OV Nordstadt

OV Nordstadt Wir sind der Ortsverband (OV) Nordstadt der Sozialistischen Jugend - Die Falken in Dortmund. Stress mit Grund - OV Nordstadt!

Wir wollen Raum bieten, in dem wir uns mit anderen Jugendlichen und jungen Erwachsenen organisieren und ihre Interessen gegenüber der Öffentlichkeit und dem Staat, den Medien und Anderen vertreten. Wir wollen auch Raum für Auszeit und Spaß schaffen und versuchen ein Zusammenleben, in dem sich jede*r wohl fühlt. Unser Ziel ist die Gesellschaft, die alle Übel des Kapitalismus abschafft.

Neues vom Roten Montag: # # Was Unterscheidet gute Immobileineigentümer*innen von bösen Immobiilieneigentümer*innen?Sie ...
20/02/2022

Neues vom Roten Montag:

# # Was Unterscheidet gute Immobileineigentümer*innen von bösen Immobiilieneigentümer*innen?

Sie halten Maß bei der Mietsteigerung. Sie achten darauf, dass Wohnen für alle bezahlbar bleibt. Sie wollen niemanden vor die Tür setzen. Sie reparieren nur das Nötigste, um die Kosten nicht auf die Mieter*innen umlegen zu müssen. Sie vermieten statt zu spekulieren.

So oder ähnlich stellen sich viele das wohl vor. Sie stellen sich eine*n moralisch gute*n, am Gemeinwohl orientierte*n Vermieter*in vor, die Ihren Teil zum großen Ganzen beiträgt, indem sie*er Anderen eine Wohnung gibt. Dafür sei es auch nur recht, eine angemessene Gegenleistung - Geld - zu erhalten.

Das halten wir für ziemlichen Unsinn.

Eigentümer*innen von Grundstücken und Immoblilien sind dies nur, weil der Staat das Eigentum als Recht in die Welt gesetzt hat, das er schützt und mit aller Macht verteidigt. Der Zweck des Eigentums ist es, sich zu vermehren, d.h. aus Geld (oder geldwertem Eigentum) mehr Geld zu machen. Gute - ökonomisch kluge - Immobilieneigentümer*innen nutzen ihr Eigentum dafür, um Geld damit zu machen, je mehr, desto besser. Je nachdem, was ihnen hierfür am besten geeignet erscheint, steigern sie die Miete, setzen arme Mieter*innen vor die Tür, um Platz für wohlhabendere Schichten zu machen, modernisieren, um Mieten und Verkaufswert nach oben zu treiben. Sie spekulieren auf Rendite - und die Miete ist Teil dieser Spekulation.

Wer sich als Mieter*in die*den moralisch guten Vermieter*in vorstellt, gibt letztlich nur zu Protokoll, dass sie*er alternativlos darauf angewiesen ist, jemanden zu finden, die*der ihnen Wohnraum zu einem Preis zur Verfügung stellt, den sie*er aus ihrem schmalen Geldbeutel bezahlen kann. Sie*er fordert Gerechtigkeit ein, weil sie*er in diesen elenden Verhältnissen zurechtkommen muss.

Das halten wir für ziemlich schädlich.

Wir wollen keine gerechte Miete, sondern eine Abschaffung des Mietverhältnisses. Abschaffung des Mietverhältnisses heißt Abschaffung des Eigentums.

[Bild von Franz Kalowski unter CC.BY.SA 4.0 auf Wikimedia Commons]

 # # Gentrifizierung: Jeder hasst sie - doch wieso gibt es sie? (Teil 1/3)Die Verdrängung von eingesessenen Bewohner*inn...
29/01/2022

