15/08/2025
Erinnern heißt zuhören.
35 Jahre lang wurde nicht über Rassismus gesprochen.
Wir wurden allein gelassen – Behörden, Politik und sogar Ärzt:innen haben uns nicht geglaubt.
Erst nach 35 Jahren konnten wir zum ersten Mal mit unseren an die Öffentlichkeit gehen.
🕯 Unsere erste Gedenkveranstaltung 2019 stand unter dem Motto:
„Zuhören organisieren. Rassismus als Motiv untersuchen!“
Seitdem sind wir nicht müde geworden, unsere Forderungen hörbar zu machen:
🔍 Lückenlose Aufklärung
🕊 Würdevolles Gedenken
📚 Neue, rassismuskritische Bildungsarbeit & Geschichtsschreibung für ein diverses und solidarisches !
📖 In unserer Recherche haben wir festgestellt:
Es fehlen rassismuskritische Geschichtsschreibungen, die die Stimmen und Geschichten von Migrant:innen dokumentieren, die über Rassismus, aber auch Solidarisierung sprechen – und Erfahrungen aus ihrem Alltag rekonstruieren.
Geschichten, die nicht von Behörden, sondern aus dem Leben in einem anderen Duisburg kommen.
Aus dieser Arbeit ist entstanden:
📌 Ein Anderes Duisburg – in Zusammenarbeit mit Historisches Zentrum Duisburg und gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)
Das Projekt verbindet Geschichtsforschung, Dokumentation und Bildungsarbeit – für eine rassismuskritische Erinnerungskultur und die Sichtbarkeit der Migrationsgeschichte.
🎙 Im Zentrum: -Interviews mit Zeitzeug:innen und Betroffenen.
Die zweite Episode erzählt vom Brandanschlag in der Nacht vom 26. auf den 27. August 1984, bei dem wir verloren haben:
🖤 Ferdane Satır (40)
🖤 Zeliha Turhan (18)
🖤 Rasim Turhan (18)
🖤 Songül Satır (4)
🖤 Ümit Satır (5)
🖤 Çiğdem Satır (7)
🖤 Tarık Turhan (52 Tage)