25/04/2026
+++ Vier Einsätze in Folge +++
Am Freitagnachmittag war die Feuerwehr bei insgesamt vier Einsätzen nahezu ohne Unterbrechung im Einsatz.
Den Auftakt bildete um 13:10 Uhr die Alarmierung der Feuerwehren Reichelsheim, Weckesheim und Dorn-Assenheim zu einer brennenden Hecke in der Reichelsheimer Straße in Weckesheim. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war das Feuer bereits durch die Besatzung eines Rettungswagens sowie Anwohner mit einem Gartenschlauch weitgehend gelöscht worden. Die Feuerwehr Weckesheim führte mit ihrem Löschfahrzeug noch Nachlöscharbeiten durch.
Nahezu zeitgleich wurde eine unklare Rauchentwicklung im Bereich des Weckesheimer Sportplatzes gemeldet. Diese Einsatzstelle wurde durch das Löschfahrzeug aus Reichelsheim erkundet. Nach Rücksprache mit Anwohnern stellte sich heraus, dass der gemeldete Rauch vermutlich von der zuvor genannten Einsatzstelle stammte.
Bei beiden Einsätzen waren 25 Einsatzkräfte rund 45 Minuten im Einsatz.
Kurz darauf wurde die Feuerwehr Reichelsheim gegen 13:50 Uhr zu einer Ölspur nach Heuchelheim alarmiert. Eine Pkw-Fahrerin hatte sich die Ölwanne ihres Fahrzeugs beschädigt und dadurch im Bereich der Kreisstraße 180 sowie der Gartenstraße eine Ölspur verursacht. Die Feuerwehr streute die betroffenen Bereiche mit Ölbindemittel ab und nahm das ausgelaufene Öl soweit möglich auf. Eine abschließende Reinigung der Fahrbahn muss durch ein Spezialunternehmen erfolgen. Hier waren 12 Einsatzkräfte etwa 90 Minuten im Einsatz.
Um 15:30 Uhr erfolgte die nächste Alarmierung: In der Frankfurter Straße in Beienheim wurde Rauchentwicklung an einer Solaranlage gemeldet. Neben den Stadtteilfeuerwehren Reichelsheim, Weckesheim, Dorn-Assenheim und Beienheim wurde auch die Drehleiter aus Bad Nauheim alarmiert. Bei der Erkundung über das Dach stellte sich heraus, dass ein Röhrenkollektor einer Solarthermieanlage beschädigt war. Dabei war eine Röhre gebrochen beziehungsweise geplatzt, wodurch heiße Flüssigkeit austrat. Ein weiteres Eingreifen der Feuerwehr war nicht erforderlich.
An diesem Einsatz waren 35 Einsatzkräfte für etwa 30 Minuten beteiligt.