Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Liebe Facebook-Fans,

herzlich willkommen auf der offiziellen Facebook-Seite der Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Die Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (LASD) informiert die Öffentlichkeit über das Wirken von Staatssicherheit und SED, berät Opfer politischer Verfolgung und unterstützt Forschungseinrichtungen und Bildungsträger. Diese Seite wird vom Team der Öffentlichkeitsarbeit der Sächsischen Landesbeauftragten verwaltet und betreut. Wir freuen uns über jeden sachlichen und konstruktiven Beitrag, Kritik, Lob, Hinweise und Anregungen. Ein respektvoller Umgang miteinander ist die Bedingung dafür. Informationen zu unserer Social-Media-Netiquette:

Kommentare und Beiträge, die andere wegen ihrer Abstammung, ihres Geschlechts, ihrer Herkunft, ihrer Sprache oder ihrer Weltanschauung diskriminieren oder in sonstiger Form gegen geltendes Recht verstoßen, werden ohne Vorwarnung konsequent gelöscht. Das entsprechende Nutzerprofil muss damit rechnen, dass es ohne Vorwarnung gesperrt wird. Ebenso werden Äußerungen mit links- oder rechtsradikalem Gedankengut, pauschale Verunglimpfungen von Berufsgruppen, Verleumdungen oder ruf- sowie geschäftsschädigende Kommentare und Posts nicht geduldet. Androhung von oder der Aufruf zu Gewalt und jegliche Art von Bedrohung werden zur Anzeige gebracht. Diese Beiträge werden sofort per Screenshot gesichert und anschließend von der Facebook-Seite entfernt und führt ebenso unverzüglich zur Sperre des Nutzerprofils. Das Veröffentlichen von Screenshots anderer Profile (auch der Fotos aus den Profilen) gestatten wir nicht. Solche Beiträge werden zum Schutz von Persönlichkeitsrechten konsequent gelöscht. Spam, Werbung sowie Verletzungen des deutschen Rechts, insbesondere des Urheberrechts, werden nicht geduldet. Beiträge, die Verweise auf Links oder E-Mail-Adressen enthalten, insbesondere Werbung jeglicher Art, behalten wir uns vor zu löschen. Dies gilt vor allem auch für sich ständig wiederholende Kommentare, die unter den Beiträgen verfasst werden. Das entsprechende Nutzerprofil muss mit einer Sperrung rechnen. Werden unter Beiträgen themenfremde Kommentare verfasst, muss damit gerechnet werden, dass diese gelöscht werden. So wird sichergestellt, dass die Diskussion zum entsprechenden Post passt und alle davon profitieren. Bitte denken Sie bei Ihren Kommentaren auch an den Datenschutz. Die Veröffentlichung von Privatadressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen und weiteren personenbezogenen Daten anderer Personen ist nicht erlaubt. Nicht alle Fragen und Kommentare können aus Zeitgründen sofort beantwortet werden. Wir behalten uns vor je nach Frage, Kommentare, Pinnwand-Einträge und Fragen direkt an Sie als Nachricht oder als Kommentar unter dem entsprechenden Posting zu beantworten. Die rechtliche Verantwortung für den Inhalt der geposteten Bilder, Videos und Kommentare liegt bei Ihnen und nicht beim Team der Öffentlichkeitsarbeit der Sächsischen Landesbeauftragten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und lebhafte, sachliche Diskussionen. Ihr Öffentlichkeitsarbeits-Team der Sächsischen Landesbeauftragten. Informationen zu den Gewinnspielbedingungen:

Postkartenverlosung DDR-Witze vom 03. bis 4.02.2023:

1. Einführung
Veranstalter des Gewinnspiels ist die Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (LASD), Bernhard von Lindenau-Platz 1, 01067 Dresden (nachfolgend der „Veranstalter“ genannt). Die Pflichtangaben über den Veranstalter finden sich unter https://lasd.landtag.sachsen.de/de/impressum_LASD.cshtml

Die nachfolgend verwendeten Bezeichnungen für Nutzer, Teilnehmer und Gewinner umfassen alle Geschlechter.

