07/05/2025
„Martina ist genau die richtige Person für diese wichtige Aufgabe“, betont Eden Fähnrich-Winkel, Leiterin der Abteilung Jugendförderung im Amt für Familie und Jugend der Stadt Dorsten. „Mit ihren kreativen Ideen, die sie lebendig umsetzt, erreicht sie die Jugendlichen.“
Die Rede ist von Martina Lissner, die mir mit so viel Freude von ihrer Arbeit als Sozialar-
beiterin der Jugendberufshilfe erzählt, dass auch ich ihre Begeisterung spüre. „Unser Angebot ist niedrigschwellig und natürlich kostenlos und richtet sich individuell an Jugendliche, Familien, aber auch an Schulen und Unternehmen. Ich helfe ihnen weiter in Fragen zur Schulausbildung oder Praktika und stehe auch mit Rat und Tat zur Verfü-
gung, wenn Jugendliche beispielsweise ihre Ausbildung abgebrochen haben.“ Dabei sieht Martina den Ratsuchenden in seiner gesamten Lebenssituation. „Kein Fall ist wie der andere. Es geht immer darum, indivi-
duelle Lösungsansätze zu finden. Natürlich ist es besonders schön, wenn ein Jugend-
licher mit unserer Unterstützung tatsächlich eine Ausbildung beginnt.“(...)
Aktuelles Projekt ist „ “
Martina ist alles andere als eine Schreibtisch-
täterin, sie geht raus zu und auch mit den Jugendlichen. (...) Martinas aktuelles Projekt „ “ findet zu den Tagen des Grundgesetzes vom 5. bis 11. Mai 2025 statt. Zum Thema (sozialer) gibt es eine Ausstel-
lung mit Infos sowie eine Fotoserie mit und über Menschen, die systemisch diskriminiert werden bzw. wurden.Gemeinsam mit einer achten Klasse der Gesamtschule Wulfen suchte sie 15 Jugendliche, die noch Hürden bewältigen müssen und auf 15 Erwachsene treffen, die diese Herausforderungen bereits gemeistert haben. Begleitet wird das Projekt vom deutschen Zentrum für Neurodivergenz Dorsten, das sich für die Bekämpfung syst. Diskriminierung starkmacht. (...) „Mit dieser Ausstellung möchten wir den Jugendlichen zeigen, dass sie trotz der Steine, die ihnen manchmal in den Weg gelegt werden, Zufriedenheit im Beruf erreichen können."
ist noch bis zum 9. Mai täglich von 10–16 Uhr im Grundgesetzladen zu sehen.
Quelle: Dorsten-online.de