Lippische Landesbibliothek - Theologische Bibliothek und Mediothek Detmold

Lippische Landesbibliothek - Theologische Bibliothek und Mediothek Detmold Wir sind eine wissenschaftliche Bibliothek mit aktueller Literatur in allen Fächern und reichem Altbestand T. Der Altbestand des 15. bis 19.

Die Lippische Landesbibliothek - Theologische Bibliothek und Mediothek ist mit rund 650.000 Bänden eine der großen hochschulunabhängigen Bibliotheken in Nordrhein-Westfalen. Als moderne Regionalbibliothek in Ostwestfalen-Lippe mit langer Tradition (gegründet 1614) dient sie der Forschung, der Lehre und dem Studium, der beruflichen Arbeit, der Fortbildung und der Information. Der Schwerpunkt des Li

teraturbestandes liegt traditionsgemäß auf den Geisteswissenschaften im weitesten Sinne. Besonders ausgeprägt sind die Bestände in den Gebieten Geschichtswissenschaft, Sprach- und Literaturwissenschaften, Musik und Kunst, aber auch Wirtschafts- und Sozialwissenschaften; 2013 wurde der Bestand der Theologischen Bibliothek der Lippischen Landeskirche integriert. Als Landesbibliothek sammelt, erschließt und vermittelt die Detmolder Bibliothek die auf Lippe bezogene Literatur mit Anspruch auf Vollständigkeit. Die Bibliothek dokumentiert dieses Regionalschrifttum in der Lippischen Regionaldokumentation. Die Sondersammlungen und -abteilungen der Landesbibliothek, das Lippischen Literaturarchiv (mit Grabbe-Archiv, Freiligrath-Sammlung und Georg-Weerth-Archiv), die Bandel-Sammlung sowie die Musiksammlung mit dem Lortzing-Archiv genießen nationalen, z. sogar internationalen Ruf als Quellensammlungen für die literatur-, kunst- und musikwissenschaftliche Forschung. Jahrhunderts, der kontinuierlich und ohne nennenswerte Brüche gewachsen ist, ist angesichts der erheblichen Kriegsverluste alter Bibliotheken in Nordrhein-Westfalen hier nahezu einmalig.

Finde den Unterschied!Bei der Aufnahme von historischen Bildern mit lippischen Motiven stoße ich hin und wieder auf Kuri...
11/05/2026

Finde den Unterschied!

Bei der Aufnahme von historischen Bildern mit lippischen Motiven stoße ich hin und wieder auf Kurioses — wie bei diesen beiden. Das linke Bild ist in einer Veröffentlichung »Detmold und der Teutoburger Wald« erschienen, das rechte in einer ähnlichen aber jüngeren Veröffentlichung mit dem Titel »Erinnerung an Detmold und den Teutoburger Wald«. Beide Veröffentlichungen sind äußerlich ähnlich, nämlich eine Zusammenstellung von auf dunkle Pappe gedruckten Fotos, bei der älteren stets nur ein Foto pro Blatt und insgesamt 12 Blätter, bei der jüngeren 10 Blätter mit insgesamt 16 Fotos. Während die ältere Veröffentlichung nur die Foto-Blätter und den Einband mit dem Titel enthält, bringt die jüngere mit einem zusätzlich eingebundenen Titelblatt eine Auflistung der Motive und eine Verlagsangabe: nämlich »E. Hammann, Hoff., Buch- und Kunsthandlung, Detmold«. Ernst Hammann ist in der Liste der Fotografen im LippeLex https://lippelex.de/index.php?title=Fotografen

noch nicht enthalten, d.h. ich weiß nichts über ihn. Im Detmolder Adressbuch von 1914 https://digitale-sammlungen.llb-detmold.de/periodical/pageview/813568 ist er genannt mit einer »Buch- und Papierhandlung« und der Adresse »Bruchstraße 40«; es gibt einen weiteren Hammann namens Heinrich an der gleichen Adresse, der Buchhändler ist.

