Pflegebündnis Düsseldorf

Pflegebündnis Düsseldorf Regionales Bündnis für eine Vollbefragung/Urabstimmung der Pflegenden zum Thema Pflegekammer

Gesucht wird ein Mensch, der in der Pflege arbeitet, registriert ist und Lust hat ein Kammermitglied zu werden. Darauf z...
19/09/2025

Gesucht wird ein Mensch, der in der Pflege arbeitet, registriert ist und Lust hat ein Kammermitglied zu werden. Darauf zu achten, dass auch kritische Stimmen zu Wort kommen.
Die Kammerwahl steht 2027, aber es muss auch einiges vorbereitet werden.
Hast Du Lust auf zusätzliche Arbeit?
Das Pflegebündniss Düsseldorf braucht Dich.

Melde Dich bei mir

Jetzt ist es Offizell. Die Kammer hat ein Mitglied weniger.
04/09/2025

Jetzt ist es Offizell. Die Kammer hat ein Mitglied weniger.

03/09/2025

Nachdem ich gestern das Schreiben des Mags erhalten habe, musste ich heute darauf antworten, es hat mir keine Ruhe gelassen, dass man ignoriert wird. Die nächste Reaktion wird wegen Urlaubs auf sich warten lassen.

Wuppertal 03.09.25

Hallo (Mitarbeiter des Mags),
schön von Ihnen zu hören und Danke für Ihre Wünsche.
Allerdings bin ich schon enttäuscht, dass Herr Laumann dafür keine Zeit hat und Sie beauftragt wurden. Naja, wenigstens hat er reagiert, im Gegensatz zu manch anderem.

Ja, wir kennen uns seit Dezember 22, von der konstituierenden Sitzung der Pflegekammer. Ich bin aber immer wieder erstaunt, wie unterschiedlich man ein und dieselbe Veranstaltung erleben kann. Ebenso bin ich erstaunt, wie es manchen Leuten immer wieder gelingt, Fragen nicht zu beantworten in dem man ein ganz anderes Thema anschneidet und ausführt.
Sie erwähnen immer wieder, das ich seit der ersten Stunde aktiv dabei bin und erzählen mir dann, etwas zum Datenschutz, was ich gar nicht erfragt habe. Ich habe darauf hingewiesen, dass die Pflegekräfte ihren Datenschutz bald wieder haben, und wo die Kammer dann die Namen und Adressen herbekommen will? Ich habe Zahlen einer vollständigen Registrierung genannt, das die Kammer es in der ganzen Zeit nicht geschafft hat, alle Mitglieder vollständig zu registrieren. In 3 Jahren waren es rund 18.000 neue Registrierungen. Im Moment sind noch nicht einmal die Hälfte aller Pflegekräfte in NRW vollständig erfasst. Ja, mir ist auch bekannt, das es eine Bringschuld gibt, aber es sind noch rund 120.000 Menschen nicht erfasst, die nicht erfasst werden möchten. Und erneut wurden Arbeitgeber angeschrieben, welche eine Geldverschwendung. Wer beim ersten Mal nicht antwortet, erledigt dies beim 2ten Mal?
Das Pflegefachpersonen immer die erforderlich Sachnähe mitbringen kann ich nicht bestätigen. Bleiben wir bei dem beliebten Beispiel Berufsordnung. Ja, es konnte sich jeder auf den Veranstaltungen einbringen. Aber hier konnte man nicht frei zur Berufsordnung reden, sondern bekam er eine Rechtsauskunft von der Kanzlei Bette-Westerbrink. Anschließend gab es Gruppen mit 5 verschiedenen, vorgegebenen Themen die in den Kleingruppen bearbeitet wurden. Danach haben die leitenden Köpfe die Gruppenarbeiten ausgewertet. Keiner der Basis hatte Einblick darauf. Danach wurde die Berufsordnung in den verschieden Ausschüssen hin und hergeschoben, manches wurde geändert, manches nicht. Dann durften alle ihren Senf dazu geben, ob was geändert wurde, war nicht nachvollziehbar. Nachdem die KV zugestimmt hatte, wurde sie veröffentlich. Die kritischen Fraktionen wiesen auf einen Formfehler hin, der weder der Rechtsabteilung noch dem Mags aufgefallen war. Der Großteil der Pflegekollegen fühlt sich aber durch diese Berufsordnung gegängelt, an den Pranger gestellt und mit Strafen bedroht. Ja, mir ist auch bekannt, dass 90 % der Berufsordnung schon vorher galten. Aber um die Akzeptanz zu erhöhen, hätte hier auch besser Aufklärungsarbeit geleistet werden sollen, was trotz meiner Forderung nicht geschehen ist.
Ich habe bis jetzt noch nicht erlebt, dass Berufsbedingungen sich zum Vorteil durch die BO verbessert haben. Ich sehe Überlastungen der Kollegen, unfachliches Ausführen von Erlerntem in der Praxis, von sozialer Kompetenz mal ganz abgesehen und und und.