# # Gentrifizierung: Jeder hasst sie - doch wieso gibt es sie? (Teil 1/3)

Die Verdrängung von eingesessenen Bewohner*innen eines Viertels durch besser Begüterte macht in fast allen deutschen Großstädten die Runde. Die steigenden Mieten werden häufig den Studierenden und Kulturschaffenden angelastet, welche wegen der Billigkeit des Wohnraums in das Viertel ziehen und es dann zu einem teuren Szeneviertel machen. Doch sorgen weder die Studierenden noch die Künstler*innen für höhere Mieten, noch haben die Mieten ein Eigenleben und steigen von alleine. Mietpreise werden gemacht, nämlich von den Wohnungseigentümer*innen, welche über mehr Wohnraum verfügen als sie brauchen und daraus einen Profit schlagen wollen. Sie nutzen die vermehrte Nachfrage nach billigen (und zentralen) Wohnraum, um eine Erhöhung ihrer Einnahmen durchzusetzen. Der erhöhte Mietzins ist für die ärmeren Bewohner nicht zahlbar und sie müssen sich in einem anderen Viertel eine neue Bleibe suchen.

Teil 2 folgt die Tage 🙂

Der Rote Montag

[Bild von Eurext unter CC.BY.SA 3.0-Lizenz. Quelle: Wikipedia]

 # # Sind zu hohe Mieten ein Marktversagen?Über 500.000 Menschen gelten in Deutschland als wohnungslos, in vielen deutsc...
22/01/2022

# # Sind zu hohe Mieten ein Marktversagen?

Über 500.000 Menschen gelten in Deutschland als wohnungslos, in vielen deutschen Zentren können sich immer mehr Menschen die Mieten nicht mehr leisten – in den Augen vieler ist dies ein regelrechtes Marktversagen. Der Wohnungsmarkt sollte doch schließlich dafür da sein, dass die Wohnungssuchenden auch Wohnungen finden. Doch auch wenn jeder der eine Wohnung braucht diese auf dem Wohnungsmarkt sucht, ist der Wohnungsmarkt noch lange nicht für diejenigen eingerichtet, die auf ihn angewiesen sind. Jede Annonce die eine Wohnung anpreist soll schließlich nicht einfach dafür sorgen, dass ein Mensch mehr ein Dach über den Kopf findet und sich in den vier Wänden einrichten kann, sondern durch regelmäßige Mietzahlungen soll das Vermögen des Wohnungsbesitzers wachsen. Die kleineren oder größeren Privatvermieter wie auch die Wohnungskonzerne machen den Wohnungsmarkt. Sie schaffen das Angebot, auf das der Rest der Gesellschaft angewiesen ist, um Bedürftige zu finden die mit Mietzahlungen ihr Immobilieneigentum in eine sprudelnde Geldquelle verwandeln. Wer in den Augen der ‚Wohnungsherren‘ nicht über genügend Einkommen- oder Vertrauenswürdigkeit verfügt, um diesen stetigen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, der bekommt keine Wohnung – so funktioniert eben der Markt. In einer Gesellschaft in der die Vermehrung von privatem Eigentum der herrschende Wirtschaftliche Zweck ist, da kommen die (mehr oder minder) Eigentumslosen zwangläufig schlecht bei weg.

Aus unserer Reihe: , ,

[Bild von Tierra Mallorca auf Unsplash]

22/01/2022

Lange nichts geschrieben. Auch nach zwei Jahren Pandemie: Der Rote Montag existiert weiter. Weil es gerade mit Präsenztreffen nicht so gut aussieht, bekommt Ihr ab sofort hier Gedanken präsentiert, die aus unserem Lesekreis heraus entstanden sind. Schaut regelmäßig vorbei, folgt uns und Ihr seid die Ersten, die erfahren werden, wann wir wieder live on stage sind.

«Wiederholt und dennoch sich selbst übetreffend wurde auf der WAZ Online Seite am Samstag 26.06.2020 um 14:51 eine rassi...
01/07/2020

«Wiederholt und dennoch sich selbst übetreffend wurde auf der WAZ Online Seite am Samstag 26.06.2020 um 14:51 eine rassistische Hetzkampagne unter dem Titel "Darum meiden Essener die City: Parken, Euroshops, Migranten" gestartet. In diesem Onlineartikel wurde Bürger_innen, die die vermeintliche Mehrheit der Essener abbilden sollen, eine Plattform gegeben, ihr rassistisches und klassistisches Weltbild zu veröffentlichen.»

