AK Europa SPD Duisburg

AK Europa SPD Duisburg In Duisburg arbeitet seit über 20 Jahren der Arbeitskreis Europa der SPD daran, Interessierte über eu

14/07/2025
14/07/2025
Wie schützen wir unsere Demokratie?Diskussion mit Dirk Wiese, MdB und Erster Parlamentarischer GeschäftsführerUnsere Dem...
11/07/2025

Wie schützen wir unsere Demokratie?

Diskussion mit Dirk Wiese, MdB und Erster Parlamentarischer Geschäftsführer

Unsere Demokratie steht unter Druck. In ganz Europa verbreiten sich systematische Desinformation und Verschwörungserzählungen. Im Bundestag stellt eine verfassungsfeindliche Partei die zweitstärkste Fraktion. Selbst engagierte Kommunalpolitiker:innen setzen sich der Gefahr von Herabwürdigung, persönlichen Anfeindungen und physischer Gewalt aus. Wie können wir gegensteuern und unsere Demokratie schützen? Wie viel kann politische Auseinandersetzung bewirken und ab welchem Punkt helfen nur noch Verbote, Strafnormen und Rechtsdurchsetzung? Welche Maßnahmen sind in der neuen Koalition überhaupt durchsetzbar?

Darüber sprechen wir mit unserem Genossen Dirk Wiese, MdB. Dirk ist seit Mai 2025 Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion. Als solcher erlebt er die Angriffe auf unsere politische Kultur aus den Reihen der Parlamentarier:innen aus nächster Nähe und ist in besonderer Weise mit der Frage konfrontiert, wie wir unsere parlamentarische Demokratie schützen. Ihr seid alle herzlich eingeladen teilzunehmen und dürft die anliegende Einladung auch gerne parteiöffentlich weiterverbreiten.

https://sciencespo.zoom.us/j/93566218923

Meeting ID: 935 6621 8923

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08/07/2025

📣Donald Trump hat die Deadline für eine mögliche Einigung auf ein EU-US-Zollabkommen auf Freitag, 1. August 2025, verlängert. Ursprünglich wäre diese bereits am morgigen Mittwoch ausgelaufen, und es hätten enorme zusätzliche Zölle gedroht. Bereits jetzt muss die EU einen Basiszoll von 10 Prozent auf alle Waren sowie 25 Prozent auf Autos und Autoteile und 50 Prozent auf Stahl und Stahlteile entrichten.

❗️Das ist eine Atempause, nicht mehr. Die Möglichkeit eines No-Deals mit horrenden Zöllen und wirtschaftlichen Konsequenzen konnte für den Moment abgewendet werden. Was die Verlängerung wert ist, hängt allerdings davon ab, was die Vertragspartner am Ende vereinbaren.

Da sind derzeit noch sehr viele zentrale Punkte offen, und dafür muss die Zeit genutzt werden. Jetzt locker zu lassen wäre fatal. Denn es steht außer Frage, dass mit jedem weiteren Tag die bereits bestehenden US-Zölle zu einem noch größeren Problem für die europäische Wirtschaft werden.

👉Mehr dazu: https://shorturl.at/pVuOY

SPD für Europa

08/07/2025

Energiekosten senken, Versorgung sicherstellen - Heute hat das EP mit 524 - 109 Gegenstimmen bei 30 Enthaltungen die EU-Regelung für Gasspeicher bis Ende 2027 angenommen. Die Verordnung wurde erstmals als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine und der daraus resultierenden drohenden Gasknappheit erlassen. Die Regelung würde ohne Verlängerung zum Jahresende auslaufen.

Mit der Verordnung zur Gasspeicherung wird die Versorgungssicherheit für die kommenden beiden Winter gewährleistet. Die Vereinbarungen sollen auch Spekulationen auf höhere Preise zu Lasten europäischer Verbraucher:innen entgegenwirken. Das setzt deutliche Signale, dass Europa seine Bürger:innen schützt und Kosten senkt.

Zudem ist uns im Parlament gelungen, Anforderungen für die Überarbeitung der Verordnung zur Gasversorgung bis 2027 zu setzen. Diese Gesetzgebung soll ungerechtfertigte Marktspekulationen mit hohen Preisen verhindern. Weiterhin sollen die Regeln die zunehmende Verfügbarkeit von erneuerbaren Energien und Wasserstoff berücksichtigen und unterstützen, ebenso wie die Verbesserung der Energieeffizienz.“

Die Maßnahmen beinhalten die Festlegung eines Gasfüllstandsziel von 90 Prozent für das ganze Jahr – zu erreichen zwischen Oktober und Dezember, um Spekulationen zu verhindern und die Verfügbarkeit von Gas im Winter zu gewährleisten.

In Deutschland wird Gas mittlerweile zu großen Teilen per Pipeline aus Norwegen, über die Nordseehäfen in Belgien und den Niederlanden sowie über seine eigenen Flüssigerdgas-Terminals bezogen. Im Rahmen der Verordnung wird den Mitgliedstaaten die Möglichkeit eingeräumt, aufgrund spezifischer nationaler Besonderheiten um 10 Prozent von dem Ziel abzuweichen.

Darüber hianus wird der EU-Kommission ermöglicht, bei anhaltend ungünstigen Marktbedingungen eine weitere Abweichung von 5 Prozent von der Zielvorgabe zu gewähren, durch einen delegierten Rechtsakt. Ein erweitertes Frühwarnsystem soll erkennen, wenn Speicher nicht rechtzeitig gefüllt werden. Dieses System soll effektiv und zeitnah Maßnahmen ergreifen, um die Befüllung zu garantieren. Gas-Importeure die den daraus resultierenden Verpflichtungen nicht nachkommen und die damit die Versorgungsicherheit aufs Spiel setzen, haben mit entsprechenden Strafzahlungen zu rechnen. Die Kommission kann die Mitgliedstaaten dabei unterstützen.