Thema Fragestunde. Ihrer Meinung nach Transparenz der Kammer. Ich bitte Sie. Nur nach mehreren Anträgen der Kammerkritischen Fraktionen, endlosen Diskussion wurde die Frage-Halbestunde zur festen Einrichtung, hier ist es aber nur vollständig Registrierten erlaubt Fragen zu stellen. Und alles nach Vorauswahl durch die Geschäftsstelle. Zum Thema Transparenz fällt mir noch die Umfrage zur Berufszufriedenheit ein. Hier wurden „ausgelosten“ Mitgliedern Fragen gestellt, die der Kammerversammlung nicht bekannt waren. Auch die Ergebnisse dieser Umfrage werden nicht veröffentlicht, auch nicht auf Nachfrage. Man setzt positive Absätze in kleinen Häppchen als Belege für eine gute Kammerarbeit ein.
Sie weisen darauf hin, dass ich mich rege beteiligt haben. Das ich oft gegen eine Wand gelaufen bin, verschweigen sie. Wie oft wurden Informationen nicht an alle weitergegeben? Haben Sie mitgezählt, wie oft Kritiker am Mikrofon unterbrochen wurden im Gegensatz zu Befürwortern? Wie oft musste ich mir öffentlich Infos/ Wege und Rechtsmittel erklären lassen? Wie oft wurden durch den Vorstand Dinge/ Wissen vorausgesetzt, die bei mehreren nicht vorhanden waren. Dieser Vorteil an Wissen wurde häufig durch den Vorstand eingesetzt und die Kritiker haben dumm aus der Wäsche geguckt.
Der Vorstand ist der KV Rechenschaftspflichtig. Stimmt. Aber wird alles berichtet? Nein. Hier verweise ich auf das Thema Bundespflegekammer, das häufiger hinterfragt wurde, und erst bröckenchenhaft die Wahrheit ans Licht kam. Welch eine Transparenz! Und noch immer wurde das Vorgehen/ Wahlen zur Bundespflegekammer nicht geklärt.

Wenn ich nicht vollständig registriert bin, erhalte ich nur die Hälfte der Infos über die Webseite. Auf die eingeschränkten Protokolle, die mit einem enormen Zeitversatz von 8 Wochen oder mehr veröffentlicht werden, habe ich nur als registriertes Mitglied zu Griff. Welch eine Intransparenz.
Die Pflegekammer hat bis jetzt nichts wirkliches für ihre Mitglieder geschaffen, genauso wenig wie die PK RLP. Beide Kammer sind mit Mitgliedsbeiträgen beschäftigt, zeigen sich politisch auf diversen Veranstaltungen, verfassen Positionspapiere.

Die beiden einzigen positiven Aspekte der Kammer sind für mich:
- ich habe im ganzen Land Kollegen kennengelernt, die ich ohne Kammer niemals kennengelernt hätte.
- die Weiterbildungsordnung mit ihren Inhalten, über die Rahmenbedingungen kann man weiter diskutieren.

Vielleicht muss ich aus meinem Ruhestand doch noch einen Unruhezustand machen.

Mit freundlichen Grüßen

Martina Bagatzki-Mathiszik

02/09/2025

Am 2.8.25 habe ich Politiker angeschrieben und berichtet, warum ich meine Berufsurkunde zurück gebe. Heute habe ich Antwort vom Mags bekommen.
Und auch hier muss ich leider einsehen, das auf die wichtigen Punkte, nicht eingegangen wird. Ich werde noch mal 2 Tage nachdenken und dann antworten.