Bitte teilt das und unterzeichnet die Petition ♥️🚩

Link:
openpetition.de/!kqvxs

Roter Montag geht jetzt online!Auch in Zeiten wie diesen wollen wir in Verbindung bleiben, uns gemeinsam bilden und unse...
11/05/2020

Roter Montag geht jetzt online!

Auch in Zeiten wie diesen wollen wir in Verbindung bleiben, uns gemeinsam bilden und unsere Kritik an dieser Gesellschaft weiter entwickeln.

Der Rote Montag findet ab sofort wieder statt - über Videochat in jitsy. Die nächsten Wochen werden wir uns anhand verschiedener Texte mit Corona und der Wirtschaftskrise beschäftigen. Dabei trägt uns nicht die Sorge, wie die kapitalistische Wirtschaft schnell wieder auf die Beine kommt, sondern was man aus der Krise generell über diese Gesellschaft lernen kann, was das Besondere an der Krise ist und warum und wie die Bedürfnisse der meisten Menschen dabei immer auf der Strecke bleiben.

Um an den Treffen teilnehmen zu können, müsst ihr euch in der Telegram-Gruppe eintragen: https://t.me/joinchat/BRbLTBGu6VU_2CEhcTBabg. Darin erfahrt ihr das akutelle Thema und bekommt kurz vor Beginn jedes Termins den Link zur Konferenz zugeschickt.

Wir freuen uns auf euch!

Der Rote Montag

Liebe Freund*innen und Genoss*innen,Kneipen bleiben bis auf Weiteres geschlossen, öffentliche Veranstaltungen bleiben ve...
25/04/2020

Liebe Freund*innen und Genoss*innen,

Kneipen bleiben bis auf Weiteres geschlossen, öffentliche Veranstaltungen bleiben verboten. Unabhängig davon liegt uns die Gesundheit unserer Mitmenschen am Herzen und der Rote Montag findet erst einmal nicht statt.

Es soll immer noch eine abschließende Diskussion zu "Die Frau im Kapitalismus" geben. Bis dahin steht sicher auch für Euch ein anderes Thema ganz oben auf der Liste der interessierenden Themen.

Auch und gerade in Zeiten der Corona-Krise wollen wir in diesem System weder mitmachen noch resignieren. Statt der Wirtschaft die Daumen zu halten, dass es mit ihr bald wieder bergauf geht, die Politik als Krisenmanager anzurufen und händeklatschend nationale Einigkeit zu demonstrieren, halten wir es für ratsam, sich die Frage zu stellen, was hier eigentlich los ist. Einige Texte von Gruppen, die wir ganz gut finden, mögen einen Anstoß dazu geben.

Gruppe K: https://gruppe-k.org/category/tagesgeschehen/
Gruppen gegen Kapital und Nation: https://gegen-kapital-und-nation.org/page/corona/
Gegenstandpunkt: https://de.gegenstandpunkt.com/

Bleibt gesund und bei Verstand!

Der Rote Montag

Liebe Teilnehmenden des Roten Montag,aufgrund der aktuellen Lage der Verbreitung des Corona-Virus wird der Rote Montag b...
14/03/2020

Liebe Teilnehmenden des Roten Montag,

aufgrund der aktuellen Lage der Verbreitung des Corona-Virus wird der Rote Montag bis auf weiteres nicht stattfinden, weder im Nordpol noch an einem anderen Ort.

Sollte sich die Lage verbessert haben und Veranstaltungen wieder stattfinden, werden wir euch umgehend informieren. Bitte nutzt die Zeit bis dahin, den Text "Die Frau im Kapitalismus" zu Ende zu lesen. Wir werden den Text auf dem ersten wieder stattfindenden Termin abschließend diskutieren.

Haltet durch und haltet euch auf dem Laufenden; über die Facebook-Seite der Falken Nordstadt oder über Telegram https://t.me/joinchat/BRbLTBGu6VU_2CEhcTBabg.

Adresse

BlücherStr. 27
Dortmund
44147

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