2. Teilnahmeberechtigung
Teilnahmeberechtigt sind alle Nutzer von Facebook ab 18 Jahren. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Beschäftigte des Veranstalters und die Autoren. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Teilnahme über Gewinnspielclubs, automatisierte Einträge über Gewinnspiel-Robots sowie willentliche Falscheinträge und Retweets mithilfe von Mehrfach-Accounts sind unzulässig.

3. Erforderliche Handlung, Preis und Gewinnspielzeitraum
Die Verlosung der Postkarten findet auf dem Facebook-Kanal der Sächsischen Landesbeauftragten statt. Die Aktion startet am 3. Februar 2023 um 10.00 Uhr und endet am 04. Februar 2023, 22.00 Uhr Uhr MEZ. Die Gewinner werden am 06. Februar 2023 auf dem Facebook- Profil der Sächsischen Landesbeauftragten bekannt gegeben. Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Um an dem Gewinnspiel teilzunehmen, müssen Teilnehmer die gestellte Frage richtig beantworten. Antworten von nicht zum Gewinnspiel teilnahmeberechtigten Personen sind möglich, sie werden für die Gewinnermittlung aber nicht berücksichtigt. Aus den Teilnehmern mit der richtigen Antwort werden drei Gewinner per Auslosung ermittelt. Eine Barauszahlung der Preise ist nicht möglich. Personendaten werden ausschließlich für das Gewinnspiel verwendet und nach Vergabe der Preise gelöscht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Verlost werden 3 x 10 Postkarten mit DDR-Witzen.

4. Benachrichtigung von Gewinnern
Die Gewinner werden per Direktnachricht informiert. Erfolgt nicht innerhalb von 72 Stunden eine Rückmeldung, behalten wir uns vor, den Gewinn anderweitig zu vergeben.

5. Datenschutzhinweis
Damit die Durchführung des Wettbewerbs möglich wird, muss der Veranstalter personenbezogene Daten der Teilnehmer, wie z.B. Namen und Adresse verarbeiten. Personenbezogene Daten, welche vom Veranstalter im Rahmen der Teilnahme am Gewinnspiel übermittelt werden, werden nur zur Durchführung und Abwicklung des Wettbewerbs gespeichert, verarbeitet und genutzt. Daten werden nicht an Dritte weitergegeben oder verkauft.

Schule. Macht. Demokratie.Gestern startete an den Semper Schulen Dresden die „Woche der Demokratie“ unter dem Motto: „We...
15/09/2026

Schule. Macht. Demokratie.

Gestern startete an den Semper Schulen Dresden die „Woche der Demokratie“ unter dem Motto: „Wenn keiner macht, hat keiner Macht“.

Sachsens Justizministerin Constanze Geiert betonte zum Auftakt: Demokratie ist kein Selbstläufer. Sie bedeutet jede Menge Arbeit, offenen Dialog und das Finden gemeinsamer Lösungen – gerade mit Blick auf die Diktaturerfahrungen des 20. Jahrhunderts. Dafür braucht es junge Menschen, die sich engagieren!

Das Programm der Woche ist vielseitig:

• 🏛️ Besuch des Sächsischen Landtags inklusive Abgeordnetengespräch
• 🔍 Workshops unter anderem zu Themen wie Fake News & Sprache
• 🕯️ Exkursion zur Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden
• 👤 Gespräch der Landesbeauftragten mit einer Zeitzeugin

Bereits bei der Eröffnung diskutierten Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Fraktionen, deren Jugendorganisationen und wir auf dem Podium mit den Jugendlichen. Ein starker Austausch auf Augenhöhe!