Da beide Alben teilweise die gleichen Fotos enthalten, dürfte auch das ältere von Ernst Hammann hergestellt und vertrieben worden sein. Beide Veröffentlichungen enthalten keine Jahreszahl, aber die ältere zeigt kein Bild des Theaters, daher wird man vermuten können, dass das Album nach dem Theaterbrand 1912, aber vor dem Neubau entstanden ist. Das zweite wurde von der Bibliothek 1921 erworben und dürfte zeitnah erschienen sein.

Nochmal zu den beiden Bildern: während beim älteren ein Spaziergänger auf der Bank ausruht und auf das Denkmal blickt, sieht der Betrachter beim rechten eine leere Bank, dafür ein röhrender Hirsch. Dass der ruhende Spaziergänger rausretouschiert wurde, sieht man auch an dem schrägen Zaunpfahl links, der zu schweben scheint. Der Hirsch wirkt ein bisschen klein und seltsam belichtet. Dass sich der Himmel in beiden Fotos unterscheidet, gilt auch für alle anderen Bildpaare zwischen beiden Alben, selbst wenn ansonsten keine Unterschiede zu sehen sind — offenbar wurde der Himmel immer retouschiert.

16/04/2026

Die Geschichte der Bücher

Heute (8.4.) ist der Internationale Tag der Provenienzforschung. Warum ist er uns wichtig?
NS-Provenienzforschung fragt nach der Geschichte eines Kunstwerks oder eines Buches. Wer hat es wann und wo gekauft, wem hat es zwischen 1933 und 1945 gehört, wie kam es in die Bibliothek? Bei der Beantwortung dieser Fragen helfen Namenseinträge und Stempel im Buch, oder Akten aus dem Bibliotheksarchiv. Die Lippische Landesbibliothek prüft im aktuellen Projekt ihre Bestände auf NS-Raubgut. Damit sind Objekte gemeint, die ihren rechtmäßigen Eigentümer*innen zwischen 1933 und 1945 entzogen wurden. Objekte, die durch die Gestapo beschlagnahmt wurden, zählen ebenso dazu wie Eigentum, das unter Wert verkauft werden musste, um eine Flucht zu finanzieren.

Doch warum ist NS-Provenienzforschung heute überhaupt noch aktuell? Über 80 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus, sind die rechtmäßigen Eigentümerinnen längst verstorben – sofern sie die NS-Zeit überlebt haben. Im Falle von Büchern sind die materiellen Werte in der Regel gering. Bücher können jedoch ein Fenster in vergangene Zeiten öffnen. Handschriftliche Widmungen zum Geburtstag oder dem jüdischen Feiertag Chanukka, kunstvolle Exlibris und Lesenotizen erzählen vom Leben der Bücher. Diese Spuren sind noch heute sichtbar und lassen sich entschlüsseln. So kann über die Geschichte der Bücher, die Geschichte ihrer Eigentümerinnen nachgezeichnet werden. Bücher speichern Erinnerungen. Erinnerungen an Menschen, deren Leben allzu oft in Gefängnissen und Konzentrationslagern endeten. Ihre Dinge lebten jedoch weiter. Sorgfältig inventarisiert, gestempelt und mit Signaturen versehen, wurden sie fein säuberlich in Bibliotheksregalen aufgereiht. Dort stehen sie zum Teil bis heute. Ob Kommunistisches Manifest oder Buddenbrooks, ob Gebetbuch oder Kinderreim. Äußerlich betrachtet, verrät meist nichts die Herkunft des Buches. Wer seine Geschichte erfahren will, muss genau hinsehen.

Letztlich geht es der Provenienzforschung nicht um die Dinge. Es geht um die Menschen, die eine persönliche Beziehung zu diesen Dingen hatten. Es geht darum, die Geschichte dieser Menschen zu erzählen und an sie zu erinnern. Nicht nur am heutigen Tag der Provenienzforschung.

