Hallo ich heiße Joleen Maja Ronja Fedder und werde bald 3 Jahre alt. Geboren bin ich im schönen Baden Württemberg. Ich bin ein extrem Frühchen und musste leider in der 25 ssw Mama ihre schönen sicheren Bauch verlassen. Meine mama war wo sie noch jung war Krebs krank und musste operiert werden und genau das ist der Grund warum meine Liebe mama mich nicht so lange in ihrem Bauch halten konnten. Si
e mussten immer viel liegen und durfte nicht laufen weil ich sonst noch früher zur Welt gekommen wäre. Der Tag am dem sich alles geändert hat war der 7.2.2013. Mein Papa wollte eigentlich arbeiten fahren aber Mama wuste das was nicht stimmte, sie bekam starke Schmerzen. Mama und Papa wussten sofort jetzt geht es los also haben sie meine Oma an gerufen weil meine Schwester Leni im Bett am schlafen war. Mein Onkel ist bei meiner Schwester Leni zu Hause geblieben und Papa Oma und Mama sind dann ins Krankenhaus gefahren. Da wurde meine Mama dann untersucht und schnell war klar ich komm zur Welt den die Fruchtblase wo ich sicher drin war hatte Löcher. In dem Krankenhaus wo Mama war durfte ich aber nicht bleiben also habe die Ärzte Mama Medikamente gegeben das ich noch länger im Bauch bleibe und es wurde überlegt das Mama mit mir im bauch noch in ein anderes Krankenhaus verlegt werden sollte.Ging aber nicht wegen den Löcher in der Fruchtblase den ich hätte im Krankenwagen zum Welt kommen können und da es bitter kalt war wäre ich erfroren also sind wir da geblieben. Also wurde alles vorbereitet für mich und Mama und um 2.42 Uhr hab ich dann auf natürlichem Weg in meiner Fruchtblase das heißt (Engels Haube oder Glücks Haube) das Licht der Welt erblickt! Mein Papa und Oma waren die ganze Zeit bei uns. Als ich kam habe ich laut HALLO allen gesagt weil ich eine sehr gute Lunge hatte .Lach die hab ich jetzt immer noch hihi !! Ich wurde sofort untersucht und auch wenn ich sehr früh dran war war ich gesund und munter ich war 33 cm klein um die 600 gram leicht aber fit . Die Ärzte haben lange mit Mama gesprochen das man nicht weiß wie und was noch mit mir passieren kann. Aber ich habe Glück ein Mädchen zu sein weil wir Zicken stärker sind. Dann bin ich in so ein komischen Kasten weg gebracht worden und wurde später auch nach Würzburg verlegt. Erst war alles gut ich hab gegessen und war gut drauf Mama hat mich immer besucht. Doch dann kam alles anders denn eine Verbindung von der Körperschlagader und Lungenschlagader war offen und es kam immer zu viel Blut in meine Lunge und zu wenig in meinen restlichen Körper. Auf ein mal 7 Tage nach meiner Geburt wurde mein Bauch auch immer dicker und tat sehr weh. Schnell war klar das was nicht stimmte. Es haben sich Kotsteine gebildet und ich musste ganz schnell eine Not op bekommen weil mein Darm so viele Löcher hatte. Meine Mama wurde angerufen das ich in den op komme und nicht sicher ist ob ich überlebe!! Die Welt ist stehen geblieben!! Aber ich hab allen gezeigt das ich leben will! Die Op habe ich gut überstanden das war die erste Op. Dann bekam ich meinen ersten künstlichen Darmausgang und alles war anders. Ich war total schwach, brauchte viel Blut aber mein Darm wollte immer noch nicht so wie es sein sollte. Also kam ich wieder in ein anderes Krankenhaus und die nächste op stand an und ich bekam meinen zweiten künstlichen Darmausgang. Essen konnte ich nicht mehr und wurde künstlich ernährt aber ich war fit und stark und hab immer gelacht aber mein bauch tat immer noch sehr weh. Dann kam der nächste Schock!!. Ich bekam Blut im Kopf. Ganz viele Keime kamen in mein Blut . Somit hatte ich dann eine Blutvergiftung und als ob das nicht schon schlimm genug wäre bekam ich auch noch Krankenhauskeime. Somit stand dann op 3 an wieder eine Notop und die war sehr schlimm. Denn alsmein bauch auf gemacht wurde war mein Darm stark am bluten, viele Darmschlingen hatten sich gebildet. Also haben die Ärzte versucht das Blut zu stoppen und konnten mein Bauch nur zu machen ohne mir zu helfen! Ob ich die Nacht überlebe wusste keiner. Ich wurde ins künstliche Koma gelegt wegen den dollen schmerzen und mama und Papa sollten mich wenn es nötig ist Nottaufen lassen. Aber nix da mein Kampfgeist war stärker und ich überlebte. Am nächsten Tag ging es mir viel besser obwohl die Ärzte medizinisch nix für mich machen konnten. Aber das schlimmste kam erst noch! Denn mein Bauch platzte auf. Im ersten Moment der totale Schock doch nach dieser Op ging es aufwärts mit mir. Nach 6 Monaten kam op 4 .Alle Darmausgänge wurden weg gemacht mein Bauch wurde wieder zu gemacht und nach ein paar Tagen hab ich meine Windel voll gemacht . Wurde dann in das Krankenhaus verlegt wo ich geboren wurde. Nach 2 Monaten konnte ich dann nach Hause!!! Endlich!! Jetzt hab ich ein Kurzdarmsyndrom und wegen dem Blut in mein Kopf auch viele andere Baustellen. Ich bin sehr klein und leicht und nicht wie andere Kinder aber ich lebe und bin stark weil ich kämpfe und bis heute nicht auf gegeben habe. Meine Mama war und ist immer an meiner Seite und zusammen schaffen wir einfach alles!!! So das war meine Geschichte. Ich bin Joleen eine Zaubermaus die sich ins Leben kämpft denn aufgeben ist nicht!!