Wir freuen uns, Teil dieser wichtigen Woche zu sein. Den Schülerinnen und Schülern wünschen wir viele nachhaltige Eindrücke und spannende Erkenntnisse bis zum großen Abschluss am kommenden Freitag!

Foto: LASD

📅 Morgen in Dresden: „Erinnern, um zu handeln“Welche Bedeutung hat die DDR-Erfahrung für den heutigen Blick auf Belarus?...
14/09/2026

📅 Morgen in Dresden: „Erinnern, um zu handeln“

Welche Bedeutung hat die DDR-Erfahrung für den heutigen Blick auf Belarus? Die Beteiligten, darunter die Landesbeauftragte, diskutieren über Parallelen zwischen der SED-Diktatur und aktuellen Entwicklungen, die Erfahrungen politischer Gefangener sowie den Wert von Aufarbeitung für unsere Demokratie.

Auf dem Podium:
• Evelyn Zupke (SED-Opferbeauftragte beim Deutschen Bundestag)
• Dr. Nancy Aris (Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur)
• Lars Rohwer (MdB & Vorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises)
• Eine belarussische Exil-Journalistin

Moderation: Natalija Bock

📍 Wo: Dreikönigskirche Dresden (Kleiner Saal), Hauptstraße 23, 01097 Dresden
⏰ Wann: Dienstag, 15. September 2026 | 18:00 – 19:30 Uhr

Eine Veranstaltung von EAK Sachsen, Libereco-Partnership of Human Rights, MdB Lars Rohwer.

Um eine Anmeldung unter [email protected] wird gebeten. Spontane Gäste sind ebenfalls herzlich willkommen.

Der Eintritt ist frei.

Foto: EAK

Premiere in Dresden: „Akte Ray – Die innere Reise eines Verrats“Am Freitag, 2. Oktober 2026 feiert der Dokumentarfilm „A...
14/09/2026

Premiere in Dresden: „Akte Ray – Die innere Reise eines Verrats“

Am Freitag, 2. Oktober 2026 feiert der Dokumentarfilm „Akte Ray – Die innere Reise eines Verrats“ Premiere in der Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden.

🕕 Einlass: 18:00 Uhr
🎥 Filmstart: 18:30 Uhr

Der Film erzählt die persönliche Spurensuche von Ray Zille, der Jahre nach der Wende erfährt, dass seine frühere Lebensgefährtin als IM der Staatssicherheit tätig gewesen sein soll. Eine bewegende Auseinandersetzung mit Vertrauen, Verrat, Erinnerung und den bis heute spürbaren Folgen der SED-Diktatur.

Im Anschluss an die Vorführung gibt es ein Gespräch mit Ray Zille, Regisseurin und Produzentin Andrea Sömmer sowie Cornelia Herold von der Außenstelle des Bundesarchivs Stasi-Unterlagen-Archiv.

📌 Die Teilnahme ist nur nach Anmeldung möglich.
Anmeldung bitte bis 25. September 2026 unter: [email protected]

Akte Ray. Die innere Reise eines Verrats. Filmpremiere 02.10.2026 18:00 „Nach einer wunderschönen Nacht, schreibt sie doch nicht etwas einen Bericht für ihren Führungsoffizier.“ Ray Zille – Bielß. Dieser Gedanke lässt Ray Zille nicht mehr los. Viele Jahre nach der Wende erfährt Ray, dass...

Bürgerberatung zu SED-Unrecht in TorgauAm 14. September 2026 findet in Torgau unsere Bürgerberatung zu SED-Unrecht statt...
14/09/2026

Bürgerberatung zu SED-Unrecht in Torgau

Am 14. September 2026 findet in Torgau unsere Bürgerberatung zu SED-Unrecht statt.

Gemeinsam mit dem BA/Stasi-Unterlagen-Archiv Leipzig besteht die Möglichkeit, sich individuell beraten zu lassen und Fragen zu persönlichen Erfahrungen und Anliegen im Zusammenhang mit dem SED-Unrecht zu besprechen.