(Beitrag von: Antonia Reck)

Projekt gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW; vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste und mit Unterstützung der KPF.NRW

Neues über 150 Jahre Hermannsdenkmal – Sondernummer »Rosenland« ist erschienenSeit 2005 erscheint »Rosenland« in schöner...
16/04/2026

Neues über 150 Jahre Hermannsdenkmal – Sondernummer »Rosenland« ist erschienen
Seit 2005 erscheint »Rosenland« in schöner Regelmäßigkeit und ergänzt seitdem als eigene Stimme die Lippe gewidmeten Zeitschriften. Es erscheint online als PDF, und so bedeutet die Nachricht, dass das neue Rosenlandheft jetzt fertig ist, dass es auch sofort frei lesbar ist: https://www.rosenland-lippe.de/

Das Thema der immerhin 165 Seiten starken Sondernummer ist das Hermannsdenkmal, Entstehung und Wirkung. Bärbel Sunderbrink vom Stadtarchiv Detmold hat sich um die redaktionelle Betreuung gekümmert und aus den Vorträgen im letzten Mai und weiteren Beiträgen eine gut lesbare, inhaltsreiche Veröffentlichung gemacht!

Es sei noch darauf hingewiesen, dass die Landesbibliothek die älteren Rosenland-Ausgaben in ihrem Repositorium dauerhaft speichert und in der Präsentation in den Digitalen Sammlungen damit auch Einzelseiten verlinkbar macht: https://digitale-sammlungen.llb-detmold.de/periodical/titleinfo/7336052

Einladung zur Lesung: Bücher und Scherben – Drei jüdische Autorinnen aus OstwestfalenKommentierten Lesung von Frank Meie...
03/03/2026

Einladung zur Lesung: Bücher und Scherben – Drei jüdische Autorinnen aus Ostwestfalen
Kommentierten Lesung von Frank Meier-Barthel am 19. März 2026 um 19.30 Uhr in der Landesbibliothek Detmold, Eintritt frei.

Unter dem Titel „Bücher und Scherben“ stellt Frank Meier-Bartel drei jüdische Autorinnen aus Ostwestfalen-Lippe vor.

Josefa Metz (1871-1943) aus Minden,
Jenny Aloni (1917-1993) aus Paderborn
und Ruth Michaelis-Jena (1905-1989) aus Detmold.

Sie schrieben, sie stammten aus unserer Region, aus jüdischen Familien, und sie wurden von den Nationalsozialisten verfolgt.

Josefa Metz war Kinderbuchautorin. 1937 gelang es ihr, ein letztes Buch zu veröffentlichen – „Eva. Aus einer glücklichen Kindheit“. Autobiographisch gefärbt schildert sie darin eine Bat Mizwa-Feier, als Abgesang auf die jüdische Kultur ihrer Kindheit.

Die Familie von Jenny Aloni betrieb ein Warenhaus in Paderborn, das in der Pogromnacht zerstört wurde – ein traumatisches Erlebnis, für das sie in der Erzählung „Kristall und Schäferhund“ Worte suchte.

Ruth Michaelis-Jena war Inhaberin einer Buchhandlung in Detmold, bevor sie nach Großbritannien ins Exil ging. Ihre Lebenserinnerungen sind das schönste Buch über Detmold und zugleich eine Darstellung der sich verfinsternden Atmosphäre nach dem Machtantritt der N***s.

Die kommentierte Lesung schildert drei jüdische Lebensläufe im 20. Jahrhundert.

Frank Meier-Barthel
Frank Meier-Barthel ist Referent für Evangelische Erwachsenenbildung im Kirchenkreisverband Herford | Lübbecke | Minden | Vlotho.
Die Lesung findet statt in Kooperation mit:

Evangelische Erwachsenenbildung
Lippische Landeskirche
Jüdische Gemeinde Herford-Detmold
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe e.V.
Im alten Foyer der Lippischen Landesbibliothek in Detmold am Donnerstag, 19. März, um 19.30 Uhr.

Der Eintritt ist frei, Erfrischungen sind erhältlich.

Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. 05231 92660-12 oder [email protected].

