25/02/2026
📢 Ein Angriff auf Dresdens Klimazukunft.
Der Antrag von , Team und der Fraktion FDP/Freie Bürger zum Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzept (IEK) zeigt: Statt endlich ins Handeln zu kommen, soll Klimaschutz in faktisch abgeschafft werden. Dabei hat der Stadtrat – auch mit Stimmen der CDU – erst vor wenigen Jahren beschlossen, Dresden bis 2035, spätestens 2040 zu machen.
Das IEK liegt seit 2024 vor, wurde fachlich breit begleitet und zeigt konkret, wie Dresden seine Klimaziele erreichen kann: mit Ausbau erneuerbarer Energien, moderner Wärmeversorgung, Großwärmepumpen, Nutzung von Abwärme und Speichern. Auch SachsenEnergie bestätigt, dass die Ziele erreichbar sind und investiert bereits massiv.
Trotzdem behaupten CDU, Team Zastrow und FDP/FB nun, zentrale Teile des Konzepts seien nicht umsetzbar. Statt Lösungen geht es ihnen vor allem um Kostenargumente und angebliche Risiken für die Versorgungssicherheit. Doch klar ist: Die Kosten konsequenten Klimaschutzes heute sind deutlich geringer als die Kosten des Nichtstuns morgen – durch Hochwasser, Hitze, Schäden an Infrastruktur und Gesundheit.
Gerade Dresden weiß, was Klimafolgen bedeuten. Zwei verheerende Hochwasser in zwölf Jahren haben gezeigt, dass Abwarten keine Option ist. Wer jetzt Klimaschutz ausbremst, gefährdet nicht nur Fördermittel und Planungssicherheit, sondern auch die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt.
Und während auf kommunaler Ebene Klimaschutz blockiert wird, zeigt sich auch bundespolitisch ein gefährlicher Trend: Die CDU und SPD haben gestern angekündigt, das sogenannte Heizungsgesetz (!) in seiner bisherigen Form abzuschaffen bzw. grundlegend zu ersetzen und technologieoffener zu gestalten. Kritiker warnen bereits, dass dadurch verbindliche Klimaschutzvorgaben abgeschwächt werden könnten und Unsicherheit entstehen - für Handwerk, Unternehmen und Bürger:innen.
Wer Klimaschutz auf Bundesebene aufweicht und auf kommunaler Ebene blockiert, verabschiedet sich Schritt für Schritt von der Verantwortung für unsere Zukunft!
Dresden braucht keine neuen Prüfaufträge. Dresden braucht Umsetzung.