Sehr geehrte Frau Bagatzki-Mathiszik,

vielen Dank für Ihre unten stehende E-Mail an – u. a. - Herrn Minister Laumann, die mir zur Bearbeitung zugeleitet worden ist.
Sie sind Kammermitglied der ersten Stunde gewesen und haben sich durch zahlreiche Anträge und Nachfrage dort aktiv eingebracht und sind gut informiert.

Die angesprochenen datenschutzrechtlichen Aspekte wurden im Gesetzgebungsverfahren gründlich geprüft, die Datenschutzbeauftragte des Ministeriums sowie die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen wurden beteiligt und haben keine Bedenken gegen die gesetzlichen Regelungen. Die Kammer kann im Rahmen der datenschutzrechtlichen Bestimmungen zur Erfüllung ihrer Aufgaben Daten verwalten. Dagegen bestehen keine rechtlichen Bedenken.

Die Mitgliedschaft in einer Heilberufskammer - also auch in allen anderen Heilberufskammer wie beispielweise in der Ärztekammer – ist für alle Berufsangehörigen verpflichtend. Dieses ist sowohl im Heilberufsgesetz, als auch konkretisierend über die Meldeordnung geregelt. Eine Heilberufskammer lebt davon, dass die Mitgliedschaft verbindlich ist. Die Kammerversammlung und deren Vorstand wird aus dem Kreise der Berufsangehörigen gewählt.
Nur die Berufsangehörigen, die Mitglieder der Kammer sind, besitzen ein aktives wie passives Wahlrecht. So bestimmen also die Mitglieder selbst über die inhaltliche Ausrichtung der Pflegekammer. Sie haben, wie bereits erwähnt, selbst als Kammermitglied an der Ausrichtung der Pflegekammer und Verabschiedung der Satzungen und Ordnungen mitgearbeitet.

Die Kammer kann eigene Satzungen und Ordnungen erlassen, die gerade in ihrer Fachlichkeit nicht durch die Regierung und deren Rechtsaufsicht kontrolliert werden können. So wird gewährleistet, dass wichtige Entscheidungen hinsichtlich der Pflegeberufe auch von denjenigen getroffen werden, die die fachliche Kompetenz und die erforderliche Sachnähe dafür mitbringen: den Pflegefachpersonen. Die Pflegefachpersonen können in der Kammer ihr Berufsbild und die entsprechenden berufsfachlichen Rahmenbedingungen selbstständig entwickeln und bestimmen. Dazu gehört u. a. die Zuständigkeit für Weiterbildungen sowie für die Berufsausübung. Auch wenn Sie dies kritisch sehen, ist die Berufsordnung ein gutes Beispiel: Die Pflegefachkräften können sich auf ihre Berufsordnung berufen und bei Fragen auch die Pflegekammer ansprechen. Die Berufsordnung schützt die Pflegeempfänger und die Pflegefachpersonen selbst. Es spricht aus meiner Sicht kein sachliches Argument dagegen – im Gegenteil haben die Pflegefachpersonen in einem demokratischen Prozess selbst und ohne Einmischung von staatlicher Seite eine eigene verbindliche Berufsausübungsregelungen geschaffen, mit der mittelbar auch die Arbeitsbedingungen verbessert werden.

Ich habe die Pflegekammer als transparent erlebt. Wie Sie als Kammermitglied miterlebt haben, können am Anfang jeder Kammerversammlung Mitglieder der Pflegekammer Fragen stellen.
Und der Vorstand ist gegenüber der Kammerversammlung rechenschaftspflichtig. Die Pflegekammer informiert auf ihrer Homepage umfassend über ihre Aktivitäten. Beispielsweise wurde über die geplante Berufsordnung und die vorbereitenden Regionalkonferenzen informiert, an der alle interessierte Pflegefachkräfte – ob mit oder ohne BA-Abschluss – teilnehmen konnten.