Wir suchen NS Raubgutvon Antonia ReckAuch über 80 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus finden sich in Museen...
16/01/2026

Wir suchen NS Raubgut

von Antonia Reck

Auch über 80 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus finden sich in Museen, Archiven und Bibliotheken Objekte, die ihren Eigentümer*innen während der NS-Herrschaft unrechtmäßig entzogen wurden. Diese Kulturgüter zu identifizieren und an die Erbberechtigten der rechtmäßigen Eigentümer*innen zurückzugeben, ist die moralische Verpflichtung aller öffentlichen Kulturinstitutionen der Bundesrepublik.

Dieser Verantwortung nimmt sich die Lippische Landesbibliothek mit einem durch das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste und das Land Nordrhein-Westfalen geförderten Provenienzforschungsprojekt an. Ziel des zunächst einjährigen Projekts ist es, insbesondere die sog. „Zeitgeschichtliche Sammlung‟ zu untersuchen. Dieser Bestand war von Bibliotheksdirektor Dr. Eduard Wiegand (1893–1979) zwischen 1936 und 1944 zusammengetragen worden. Wiegand war ein überzeugter Nationalsozialist, der die Bibliothek an der nationalsozialistischen Ideologie ausrichtete und für seine „Zeitgeschichtliche Sammlung‟ nicht nur Schriften der NSDAP und ihrer Gliederungen zusammentrug, sondern sich auch Material von „Gegnern‟ des Nationalsozialismus wie etwa Gewerkschaften, Freimaurerlogen, jüdischen Institutionen und Privatpersonen aneignete. Ausgehend von diesem Bestand mit 7.228 Titeln werden die Zugänge an Druckschriften (Bücher, Zeitschriften, Flyer usw.) in den Jahren 1933–1945 auf NS-Raubgut untersucht. Bei vorbereitenden Recherchen wurden bereits Druckschriften festgestellt, bei welchen ein begründeter NS-Raubgut-Verdacht besteht.

Und: Sie als Nutzende der Lippischen Landesbibliothek sind zur Mitarbeit eingeladen. Wenn Ihnen in Büchern mit einem Erscheinungsjahr vor 1945 Provenienzspuren, also z.B. Exlibris, Stempel, handschriftliche Besitzvermerke oder Ähnliches auffallen, die Sie für verdächtig halten – lassen Sie es uns wissen!
Foto: Zugangsbuch „Zeitgeschichtliche Sammlung“ 1942

Projekt gefördert durch:
- Ministerium für Kultur und Wissenschaft Nordrhein-Westfalen https://www.mkw.nrw/
- Deutsches Zentrum Kulturgutverluste
https://kulturgutverluste.de/

Mit Unterstützung der
KPF.NRW https://www.kpf.nrw/

Weihnachtsgeschenk: Begemanns Verstreute Schriften als Digitale EditionPünktlich vor Weihnachten ist er fertig geworden:...
17/12/2025

Weihnachtsgeschenk: Begemanns Verstreute Schriften als Digitale Edition

Pünktlich vor Weihnachten ist er fertig geworden: der vierte Band unserer Reihe Digitale Edition, diesmal mit Stücken aus dem Literaturarchiv aus der Feder von Friedrich Begemann.

Im Frühjahr war bei Wallstein der schöne Band Im leeren Haus erschienen, für den die Göttinger Literaturwissenschaftler*innen Lisa Kunze und Heinrich Detering alle in unserem Bestand enthaltenen, bis dato unveröffentlichten Texte Begemanns transkribiert hatten. Da längst nicht alle Werke Eingang fanden in das gedruckte Buch, haben wir nun alles zusammengefasst und präsentieren die Texte online:

Friedrich Begemann: Verstreute Schriften; herausgegeben von Heinrich Detering, Lisa Kunze und Christine Rühling. – Detmold : Lippische Landesbibliothek, 2025. – 221 Seiten : 3 Illustrationen
(Digitale Edition LLB ; 4)

https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:51:1-38032

Mehr zu Begemann hier:

https://lippelex.de/index.php?title=Begemann,_Friedrich_(1803-1829)

Mehr Bargheer-Noten digital verfügbarNeben den IX Liedern und Balladen hat Kostadin Delinikolov dieses Jahr auch Carl Ba...
28/11/2025

Mehr Bargheer-Noten digital verfügbar
Neben den IX Liedern und Balladen hat Kostadin Delinikolov dieses Jahr auch Carl Bargheers Wanderlieder für eine Singstimme und Klavier nach den Quellen sorgfältig ediert und im professionellen Notensatz präsentiert. Für die Lieder und Balladen besorgte er nebenbei eine zweite verbesserte Auflage. Die Editionen sind beide in unseren Digitalen Sammlungen zum Studieren oder Runterladen + Spielen verfügbar!

