02/06/2026
„Wer Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität angreift, greift die Grundwerte unserer demokratischen Gesellschaft an. Gewerkschaften stehen für Solidarität, Respekt und gleiche Rechte für alle. Deshalb stellen wir uns entschieden gegen jede Form von Queerfeindlichkeit, Rassismus und Menschenfeindlichkeit“, macht Sigrid Wolf deutlich.
Auch die Arbeitswelt bleibt ein zentrales Handlungsfeld. Viele queere Beschäftigte erleben noch immer Benachteiligungen, Vorurteile oder fühlen sich gezwungen, Teile ihrer Identität am Arbeitsplatz zu verbergen. Ein diskriminierungsfreies Arbeitsumfeld ist jedoch nicht nur eine Frage der Menschenwürde, sondern auch Voraussetzung für gute Arbeit und Chancengleichheit.
Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften setzen sich deshalb für eine Arbeitswelt ein, in der Vielfalt selbstverständlich ist und niemand Angst vor Benachteiligung haben muss. Betriebs- und Personalräte leisten dabei einen wichtigen Beitrag, indem sie sich für gleiche Rechte, faire Entwicklungschancen und ein respektvolles Miteinander einsetzen.
Am Donnerstag wird ab 20 Uhr auf dem Johannes-Rau-Platz die britische Komödie „Pride“ gezeigt. Der Film basiert auf wahren Begebenheiten und erzählt Geschichte einer Gruppe queerer Menschen während des britischen Bergarbeiterstreiks im Jahr 1984 Spenden für streikende Bergleute sammelt und sich mit ihnen verbündet. Der Film zeigt eindrucksvoll, was Gewerkschaften und soziale Bewegungen stark macht: Solidarität. Wenn Menschen füreinander eintreten, auch wenn sie unterschiedliche Lebensrealitäten haben, können sie Ausgrenzung überwinden und gesellschaftlichen Fortschritt erkämpfen.
Die CSD-Parade selbst startet am Samstag, den 06.06.2026 um 13:30 Uhr am Graf-Adolf-Platz.