Stadtarchiv Ditzingen

Stadtarchiv Ditzingen Das Ditzinger Stadtarchiv verwahrt die Schriftgutüberlieferung der Stadt Ditzingen und ihrer Ortsteile Heimerdingen, Hirschlanden und Schöckingen.

Kartei der Heimatvertriebenen digitalisiert. - Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden zahlreiche Heimatvertriebene aus den fr...
17/09/2024

Kartei der Heimatvertriebenen digitalisiert. - Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden zahlreiche Heimatvertriebene aus den früheren preußischen Ostprovinzen, aus Bessarabien, Ungarn und besonders aus dem Sudetenland in Ditzingen eine neue Heimat. Viele Familien leben noch immer hier. In den Jahren 1945 bis 1955 wurden sie in einer eigenen Kartei erfasst, die unter anderem über den Herkunftsort Auskunft gibt: Eine wichtige Quelle, nicht nur für die Familienforschung, sondern auch für wissenschaftliche Studien über Flucht und Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg. Die gesamte Kartei für die Kernstadt steht jetzt digital zur Verfügung. In der Datenmaske wurden neben den aus den Karteikarten entnommenen Daten soweit möglich auch die heutigen Ortsnamen aufgeführt.

https://www.stadtarchiv-ditzingen.findbuch.net/php/main.php

Im Bild: Die Karteikarte für den Speiseeiserzeuger Oskar Moser, geb. am 23.12.1901 in Fischern, Bez. Karlsbad, CSR.

50 Jahre JugendfeuerwehrAm 28. August 1974 fand sich eine Gruppe von Jugendlichen im Gerätehaus der damals noch selbstän...
28/08/2024

50 Jahre Jugendfeuerwehr

Am 28. August 1974 fand sich eine Gruppe von Jugendlichen im Gerätehaus der damals noch selbständigen Freiwilligen Feuerwehr Hirschlanden zusammen und gründete mit Zustimmung des Feuerwehrausschusses und des Bürgermeisters die erste Jugendfeuerwehr im Landkreis Ludwigsburg. Mit dem Zusammenschluss der Gemeinde Hirschlanden mit der Stadt Ditzingen wurde sie zur "Jugendfeuerwehr Ditzingen".

Unsere Bilder, die von dem ehemaligen Jugendwart Roland Braun stammen, zeigen Aufnahmen von einem Wettbewerb in den 1980er Jahren.

Das Stadtarchiv wird digital! Aus dem Jahr 1524 oder 1529 stammt die älteste Archivale der Stadt Ditzingen - das sog. "R...
26/08/2024

Das Stadtarchiv wird digital! Aus dem Jahr 1524 oder 1529 stammt die älteste Archivale der Stadt Ditzingen - das sog. "Rote Buch" oder "Fleckenbuch". Über den Superlativ als ältestes überliefertes Amtsbuch gibt es keinen Zweifel, wohl aber hinsichtlich der genauen Datierung. Auf dem Einband finden sich von einer Hand des 18. oder 19. Jahrhunderts in Kurrentschrift die Bezeichnung „Altes Fleckenbuch von 1682 pp“. Tatsächlich enthält der Band jedoch eine Vielzahl von Dokumenten unterschiedlichen Alters. Entscheidend ist der Vermerk „Beschriben Uff Galli Anno XXIX“. Der Stichtag (Gallustag = 16. Oktober) ist somit klar. Die römische Zahl wurde in der Vergangenheit allerdings auch als XXIV gelesen. V und X unterscheiden sich hier nur marginal. Es handelt sich also um das Jahr 1524 oder 1529. Wie auch immer: Das "Rote Buch" ist eine unschätzbare Quelle zur Geschichte Ditzingens und seiner Einwohner.