Die Daten über ihren Austritt aus der Kammerversammlung hat die Geschäftsstelle berichtigt. Nach § 42 Abs. 1 Satz 1 VwVfG NRW kann die Behörde Schreibfehler, Rechenfehler und ähnliche offenbare Unrichtigkeiten in einem Verwaltungsakt jederzeit berichtigen, das gilt erst Recht für Nicht-Verwaltungsakte.

Ich hoffe, Sie können im Rückblick auch die positiven Seiten der Pflegekammer sehen und ich wünsche Ihnen eine gute Zeit im Ruhestand.

Auf nochmaliges Nachfragen bei Dezernat 24, hab ich dann auch die Betätigung bekommen. Damit die Pflegekammer auch Besch...
31/08/2025

Auf nochmaliges Nachfragen bei Dezernat 24, hab ich dann auch die Betätigung bekommen. Damit die Pflegekammer auch Bescheid weiß, werde ich eine Kopie mit dem Antrag auf Austritt auch noch mal hinschicken. Das Ganze Procedere dauert bis jetzt schon 2 Monate.
Kurz ausgedrückt, ich bin keine Krankenschwester mehr und somit auch kein Mitglied der Pflegekammer!

06/08/2025

Ich hab grade in den Nachrichten gehört, der Bund will den Pflegeberuf aufwerten. Es sollen ärztliche Tätigkeiten ausgeführt werden dürfen. NICHT gesagt wurde, ob zu sätzlich zur eigenen Arbeit, ob man dann auch mehr Lohn bekommt und wer meine Tätigkeiten wie Körperpflege übernimmt. Ich würde sage, mal wieder nicht durchdacht. Aber die Kammer wird freuen, endlich findet die Pflege einen angemessen Tätigkeitsrahmen.

02/08/2025

Wie Ihr wisst bin ich dabei meine Berufsurkunde abzugeben. Warum ich das mache, habe ich mal für die Politiker aufgeschrieben, die das bekommen werden.

Thema Rückgabe der Berufsurkunde
Zulassung zu Krankenschwester

Guten Tag liebe Politiker (hier wird dann jeder einzeln angesprochen),
hiermit gebe ich Ihnen bekannt, dass ich meine Berufsurkunde als Krankenschwester an das Dezernat 24 zurückgegeben haben. Ebenso habe ich die Pflegekammer über meine Abgabe informiert.

In beiden Fällen arbeiten die Behörden daran. Die Pflegekammer tut sich etwas schwerer damit, sie findet die 2te bedruckte Seite nicht, auf der sich meine Unterschrift befindet, sie will eine Bestätigung von mir, die sie von Dezernat 24 bekommen soll. Aber bitte, die 95 Cent hab ich dann auch noch.

Ich möchte kein erzwungenes Mitglied einer Organisation sein, die die Pflegekräfte angeblich unterstützt. Weder die PK NRW noch die PK RLP haben in ihrer Bestehens Zeit etwas Nennenswertes für die Profession Pflege erreicht. Es sind Bürokratiemonster entstanden, die 80% ihres Budget für Verwaltung ausgeben, letztlich kommen nur 5% der erzwungenen Gelder den Mitgliedern zu Gute. Und hier ruht schon sehr viel Schaffenskraft auf den Schultern der ehrenamtlichen Kammermitgliedern, ohne die es keine Weiterbildungs- und keine Berufsordnung gegeben hätte.

Die PK NRW hat in Ihrer ersten Legislatur noch nicht mal alle Mitglieder ordentlich registriert. Das war zu Beginn die Hauptaufgabe. Alle Gelder die in Millionen Höhe an Anschreiben verwendet wurden sind verpufft.

Stand PK NRW Vollregistrierten

22.08.22 98.534, hier haben sich wegen der Wahl einige registriert
16.11.22 101 441
04.01.23 102 322 im Jahr 23 wurden nur 1000 Mitglieder registriert

31.07.24 111 301
05.12.24 112.085

08.01.25. 112.296
24.07.25. 117.354. Das sollen alle sein? Wer soll dann die Beiträge tragen?

Von August 22 bis Juli 25, also in fast 3 Jahre 18820 vollständige Registrierungen. Ist Ihnen das bewusst? Sollte in der Zeit nicht alle vollständig registriert werden?