Ab Veröffentlichung im EU-Amtsblatt ist das Gesetz in Kraft.

06/07/2025

Dänemarks Mette Frederiksen
Mette Frederiksen ist seit sechs Jahren Ministerpräsidentin der Mitte-Links-Regierung Dänemarks und hat die EU auf die harte Tour lieben gelernt.

Einst war sie eine typische dänische Euroskeptikerin, doch inzwischen hat sie ihre knauserige Haltung gegenüber dem EU-Haushalt revidiert und bezeichnet sich selbst als „überzeugte Europäerin”.

Was hat diesen Wandel bewirkt? „Das liegt vor allem an der Unsicherheit und der Erkenntnis, dass wir uns nicht mehr auf die Amerikaner verlassen können”, meint Marlene Wind, Professorin für Europapolitik an der Universität Kopenhagen.

Frederiksen ist sich der Drohungen Donald Trumps, Grönland anzueignen, sowie des Krieges Russlands in der Ukraine und der hybriden Kriegsführung in Nordeuropa bewusst.

Anlässlich des heutigen Empfangs der EU-Kommissare unter Ursula von der Leyen in Aarhus zu Beginn der sechsmonatigen EU-Ratspräsidentschaft Dänemarks ist klar, dass Frederiksen sich in Brüssel profilieren will – einem Ort, den sie lange Zeit mit Misstrauen und einer gewissen Langeweile betrachtet hat. Bis vor kurzem war Dänemark eines der wenigen Länder, welches nicht einmal einen Regierungssprecher in Brüssel hatte.

Die „sich wandelnde Welt“, die sie in ihrem Motto für die Präsidentschaft erwähnt, hat sie zurück nach Europa getrieben. Der Zeitpunkt ist günstig. Frederiksen und von der Leyen sind sich bereits einig: Sie wollen die Ukraine unterstützen, die Verteidigungsausgaben erhöhen, den Klimaschutz vorantreiben – ein Anliegen, für das sich Frederiksen seit langem einsetzt – und die Einwanderung reduzieren.

Frederiksens harte Haltung in der Migrationsfrage, die in Dänemark mittlerweile fast Konsens ist, ist nichts Neues: Sie hat das Thema gleich am ersten Tag ihrer Amtsübernahme als Parteivorsitzende im Jahr 2015 zu einer Priorität gemacht. Zu einer Zeit, in der die dänische Rechte mit 21 Prozent der Stimmen ihren Höhepunkt erreichte. In einer nun vollzogenen Kehrtwende, die ihre Hinwendung zur EU verdeutlicht, setzt sie sich mit ganzer Kraft für eine harte europäische Lösung der Migrationsfrage ein.

Ihre Haltung hat ihr Beifall von rechts eingebracht, sie jedoch mit den übrigen EU-Sozialdemokraten, insbesondere mit Spaniens Pedro Sánchez, in Konflikt gebracht. Dieser bringt demografische und wirtschaftliche Argumente für mehr Migranten vor.

Frederiksen hat mit umstrittenen Plänen geliebäugelt, Migranten nach Ruanda zu schicken, um die Asylzahlen zu drücken, was ihre Migrationspolitik in die Nähe der Rechten bringt. So behauptet sie beispielsweise, Migranten würden die Rechte der dänischen Arbeitnehmer untergraben. Damit hat sie die Unterstützung der rechtspopulistischen Dänischen Volkspartei gespalten, die in Brüssel der Patrioten-Fraktion angehört.

Die Kombination aus hohen Klimazielen und verschärfter Migrationspolitik, auf die Frederiksen langfristig setzt, erinnert zumindest an die erste Amtszeit von von der Leyen, die ebenfalls 2019 an die Macht kam.

Der dänische Wissenschaftler Wind verglich beide mit „Chamäleons“, die sich „mit der Bevölkerung bewegen“ – und derzeit bewegt sich diese nach rechts.

Obwohl die Umfragewerte ihrer Dreiparteienkoalition weit unter ihrem früheren Niveau liegen, gibt es kaum Anzeichen dafür, dass Frederiksens Amtszeit sich dem Ende zuneigt.

05/07/2025

🇪🇺🇺🇸Wenn Zölle geändert werden muss das Europäische Parlament zustimmen &wir haben EU-Kommission deutlich gemacht dass wir einem einseitigen Abkommen mit USA nicht zustimmen werden.

👉Ein Deal muss in beiderseitigem Interesse sein, sonst gibt es keinen!

Zum Interview: https://shorturl.at/cZGm8

05/07/2025
02/07/2025
27/06/2025

🇺🇸Die USA drohen ab dem 9. Juli mit neuen Strafzöllen. Kurz vor Fristende hat einen neuen Vorschlag geschickt, den die EU jetzt diskutiert. drängt dabei auf einen schnellen Deal. "Kurzum, alle Optionen bleiben auf dem Tisch" heißt es von .

Ein schlechtes Zeichen. Wenn wir hier nachgeben, haben wir uns erpressen lassen. Akzeptieren wir ein Abkommen mit den USA zu nicht WTO-konformen Regeln (u.a. sind die US eindeutig nicht WTO-konform), dann wird die nicht mehr gebraucht.

Gelingt es uns nicht, gemeinsam mit den Ländern des globalen Südens ein stabiles, und regelbasiertes Handelssystem zu etablieren, dann haben die großen Player tatsächlich freie Bahn.

Adresse

KrummacherStr. 33
Duisburg
47051

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