🗓️ Datum: 14.09.2026
📍 Ort: Rathaus Torgau, Markt 1, 04860 Torgau
🏢 Raum: Schiedsstelle, Raum 103, 1. OG
🕘 Sprechzeit: 09:00 bis 17:00 Uhr
👤 Berater: Utz Rachowski
☎️ Telefonische Beratung: 03421 748226

Die Bürgerberatung bietet Raum für persönliche Fragen, Informationen und Unterstützung.

Nutzen Sie die Möglichkeit zur Beratung und informieren Sie sich über Ihre Anliegen.

Foto: LASD / Thomas Schlorke

Erstes Mehrgenerationentreffen Hoheneck:Gestern fand in der Gedenkstätte Hoheneck das erste Mehrgenerationentreffen stat...
13/09/2026

Erstes Mehrgenerationentreffen Hoheneck:
Gestern fand in der Gedenkstätte Hoheneck das erste Mehrgenerationentreffen statt. Rund 100 ehemalige Inhaftierte und ihre Angehörigen kamen zusammen, um sich auszutauschen, Erinnerungen zu teilen und gemeinsam die Gedenkstätte zu erkunden.

Im Rahmen verschiedener Führungen konnten unterschiedliche Bereiche der Gedenkstätte besichtigt werden. Darüber hinaus stellten der Gedenkstättenleiter Herr Walthelm und die Mitarbeiterin Frau Stopfinger aktuelle Entwicklungen und geplante Vorhaben vor – darunter auch ein neues Zeitzeugenprojekt.

In ihrem Grußwort betonte die Landesbeauftragte, wie wichtig es ist, auch die Kinder der ehemals Inhaftierten in den Blick zu nehmen. Viele von ihnen haben als Kinder erheblich unter der Haft ihrer Mütter gelitten. Fragen und Erlebnisse, die sie damals beschäftigt haben, blieben häufig unbeantwortet und wurden über Jahrzehnte mitgetragen. Umso wichtiger sind Begegnungen wie diese, die Raum für Gespräche schaffen – innerhalb der Familien, aber auch mit anderen Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

Das erste Mehrgenerationentreffen war damit ein sehr gelungener und wichtiger Auftakt. Das Format soll auch künftig dauerhaft fortgeführt werden, voraussichtlich in einem Turnus von ein bis zwei Jahren.

Ein herzliches Dankeschön an alle Organisatorinnen und Organisatoren für diesen interessanten und bewegenden Tag vor Ort in der Gedenkstätte Hoheneck!

Fotos: LASD / Nancy Aris und Team Evelyn Zupke

Abschied von Margot JannHeute fand die Beisetzung von Margot Jann statt. Bei der Trauerfeier wurde noch einmal deutlich,...
11/09/2026

Abschied von Margot Jann
Heute fand die Beisetzung von Margot Jann statt. Bei der Trauerfeier wurde noch einmal deutlich, welch schweres Schicksal Margot Jann zu tragen hatte – und zugleich, mit welcher Zuversicht und inneren Stärke sie ihren Weg ging. Die Rednerin würdigte eindrucksvoll ihren Lebensweg und ihre Verdienste um die Aufarbeitung der SED-Diktatur, insbesondere ihr Engagement für die Gedenkstätte Hoheneck.

Es war eine bewegende Trauerfeier, die auch von der Verbundenheit derjenigen geprägt war, die Margot Jann auf ihrem Weg begleitet haben. Vertreterinnen und Vertreter von Institutionen und Opferverbänden waren anwesend, darunter die Stiftung Aufarbeitung, die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, der Frauenkreis der Hoheneckerinnen und die Lagergemeinschaft Sachsenhausen.

Auch ich war als Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur bei der Trauerfeier zugegen. Es war mir wichtig, Margot Jann auf ihrem letzten Weg zu begleiten.