Bald tritt unser Datenschutz wieder ein und unsere Adressen dürfen nicht weitergegeben werden. Wie soll die PK dann an Adressen kommen? Wenn Sie das bisher noch nicht geschafft hat? Oder planen Sie unseren Datenschutz erneut mit Füßen zu treten?

Was macht die PK mit den Daten von Rentner? Werden die doch irgendwann zur Beitragszahlung herangezogen? Werden sie als „Reservisten“ behandelt, die wieder aktiviert werden können? Alles völlig unklar.

Die Kammer ist auch ihren Mitgliedern über nicht transparent. Wenn man Auskünfte haben möchte, dauert es ewig, bis man eine Antwort bekommt. Hier ist die Kammer absolut keine Hilfe.

Die Kammer treibt Schmu mit amtlichen Dokumenten. So bin ich im Mai 25 ausgetreten und die Kammer hat 17 Dezember 2024 rausgemacht. Meine war nicht die einzige falsche Mitteilung, auf meinen Hinweis erhielt ich keine Benachrichtigung, sondern still und leise wurde die Amtliche Bekanntmachung geändert. Kein einziger Hinweis auf eine Korrektur. Wenn das bei allen amtlichen Bekanntmachungen so läuft, Prost Mahlzeit.

Es wurde eine Weiterbildung entwickelt, die zu Beginn hauptsächlich von den Kammermitgliedern entwickelt wurde. Zunehmend kommen aber Studierte zum Zug, die sich immer weiter von der Basis entfernen. Also auch nicht von Pflege für Pflege.

Es wurde eine Berufsordnung entwickelt, die veröffentlicht wurde, bevor sie amtlich genehmigt war. Die Berufsordnung ist für die meisten Mitglieder missverständlich. So fühlt man sich hier überwacht, gegängelt und mit Strafe bedroht.

In meiner Zeit, die ich in der Kammer mit gearbeitet habe, ist mir aufgefallen, als nicht Studierter ohne Freistellung des Arbeitgebers ohne eine Organisation im Rücken, dass meine kritische Stimme selten gehört wurde. Es zielte alles darauf ab, einen Sitz zu haben, Ämter zu bekleiden und rum zu reisen, so mein Eindruck. Wie zB. Was macht die Kammer NRW auf einem Pflegetag in Nürnberg oder in Italien?

Beispiel Pflegetag in Berlin, NRW hat hier von den Steuergeldern die Reisen, Unterkunft und Eintritte finanziert, jede Menge an Merchandise (Regenschirm, Trinkflaschen, Trinkbecher, Mützen, Einkaufschips, Pflaster) angeboten und dies für die PK RLP gleich mit, die nichts solcher gleichen dabei hatte.

Immer wieder kommen Influencer zu Wort für die Kammer, die die kritischen Stimmen beschimpfen. Und keiner bietet Ihnen Einhalt.

Die Bundespflegekammer wird von den 2 Landespflegekammern geführt. Hier verstößt man aber gegen die eigene Satzung. Obwohl die Kritiker seit längerem hier Transparenz und Klarheit verlangen, gibt es zB immer noch keine Wahl der Mitglieder.

Auch das Hin und Her schieben von 40.000 Stimmen einer Petion gegen die Kammer im Landtag stößt auf.

Nimmt man alle die Kleinigkeiten zusammen, ist der Unmut der Pflegekollegen durchaus nachvollziehbar.

Ich habe mein Leben lang gearbeitet, andere Menschen, versorgt und gepflegt. Ich habe Angehörige beraten. Ich bin mit Menschen einen Weg zur Selbstständigkeit gegangen. Ich habe mich Fort- und Weitergebildet, ich habe die Auszubildendenden an die Hand genommen und sie Themenfelder in der Praxis erproben lassen. Alle meine Ausbildungen sind in den Augen der Kammer fast nichts wert, ich hab mich Studierten unterzuordnen, die einen Bachelor haben, aber leider haben diese auch keine Ahnung von der Praxis. Ich habe meinen Beruf 5 Jahre gelernt, meine Familie hat mit mir auf manches verzichtet. Wofür? Damit man mir über 60 erklärt, ich solle mal noch studieren?

