28/11/2022
Besuch im FabLab – Anregungen für die pädagogische Arbeit!
-Fräsen, , 3D-Drucker, Brillen und eine digitale Oberfräse mit dem Namen „ “ – das FabLab der Hochschule Rhein-West steht voll mit spannenden Gerätschaften, die mit einer kurzen Einweisung auch vom Laien bedient werden können.
Das HRW FabLab der Hochschule Ruhr West ist eine offene Innovationsumgebung sowohl für private wie auch geschäftliche Interessierte. Besonderer Fokus liegt auch auf Projekten mit der freien Wohlfahrtspflege und Schüler*innen. Eine Delegation der Diakonie Düsseldorf hat die Werkstatt, den Leiter des FabLabs Prof. Dr. Michael Schäfer und sein Team Ort am 7. November 2022 besucht und Eindrücke gesammelt.
Die Teilnehmenden kamen dabei aus allen Bereichen der Diakonie Düsseldorf – von der Schulsozialarbeit bis zu den ZentrenPlus, von PIKSL bis zum Friedrich Naumann-Haus. Auch ein ehrenamtlicher Mitarbeiter hat an dem Besuch teilgenommen.
Im Zentrum des Besuchs standen dabei natürlich die Geräte und ihre individuellen Einsatzmöglichkeiten. Innerhalb der kurzen Zeit konnten bereits kleine Projekte realisiert werden. So erstellte Stephanie Bongartz von der Schulsozialarbeit mit dem Lasercutter ein „Nicht-Stören-Schild“ mit Diakonie-Logo, Camilla Spitzer fräste ein Frühstücksbrettchen mit „Cheese“ Aufdruck.
Auch ein Spazierrundgang gab es – die Aktivitäten des FabLabs beschränken sich nicht auf die eigenen Hallen, sondern auch auf den teils vernachlässigten Plätzen und Orten der Umgebung wird eifrig gebaut, oft unter Einbezug von Menschen, insbesondere Jugendlichen, aus dem Quartier.
Zum Abschluss ging es um das pädagogische Konzept von FabLabs und die Frage, wie sich diese für die Arbeit der Diakonie Düsseldorf nutzen lassen. Das gemeinsame Lernen und die Erfahrung von Selbstwirksamkeit gehen mit der Herstellung und Verwirklichung eigener Ideen Hand in Hand.
Die Schulsozialarbeit und das Friedrich Naumann Haus können sich Besuche im FabLab in Bottrop vorstellen – aber auch Projektaktivitäten vor Ort mit dem „mobilen FabLab“, das (mit abgespeckter Ausrüstung) auch an Standorte kommen kann – auch in Ergänzung mit der eigenen Holzwerkstatt.
Im Bereich ZentrenPlus und RepairCafés gibt es mögliche Anwendungen, so zum Beispiel um Ersatzteile herzustellen, die nicht mehr im Verkauf sind. Gerade bei neueren Geräten stoßen die Teams auf die Herausforderung, dass Ersatzteile teils gar nicht mehr vorgehalten werden.
Auch IGL sieht Einsatzmöglichkeiten – zum Beispiel für eine schnelle Umsetzung von taktilen Beschriftungen für Blinde und Sehbehinderte und ist mit dem FabLab der HRW auch schon durch ein Netzwerk verbunden.
Als nächste Schritte stehen Diskussionen in den Einrichtungen an – und hoffentlich erste Projekte mit dem !