03/09/2026
Rede von Uffbasse in der Stavo: Moratorium Mathildenhöhe
Nach dem Baustopp an der Mathildenhöhe offenbarte sich Chaos. Die Prozesse an der Künstlerkolonie bewertete Uffbasse seit Jahren äußerst kritisch – teils als einzige Fraktion. Jetzt gilt es, die ernsthaften Versäumnisse aufzuarbeiten, die politische Verantwortung zu klären und neue Perspektive für das Welterbe zu entwickeln.
In der Stavo vom 27. August stand die offizielle Magistratsvorlage 2026/0100 zum Baustopp auf der Tagesordnung. Damit verbunden war auch die seit Jahren von Uffbasse sowie weiteren zivilgesellschaftlichen Akteuren geforderte Offenlegung des Masterplans mit Standortuntersuchung „Informationszentrum Welterbe Mathildenhöhe“. Das Papier ist jetzt erstmals für die Öffentlichkeit einsehbar.
In der Parlamentsdebatte machten wir mit unserer Rede klar: Der Baustopp und die jetzt folgende, grundsätzliche Neubewertung aller (Bau-)Pläne und Konzepte rund um das Welterbe Mathildenhöhe sind eine längst überfällige Entscheidung aus Vernunft.
Was jetzt passieren muss:
▪Gründliche Aufarbeitung der ernsthaften Missstände in Bezug auf Konzeption und Planung rund um das Welterbe und Infozentrum
▪Klärung der politischen Verantwortlichkeit
▪Entwickeln einer vernünftigen Perspektive für das Welterberbe mit der Prämisse: Was brauchen Darmstädter*innen und Menschen, die die Mathildenhöhe besuchen tatsächlich?
Die vollständige Rede sowie Einsicht in die Magistratsvorlage sowie den Masterplan zur Standortuntersuchung findet ihr jetzt auf der Uffbasse-Homepage.