13/09/2026
Sprit ist zu teuer – Mobilität darf kein Luxus sein
Die hohen Spritpreise belasten viele Menschen erheblich. Besonders betroffen sind Rentner, Familien, Pendler und Geringverdiener. Für sie ist das Auto oft kein Luxus, sondern notwendig, um zur Arbeit zu kommen, einzukaufen, Kinder zur Schule oder zum Sport zu bringen oder Arzttermine wahrzunehmen.
Vor allem Pendler können nicht einfach auf Bus und Bahn umsteigen. Gerade auf dem Land fehlen häufig gute und zuverlässige Verbindungen. Wer jeden Tag viele Kilometer zur Arbeit fahren muss, spürt deshalb jeden zusätzlichen Cent an der Tankstelle.
Auch Familien leiden unter hohen Kraftstoffkosten. Neben Miete, Lebensmitteln, Strom und anderen Ausgaben wird Mobilität zu einer immer größeren finanziellen Belastung. Für Menschen mit geringem Einkommen bleibt dadurch am Monatsende noch weniger übrig. Rentner mit einer kleinen Rente stehen vor einem ähnlichen Problem.
Klimaschutz ist wichtig, aber er muss sozial gerecht gestaltet werden. Es kann nicht die Lösung sein, Menschen finanziell unter Druck zu setzen, wenn ihnen keine bezahlbare Alternative zum Auto zur Verfügung steht. Politik und Wirtschaft sollten dafür sorgen, dass Mobilität auch für Menschen mit normalen und niedrigen Einkommen bezahlbar bleibt.
Mobilität bedeutet schließlich auch Freiheit und gesellschaftliche Teilhabe. Wer arbeiten geht, seine Familie versorgt oder auf das Auto angewiesen ist, darf nicht zum Verlierer steigender Spritpreise werden.
Daher fordert das ZENTRUM: Handeln Sie, Herr Merz! Der Gesamtanteil an Steuern und Abgaben macht beim Tanken in Deutschland den größten Teil des Spritpreises aus.
(mk)