Wanderlieder (neu 2025) https://digitale-sammlungen.llb-detmold.de/content/titleinfo/10331749

IX Lieder und Balladen (2. verb. Ausgabe 2025) https://digitale-sammlungen.llb-detmold.de/content/titleinfo/10331671

Delinikolov datiert die Wanderlieder auf Bargheers Hamburger Zeit, komponiert um 1888. Bis 1876 war Bargheer in Detmold als Geigenvirtuose und Hofkapellmeister tätig. Sein musikalischer Nachlass liegt bei uns — und einiges davon ist hervorragend online verfügbar gemacht im Bargheer-Projekt, das 2012 in die Edition von Bargheers Fiedelliedern mündete.

Wir danken Kostadin Delinikolov für diese großartige Ergänzung des Verfügbaren!

28/11/2025

Denk:mal! 150 Jahre Hermannsdenkmal
letzte Woche eröffnet, und dann vom 22. November 2025 bis 26. April 2026 im Lippischen Landesmuseum zu sehen. Mit ein paar Stücken aus unserem Bestand. Das Museum schreibt dazu:

1875 wurde das Hermannsdenkmal feierlich eingeweiht – begleitet von Musik, Festzügen und patriotischen Reden. Damals stand es für Einheit, Stolz und nationale Selbstbehauptung. Heute – 150 Jahre später – ist es ein Denkmal im Wandel: ein Ort der Erinnerung, des Ausblicks, der Diskussion.

Zum Jubiläum lädt das Lippische Landesmuseum Detmold zu einer großen Sonderausstellung ein, die das berühmte Monument neu in den Blick nimmt. Denk:Mal! erzählt 150 Jahre Denkmalgeschichte – spannend, vielschichtig und überraschend aktuell.

Wie wurde aus einem patriotischen Denkmal ein Symbol im Wandel der Zeiten? Und was erzählen Denkmäler eigentlich über uns selbst? Zwischen Hologrammen, Projektionen und einer Virtual-Reality-Station entdecken Besucher:innen Geschichte zum Anfassen – von der feierlichen Einweihung 1875 über politische Vereinnahmungen bis zum heutigen Ausflugsziel und Selfie-Motiv.

Neben Repros von Stücken aus unserer Bildsammlung sind drei Leihgaben von uns zu sehen:

BA Z 1, 11: Ernst von Bandel: Gerüst zum Aufstellen des Standbildes, eigenhändige Zeichnung

BA Z 1, 10: Ernst von Bandel: Gerüst zum Bau des Denkmals, eigenhändige Zeichnung

4 H 15, Erinnerungsblatt zur Einweihung des Hermannsdenkmals, 1875

Museumsgut im Notfall bergenKirchenbänke auf einen LKW verladen, Vasen verpacken, durchnässte Kleider sichern: für die K...
28/11/2025

Museumsgut im Notfall bergen

Kirchenbänke auf einen LKW verladen, Vasen verpacken, durchnässte Kleider sichern: für die Kolleg*innen der Lippischen Landesbibliothek kein alltägliches Geschäft. Das LWL-Freilichtmuseum Detmold hat an zwei Tagen die Mitglieder des Detmolder Notfallverbunds darin geschult, wie man Museumsgut in einem Notfall versorgt. Alles nicht ganz einfach: die Möbel sind sperrig, die Vasen fragil und das Kleid mit seinen Verzierungen kann man ganz leicht beschädigen. Umso dankbarer sind wir den Museumskolleg*innen für die spannende Schulung im richtigen Handling. So können die Mitglieder des Notfallverbundes im Ernstfall ihrer Aufgabe nachkommen: Kulturgut dort retten, wo es nötig ist.