Ihr Leben und ihr Engagement werden uns in Erinnerung bleiben.

Fotos: LASD / Nancy Aris

Kalenderblatt:11. September 1989: Ungarn öffnet die Grenze für DDR-BürgerIn der Nacht zum 11. September 1989 öffnete Ung...
11/09/2026

Kalenderblatt:

11. September 1989: Ungarn öffnet die Grenze für DDR-Bürger

In der Nacht zum 11. September 1989 öffnete Ungarn seine Grenze zu Österreich für DDR-Bürger. Damit setzte die ungarische Regierung das bestehende Abkommen mit der DDR faktisch außer Kraft.

Tausende Menschen nutzten in den folgenden Tagen und Wochen die Möglichkeit, über Ungarn und Österreich in die Bundesrepublik auszureisen. Die Fluchtbewegung nahm rapide zu und erhöhte den politischen Druck auf die Führung der DDR.

Die Grenzöffnung gilt als ein entscheidender Schritt in der Entwicklung, die wenige Wochen später zum Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 führte.
Heute vor 37 Jahren begann damit eine neue Phase der deutschen Teilungsgeschichte.

Einen Bericht der Tagesschau vom 11. September 1989 können Sie hier sehen:

https://youtu.be/GLGNL--s860?si=pkDKBm1lDV9arWrk

🏛️ Am kommenden Sonntag (13. September 2026) ist es wieder so weit: Deutschlandweit öffnet der Tag des offenen Denkmals®...
10/09/2026

🏛️ Am kommenden Sonntag (13. September 2026) ist es wieder so weit: Deutschlandweit öffnet der Tag des offenen Denkmals® Tore, die sonst oftmals verschlossen bleiben.

Unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ könnt ihr bundesweit über 6.500 Denkmale erleben - allein in Sachsen sind es mehrere Hundert historische Orte.

Die Gedenkstätte Bautzen ist eine davon. Dort erwarten euch:

👤 Persönliche Führungen: Ehemalige Häftlinge des Stasi-Gefängnisses laden durchgehend zu Rundgängen ein. Sie berichten direkt vor Ort von ihrer Haft, den Hintergründen und wie diese Zeit ihr Leben verändert hat.

🛠️ Blick hinter die Kulissen: Im Erdgeschoss könnt ihr den Restauratoren Markus Pohl und Michael Pohl bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen.

🗣️ Zeitzeugengespräche (11:00 Uhr & 14:00 Uhr): Im Hauptzellentrakt teilen Jochen Stern, Theodor Renkwitz und Karl-Heinz Göpke ihre Geschichte. Sie wurden zwischen 1948 und 1956 von sowjetischen Militärtribunalen verurteilt und erlebten das berüchtigte „Gelbe Elend“. Sie geben ganz persönliche Einblicke in ihre Verhaftung und die Haftjahre.

🤝 Die Zeitzeugenführungen und -gespräche finden in Kooperation mit unserer Behörde statt.

📅 Wann: Sonntag, 13. September 2026
📍 Wo: Gedenkstätte Bautzen (Weigangstr. 8a, 02625 Bautzen)

Der Eintritt ist frei.

👉 Mehr Infos unter https://www.tag-des-offenen-denkmals.de/denkmal/43527e22-c696-11ea-ab68-960000611c47

Foto: Gedenkstätte Bautzen

13. Kamenzer Rede mit Lutz RathenowAm 10. September 2026 um 19 Uhr hält der Berliner Schriftsteller und ehemalige Sächsi...
10/09/2026

13. Kamenzer Rede mit Lutz Rathenow

Am 10. September 2026 um 19 Uhr hält der Berliner Schriftsteller und ehemalige Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Lutz Rathenow, die 13. Kamenzer Rede.
„Die Kunst des Staunens oder Wie das Wort seinen Ort in der Welt sucht“

Lutz Rathenow setzt sich seit Jahrzehnten mit der DDR, ihrer politischen Vergangenheit und den Folgen der SED-Diktatur auseinander. Von 2011 bis 2021 war er Sächsischer Landesbeauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und engagierte sich in dieser Funktion für die Vermittlung von DDR-Geschichte, die Unterstützung Betroffener und eine lebendige Erinnerungskultur.

