie auch sein mögen - nicht zu. Wer eine bestimmte Anzahl an jüdischen Vorfahren hatte, galt unabhängig von religiöser Überzeugung und Jüdischsein im Sinne der jüdischen Gesetze im Hitlerfaschismus als Jüd*in.
Natürlich spielt der althergebrachte Judenhass trotzdem eine Rolle: Im Mittelalter war es Jüd*innen verboten die meisten Berufe auszuüben, sodass ihnen kaum mehr als das Finanzwesen u.a. Steuereintreibung blieb. Aufgrund weit verbreiteter Judenfeindschaft, suchten auch viele Jüd*innen Schutz, indem sie sich in den Dienste von Herrscherhäusern stellten. So wurden sie im öffentlichen Bewusstsein in die Nähe von Macht und Geld gerückt.
Während der ungefähr hundert Jahre vor dem Hitlerfaschismus wurden die rechtlichen Beschränkungen für Jüd*innen immer geringer, viele waren säkularisiert und fanden ihr Jüdischsein eher nebensächlich - bis zum Aufstieg der Hitlerfaschisten.
Nach dem Wall Street Crash 1929 konnten die Faschisten in der Reichstagswahl 1930 ihr Wahlergebnis versiebenfachen - und die Bevölkerung war viel empfänglicher für ihre Judenfeindschaft, die sie bis dahin herunterzuspielen versucht hatten, da sie in der
Bevölkerung nicht gut aufgenommen worden war.
In der Krise griff die Propaganda allerdings: Die Jüd*innen, die angeblich das Bankenwesen kontrollierten, seien Schuld. Paradoxerweise wurden sie gleichzeitig beschuldigt hinter dem
Kommunismus zu stecken und das bereits seit den 1920er Jahren - Stichwort: „Judeo-Bolschewismus” und „Kulturbolschewismus”. Dieser Vorwurf passte zu dem weltweiten Charakter des Kommunismus und der behaupteten Kontrolle der Welt durch die
Jüd*innen. Und tatsächlich stammten viele Genoss*innen dieser Zeit aus jüdischen Familien und stritten gemeinsam mit anderweitig geprägten Genoss*innen für die Rechte der Arbeiter*innenklasse - aber natürlich war nicht jede*r Jüd*in Kommunist*in und umgekehrt. Letztlich wurde der Holocaust erst durch die kapitalistische Krise möglich: Die Hitlerfaschisten missbrauchten die Jüd*innen als Sündenbock und setzten sich ihre Vernichtung zum Ziel, während sie gegen den ebenfalls als jüdisch bezeichneten
Kommunismus hetzten und die Bevölkerung von den wahren Zusammenhängen im Kapitalismus ablenkten - Faschismus in seiner Rolle als Immunsystem des Kapitalismus mit den grausamsten Folgen.
Heutzutage, inmitten von Pandemie und Wirtschaftskrise, greift erneut Judenhass mit den gleichen Hintergründen um sich. Die sogenannten Querdenker übernehmen die alten Verschwörungstheorien und lenken von den wahren Übeltätern, den Kapitalisten, die auf Patenten von Impfstoffen sitzen, ab, während sie sich gleichzeitig antifaschistische Rhetorik und Kultur aneignen, beispielsweise das Partisanenlied „Bella Ciao”. In Frankreich hat der „islamo-gauchiste” (Islamo-Zecke) den „Judeo-Bolschewisten” abgelöst und die heutigen Faschisten sprechen von „Kulturmarxismus”, während sich ein esoterisch-rechtsoffenes Weltbild in der Gesellschaft ausbreitet.
Den Anfängen könne wir nicht mehr wehren - wir stecken inmitten einer gefährlichen Faschisierung der Gesellschaft. Als Materialist*innen ist es unsere Pflicht Aufklärung über die wahren Zusammenhänge zu betreiben, judenfeindliche Rhetorik entschieden zurückzuweisen und niemals die Erinnerung an den Holocaust verblassen zu lassen.
Kein Vergeben, kein Vergessen!

Heute Abend auf die Straße! Bereits seit einigen Wochen finden leider auch in Duisburg sogenannte "Corona-Spaziergänge" ...
17/01/2022

Heute Abend auf die Straße!

Bereits seit einigen Wochen finden leider auch in Duisburg sogenannte "Corona-Spaziergänge" statt. Inhaltlich sind diese Demonstrationen eine bunte Mischung aus Verschwörungsideologien, Wissenschaftsleugnung und NS-Relativierung. Unter den Teilnehmenden findet man auch aktive Rechtsextreme, teilweise sogar in den Reihen der Organisator*innen.

Für die Linksjugend Duisburg steht fest: Diese rechten Demonstrationen dürfen wir nicht schweigend hinnehmen! Wir gehen mit der DIE LINKE. Duisburg gegen diese "Spaziergänge" auf die Straße. Gegen rechte Antworten auf die Krise, für einen solidarischen Weg aus der Pandemie!

⏰ Montag, 17.1.2022
📍 Opernplatz, gegenüber des Stadttheaters
🚩 Organisiert von der Die PARTEI Duisburg
‼️ Tragt eine FFP2-Maske und haltet Abstand

24/05/2021

Da leider noch die alte Seite existiert und das zu einigen Verwirrungen führt, hier einmal eine kurze Erklärung:

Auf die alte Facebookseite der Linksjugend ['solid] Duisburg haben wir leider keinen Adminzugriff mehr, da der letzte Admin seinen Account gelöscht hat. Eine Seite ohne Admin als "eigene" zu beanspruchen ist zwar in der Theorie möglich, praktisch funktioniert das aber eher selten bei kleinen für Facebook unbedeutenden Seiten. Dementsprechend mussten wir leider eine neue erstellen.

Wir versuchen die alte Seite zu löschen, ist aber ebenfalls ein eher komplexeres unterfangen. Es wäre super wenn ihr die Seite einfach ein bisschen in linken Kreisen bekannter macht, da eine neue Seite immer nur schwer an Reichweite kommt.

solidarische Grüße
Linksjugend ['solid] Duisburg

20/05/2021

dies ist die neue Seite der Linksjugend ['solid] Duisburg.

Adresse

Gravelottestraße 28
Duisburg
47053

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