08/09/2026
📊 Die aktuellen PISA-Ergebnisse zeigen: Deutschland liegt in Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften nur noch im OECD-Mittelfeld. Besonders besorgniserregend sind die großen Kompetenzunterschiede nach sozialer Herkunft. Für NRW-Schulministerin Dorothee Feller ist deshalb klar: „Unser Anspruch muss ein anderer sein.“
Die PISA-Studie zeigt zugleich konkrete Ansatzpunkte für Verbesserungen und bestätigt damit Nordrhein-Westfalen in seinem eingeschlagenen Kurs, den Fokus auf die Stärkung der Basiskompetenzen und eine datengestützte Qualitätsentwicklung zu legen. Beide Maßnahmen sind wesentliche Bestandteile des Schulkompass NRW 2030 🧭, mit dem das Land einen klaren Kurs für die kommenden Jahre abgesteckt hat.
Zum Schulkompass gehören außerdem u.a. die verbindliche Lesezeit, eine zusätzliche Stunde Deutsch und Mathematik in der Grundschule, neue Lernstandserhebungen in Klasse 5, das zentrale Schülerfeedback sowie Zielvereinbarungen zwischen Schulen und Schulaufsicht.
Entscheidend ist, früh anzusetzen, denn Bildungsungleichheiten entstehen bereits in den ersten Lebensjahren. Deshalb braucht es Unterstützung im Elternhaus, in Kita und Kinder- und Jugendhilfe, die einen wichtigen Beitrag leisten.
Mit den neuen ABC-Klassen will NRW im schulischen Bereich dazu beitragen, schon vor dem Schulstart bessere Startchancen für alle Kinder zu schaffen.
Der Kurs im land.nrw folgt wissenschaftlichen Empfehlungen. Jetzt gilt es, den angestoßenen Veränderungen die notwendige Zeit zur Entfaltung zu geben und zugleich entschlossen an ihrer Umsetzung zu arbeiten. ➡️ Ministerin Feller: „Die neuen PISA-Ergebnisse mahnen uns, noch beherzter voranzugehen.“