In einem ersten Abschnitt werden Teile des damals geltenden Ortsrechts sowie die Einnahmen der Gemeinde und die Besoldung der Gemeindebediensteten zusammengefasst. Den Hauptteil bildet ein Verzeichnis der Liegenschaften mit Namen der Besitzer, Angrenzer und ihres Steueraufkommens (Lagerbuch).

Der Originalband ist als Dauerleihgabe im Stadtmuseum ausgestellt, was die Nutzung etwas erschwert. Für den Lagerbuchteil hat der Genealoge Rainer Heinz aus Ehningen vor fast 30 Jahren eine Transskription angefertigt und ihn so für Forschungszwecke nutzbar gemacht. Aber schon die Datierungsfrage macht deutlich: Auch das beste Transskript kann das Original bzw. eine gute Reproduktion nicht ersetzen. Deshalb steht jetzt das gesamte Buch als Digitalisat online zur Verfügung:

https://www.stadtarchiv-ditzingen.findbuch.net/php/main.php

[stadtarchiv-ditzingen.findbuch.net --> Historisches Archiv, Di 2]

Weitere stadt- und familiengeschichtliche Quellen folgen in Kürze.

Im August 1956 machte der "Freundschaft-Liederkranz San Francisco", damals der größte deutsch-amerikanische Gesangverein...
21/08/2024

Im August 1956 machte der "Freundschaft-Liederkranz San Francisco", damals der größte deutsch-amerikanische Gesangverein, Station in Hirschlanden und gestaltete gemeinsam mit dem Hirschlander Liederkranz einen Festabend in der Gemeindehalle (heute: Karl-Koch-Halle). Der Aufenthalt war kein Zufall: Präsident des amerikanischen Vereins war der gebürtige Hirschlander Erwin Blanz, der 1923 in die Vereinigten Staaten ausgewandert war.

Auf den Bildern: Der gemischte Chor des Gesangvereins "Freundschaft-Liederkranz San Francisco" bei seinem Auftritt; Bürgermeister Emil Koch (rechts) überreicht Erwin Blanz eine Luftaufnahme seiner Heimatgemeinde. Beide Aufnahmen stammen aus dem Nachlass von Erwin Blanz' Nichte Dorothea Blanz (1932-2021).

Backpulvergugelhupf - dieses Backrezept aus dem Jahr 1951, notiert auf der Rückseite einer alten Pfannkuch-Werbung, stam...
21/08/2024

Backpulvergugelhupf - dieses Backrezept aus dem Jahr 1951, notiert auf der Rückseite einer alten Pfannkuch-Werbung, stammt von Martha Stickel (Mittlere Straße) und ist nebst anderen ihrer handschriftlichen Koch- und Backrezepte im Stadtarchiv überliefert.

Viel Vergnügen beim Nachbacken. Den Einkauf kann man leider nicht mehr bei Pfannkuch erledigen, und ganz so billig wie damals ist es auch nicht mehr.

Ein leckeres Eis wäre heute genau richtig... Oskar Moser, der 1946 als Flüchtling aus dem Sudetenland nach Ditzingen kam...
14/08/2024

Ein leckeres Eis wäre heute genau richtig... Oskar Moser, der 1946 als Flüchtling aus dem Sudetenland nach Ditzingen kam, war der erste Speiseeiserzeuger im Ort. Sein 1954 eröffneter Verkaufsstand am Aufgang zum Laien war eine echte Institution.

Könnte man heute gut gebrauchen: In der Zwischenkriegszeit gab es wiederholte Bemühungen um Einrichtung eines "Freibadep...
30/07/2024

Könnte man heute gut gebrauchen: In der Zwischenkriegszeit gab es wiederholte Bemühungen um Einrichtung eines "Freibadeplatzes" in Ditzingen. Über 200 Bürgerinnen und Bürger unterzeichneten 1926 ein entsprechendes Gesuch an den Gemeinderat. "Bekanntlich ist das Baden der gesündeste Sport, aber nicht nur vom sportlichen Standpunkt aus, sondern auch von der hygienisch-gesundheitlichen Seite betrachtet ist das Baden für den Menschen von sehr großer Wichtigkeit", heißt es in der entsprechenden Eingabe. Als geeigneter Platz wurde die Glems zwischen Totensteg und Bauernstraße ausgemacht, also dort, wo sich heute der "Platz an der Glems" befindet.

