17/06/2026
Kein Fußbreit – Düsseldorf blockiert die AfD
Immer wieder durch Sitzblockaden gestört und verzögert ging es für knapp 25 AfD-Leute im Schlingerkurs im Polizeikessel einmal über die Immermann-Straße und zurück. Überall, schon am Auftakt und auf der ganzen Route demonstrierten und protestierten Antifaschist*innen gegen den Umzug der Rechtspopulist*innen - und auch am Bürgerhaus Bilk. Wir bedanken uns bei allen, die sich mit uns quergestellt haben, für den Mut und die Widerspenstigkeit.
Warum der Protest gerade jetzt zählt zeigt ein Blick ins Programm der AfD für Sachsen-Anhalt. Autoritärer Fiebertraum: Aufbau einer AfD-Bürgerwehr, Ende von Inklusion an Schulen, runter mit dem Rainbow-Flags, Schluss mit dem Erinnern der NS-Verbrechen. Die AfD Düsseldorf träumt davon in NRW. Wenn Rechtspopulisten, Neonazis und Verwirrte durch Düsseldorf spazieren und dabei gegen Migras, Wohnungslose oder sonst wen hetzen sind das Versuche, sich den öffentlichen Raum anzueignen.
Wir werden diese Nazi-Scheisse niemals als Normalität akzeptieren. Es wird kein Schulterzucken, keine Gewöhnung, keine Etablierung mit uns in Düsseldorf geben. Wir werden es den Rechtspopulisten jedes Mal so unangenehm, so aufwendig wie nur irgendwie möglich machen - denn nur ständiger Widerspruch, breiter Protest und ziviler Ungehorsam hält diese Bande klein. Jede einzelne Person, egal ob sie auf die Straße geht oder auf der Straße sitzt, macht es den Faschist*innen schwerer.