04/06/2026
Wenn wir von Ungleichheit sprechen, dann lohnt es sich, auf die Zahlen zu schauen. Und diese sind ein Warnsignal für unser Land. Während dem oberen Zehntel inzwischen etwa zwei Drittel des gesamten Finanzvermögens gehört, muss die große Mehrheit mit deutlich geringeren Reserven leben. Eine Hälfte unseres Volkes besitzt nämlich nichts, die Vermögensungleichheit ist in Deutschland so krass wie zu Zeiten des Kaiserreiches.
Aus unserer Sicht ist ganz klar: Ein starkes Land darf sich nicht auf Dauer in solch einer Schieflage befinden! Patriotismus muss bedeuten, dass Gemeinwohl zu priorisieren, nicht Kapitalinteressen Einzelner. Wer Deutschland liebt, darf nicht akzeptieren, dass sich Reichtum immer stärker an der Spitze konzentriert, während breite Teile des Volkes zunehmend verarmen.
Wir brauchen deshalb eine Politik, die Leistung anerkennt, aber soziale Spaltung begrenzt. Kapital darf nicht nur sich selbst vermehren, während Arbeit, Familien und die Mittelschicht zurückbleiben. Wir brauchen faire Regeln für Vermögensbildung, bessere Chancen für Aufstieg und eine Wirtschaftsordnung, die dem ganzen Volk dient, nicht nur einer kleinen, immer reicheren Minderheit.
Der solidarische Patriotismus ist eine Antwort auf die sozialen Fragen unserer Zeit.