In seiner Kamenzer Rede verbindet Rathenow seine Erfahrungen aus der Aufarbeitung mit seiner literarischen Arbeit. Im Mittelpunkt stehen die Beziehungen von Poesie und Politik, Aufklärung und gesellschaftlicher Veränderung sowie die Frage, welchen Ort Worte in unserer Welt finden.

Moderation: Prof. Dr. Carsten Gansel, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Arbeitsstelle

📅 10. September 2026, 19 Uhr
📍 Klosterkirche & Sakralmuseum St. Annen Kamenz
Schulplatz 5, 01917 Kamenz

🎟️ Eintritt: 10 Euro | ermäßigt 7 Euro

Save the Date! Am 10. September 2026 hält der Berliner Schriftsteller Lutz Rathenow in der Klosterkirche St. Annen die 13. Kamenzer Rede.

📸 „Die Straße ist mein Atelier“ – Fotografien zwischen Weggehen, Ankommen und UmbruchHeute wurde im Sächsischen Landtag ...
09/09/2026

📸 „Die Straße ist mein Atelier“ – Fotografien zwischen Weggehen, Ankommen und Umbruch

Heute wurde im Sächsischen Landtag die Ausstellung „Die Straße ist mein Atelier“ des Fotografen Mahmoud Dabdoub eröffnet.

Die Fotos nehmen uns mit in die Wendezeit in Leipzig. Sie zeigen den Alltag der Menschen in einer Gesellschaft im Umbruch – unmittelbar, aufmerksam und mit einem besonderen Gespür für die kleinen Momente des Lebens auf der Straße.

Doch die Geschichte dieser Bilder beginnt an einem ganz anderen Ort: Mahmoud Dabdoub wurde im Libanon geboren, seine Familie stammt aus Galiläa. Seine ersten fotografischen Arbeiten entstanden in einem Flüchtlingslager im Libanon. Diese Bilder waren es, die ihm den Weg zu einem Stipendium und zum Studium in der DDR eröffneten. Dieses begann vor fast auf den Tag genau vor 45 Jahren.

Für Dabdoub bedeutete diese Möglichkeit eine Befreiung und einen Aufbruch in ein neues Leben. Wenn er heute über seine Zeit in der DDR spricht, tut er dies vor allem mit großer Dankbarkeit für die Chancen, die sich ihm damals eröffneten. Zugleich wurde die Fotografie für ihn zu einer Möglichkeit, Menschen und Lebenswelten zu beobachten, festzuhalten und miteinander ins Gespräch zu bringen.

Bei der Ausstellungseröffnung war Mahmoud Dabdoub selbst vor Ort und erzählte sehr persönlich von seinem Leben, seinen fotografischen Anfängen, seiner Zeit in der DDR und seinem Anliegen, mit seiner Arbeit Brückenbauer zu sein. Sein Impuls war bewegend, warm und zugleich ein wichtiger Anstoß, Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten.

Die Ausstellung zeigt damit weit mehr als Fotografien aus der Wendezeit.

Ein herzlicher Dank gilt der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen, dem "Archiv Bürgerbewegung", das diese besondere Ausstellung zusammengestellt hat, und natürlich Mahmoud Dabdoub für seine eindrucksvollen Fotografien.

Fotos: LASD / Nancy Aris

Adresse

Devrientstraße 1
Dresden-Altstadt
01067

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 17:00
Dienstag 08:00 - 17:00
Mittwoch 08:00 - 17:00
Donnerstag 08:00 - 17:00
Freitag 08:00 - 15:00

Telefon

+493514933700

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