Seit 10 Jahren gemeinsam: wir und die MusikbibliothekWir haben die Zusammenarbeit gefeiert am 10. November mit Gästen au...
18/11/2025

Seit 10 Jahren gemeinsam: wir und die Musikbibliothek
Wir haben die Zusammenarbeit gefeiert am 10. November mit Gästen aus Hochschule und Landesverband, Politik, Kultur, Bibliotheken.

Was war das für eine Arbeit damals! Zusammen haben wir Bibliotheken rund 230.000 Medien mit RFID-Etiketten ausgezeichnet, etwa 150.000 Titeldatensätze in den gemeinsamen Katalog migriert, neue Benutzungs- und Gebührenordnung formuliert und verabschiedet, einen Kooperationsvertrag ausgehandelt, vielleicht 160.000 Medien umgezogen. Unser Ziel war es, wie eine große Bibliothek dazustehen: mit einem Katalog, einem Ausweis, einem umfassenden Medienangebot.

Im September 2015 waren wir bereit; heute würde man das »Soft Opening« nennen; der offizielle Beginn war dann im Oktober. Seitdem haben wir allerhand zusammen erlebt, zusammen den Hausschwamm-Befall bei uns (2017ff) und Corona (2020ff), zuletzt den Wechsel auf das neue Bibliotheksmanagementsystem (2023). Und die »Synergien« aus der Zusammenarbeit haben damals beide Bibliotheken in längere Öffnungszeiten gesteckt. Die haben wir auch immer noch (im Vergleich zu unseren Öffnungszeiten 2014)!

Mehr:

Musikbibliothek und Landesbibliothek arbeiten seit 2015 zusammen Detmold, 13. November 2025. Im…

12/11/2025

Einladung zur Lesung am 27.11. über Martin Buber: Auf dem Weg zu wirklicher Begegnung
Martin Buber – Auf dem Weg zu wirklicher Begegnung: unter diesem Motto stellt Frank Meier-Barthel den jüdischen Philosophen und Theologen Martin Buber (1878-1965) vor.

Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag den 27. November, 19.30 Uhr bei uns. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten unter 05231 92660-12 oder [email protected]

Bubers aufrichtiges und ernsthaftes Bemühen um das Gegenüber, dargelegt im 1923 erschienenen theologisch-philosophischen Essay „Ich und Du“ inspiriert bis heute. Buber trat auch als einfühlsamer und genauer Übersetzer des Tanach (der hebräischen Bibel) ins Deutsche hervor und als Herausgeber eine Sammlung von Geschichten aus dem osteuropäischen Judentum, den Erzählungen der Chassidim.

Die kommentierte Lesung stellt den Menschen Martin Buber vor. Episoden aus den Lebenserinnerungen zeigen, wie geglückte und gescheiterte Begegnungen Bubers Denken beeinflussten: der Augenblick nach der Trennung der Eltern, in dem der Vierjährige begriff, dass seine Mutter nie wiederkehren würde. Das Streicheln eines Pferdes. Das Gespräch in der Bukowina mit einem frommen Chassid, der ihn für einen Wahrsager hielt, der Disput über das Wort „Gott“ mit einem Freund im Sonnenaufgang … Martin Bubers Erinnerungen gewähren einen persönlichen, lebensnahen Zugang zu einem großen Denker des 20. Jahrhunderts.

Frank Meier-Barthel ist Pädagogischer Mitarbeiter in der Evangelischen Erwachsenenbildung und hat schon zahlreiche tolle Lesungen bei uns gemacht.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der Lippischen Landesbibliothek, der Evangelischen Erwachsenenbildung, der Lippischen Landeskirche und der Jüdischen Gemeinde Herford-Detmold.

Adresse

Hornsche Str. 41
Detmold
32756

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 18:00
Dienstag 09:00 - 18:00
Mittwoch 09:00 - 18:00
Donnerstag 09:00 - 18:00
Freitag 09:00 - 18:00

Telefon

+4952319266012

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