Das Vorhaben wurde aber ebenso wenig umgesetzt wie eine vom Turnerbund Ditzingen geplante Freibadeanlage am Beutenbach im oberen Scheffzental. Das Wasser sollte direkt aus dem Bach entnommen werden. Hier waren die Planungen immerhin schon recht weit fortgeschritten, wie der vorliegende Plan zeigt. Letztlich mussten sich die Ditzinger aber bis zum Bau des Hallenbads in den 1950er Jahren gedulden, und das Baden im Freien blieb bis heute ein Wunschtraum.

Unser Beitrag aus dem letzten Dijou-Magazin jetzt auch im Blog.
15/07/2024

Unser Beitrag aus dem letzten Dijou-Magazin jetzt auch im Blog.

Ob Familienfeier oder Vereinsfest – der „Schwanensaal“ in der heutigen Joh.-Fuchs-Straße war bis zum Bau der Stadthalle die wichtigste Veranstaltungsstätte Ditzingens. In diesem Jahr wäre das Gasthaus 185 Jahre alt geworden. 1839 beantragte der...

Eben frisch eingetroffen: Wilfried Schmid: Theodor von Heuglin. Lebensgeschichte, Werkverzeichnis, Lebenswerk. 2 Bände m...
08/07/2024

Eben frisch eingetroffen: Wilfried Schmid: Theodor von Heuglin. Lebensgeschichte, Werkverzeichnis, Lebenswerk. 2 Bände mit über 1400 Seiten, herausgegeben von der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg, Stuttgart 2024. - Erhältlich im Stadtarchiv für zus. 69;- Euro

Das alte Rathaus in Heimerdingen, 1970.Der Sitz der Gemeindeverwaltung befand sich ursprünglich in der Hochdorfer Straße...
28/06/2024

Das alte Rathaus in Heimerdingen, 1970.

Der Sitz der Gemeindeverwaltung befand sich ursprünglich in der Hochdorfer Straße zwischen "Adler" und Kirche. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Rathaus an der heutigen Stelle neu gebaut. Als der verwinkelte Bau in den 1960er Jahren für den wachsenden Geschäftsbetrieb zu klein wurde, zog die Verwaltung in das frühere Schulhaus an der Hindenburgstraße um. Das Rathaus wurde 1976 an den Liederkranz veräußert, der es zum Sängerheim ausbaute. Seit der Auflösung des Vereins ist es wieder Eigentum, der Stadt. Die weitere Zukunft ist noch offen. Zum Zeitpunkt der Aufnahme wurde das Haus nur noch als Feuerwehrmagazin genutzt - und als Werbeträger.

Foto: Peter Kaltschmidt (StadtA Ditzingen, F 3/13, Nr. 2 u. 3).

Hoher Besuch - Zahlreiche Landes- und Bundespolitiker haben in ihrer Amtszeit Ditzingen offiziell oder auf Einladung von...
14/06/2024

Hoher Besuch - Zahlreiche Landes- und Bundespolitiker haben in ihrer Amtszeit Ditzingen offiziell oder auf Einladung von Parteien besucht. Unsere Auswahl zeigt Aufnahmen von Ursula Schlechtweg aus den 1970er und 1980er Jahren.

Adresse

Ditzinger Straße 41
Ditzingen
71254

Öffnungszeiten

Montag 08:30 - 12:00
13:00 - 17:00
Dienstag 08:30 - 12:00
13:00 - 16:00
Mittwoch 08:30 - 12:00
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Donnerstag 08:30 - 12:00
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Freitag 08:30 - 13:00

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