Für mich brauch keiner mehr zu applaudieren, ich bin froh jetzt Rentner zu sein, so habe ich das Glück und kann mich entscheiden. Entscheiden für ein kammerfreies Leben, ohne Berufsurkunde, ohne etwaigen Zahlungen, ohne ein Reservist zu sein.

Mit freundlichen Grüssen

Martina Bagatzki-Mathiszik

ehemalige Krankenschwester
ehemalige Praxisanleitung
ehemalige Wohnbereichsleitung
und in dieser Zeit alleinerziehende Mutter

25/07/2025

Die Antwort auf mein Schreiben habe ich gestern erhalten.

Sehr geehrte Frau Bagatzki,

Danke für Ihre Zuschrift zum Thema „Pflegekammer NRW“ an den Landtagspräsidenten, an Abgeordnete des Landtags sowie den Petitionsausschuss zum Umgang mit den im Jahr 2021 eingegangenen zahlreichen Eingaben von Pflegekräften. Ihr Schreiben bringt eine Irritation zum Ausdruck, die wir sehr ernst nehmen.

Zunächst möchten wir Ihnen ausdrücklich für Ihr Engagement danken. Es ist ein zentrales Anliegen des Petitionswesens, Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, ihre Anliegen direkt an das Parlament zu richten. Dies gilt selbstverständlich auch für alle Pflegekräfte, die sich mit großem persönlichem Einsatz in ihre Berufsinteressen einbringen. Dass sich innerhalb kürzester Zeit so viele Pflegekräfte an den Landtag gewandt haben, ist in der Tat ein deutliches Signal und unterstreicht, wie stark dieses Thema die Betroffenen bewegt hat.
Zu Ihrer Anfrage kann ich Ihnen Folgendes mitteilen:
Im ersten Halbjahr 2021 gingen beim Petitionsausschuss des Landtags Nordrhein-Westfalen eine große Anzahl an Eingaben gegen die Errichtung einer Pflegekammer Nordrhein-Westfalen ein. Diese überwiegend gleichlautenden Schreiben wurden gemäß § 97 Absatz 3 der Geschäftsordnung des Landtags als Massenpetition behandelt. Dies ist ein übliches parlamentarisches Verfahren, das dem Ausschuss ermöglicht, bei inhaltlich gleichgerichteten Eingaben eine gemeinsame Prüfung und Beratung vorzunehmen.
Schwerpunkt der Petitionsarbeit in Nordrhein-Westfalen ist die Einzelpetition. Petitionen mit höchstpersönlichen Einzelanliegen werden daher in langer parlamentarischer Tradition in nichtöffentlicher Sitzung behandelt. Anliegen, die eher abstrakte politische Themen betreffen, werden hingegen in der Regel an den zuständigen Fachausschuss als Material zugeleitet. So ist es in Ihrem Fall geschehen: Im Rahmen des Petitionsverfahrens hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) in einer schriftlichen Stellungnahme Stellung zu den vorgetragenen Bedenken genommen. Diese Stellungnahme ist auf der Internetseite des Landtags öffentlich einsehbar. Die Petition wurde am 31. August 2021 beraten und gemäß § 99 der Geschäftsordnung des Landtags einem anderen Ausschuss als Material überwiesen. Der zuständige Fachausschuss des Landtags, der Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales, hat die Thematik u. a. in seiner Sitzung am 29. September 2021 sowie im Verlauf des Jahres 2022 in weiteren Sitzungen beraten. Ihre Eingaben sind damit in die parlamentarische Willensbildung eingeflossen.
Die im Zusammenhang mit der Massenpetition stehenden Informationen sind im Petitionsbericht des ersten Halbjahres 2021 dokumentiert und der Beschluss des Petitionsausschusses auf der Website des Landtags veröffentlicht worden. Eine darüberhinausgehende Veröffentlichung einzelner Massenpetitionen, beispielsweise in Form von Pressemeldungen, erfolgt in der Regel nicht, es sei denn, der Landtag oder seine Ausschüsse entscheiden sich für eine solche öffentliche Behandlung.
Wir nehmen Ihr Schreiben zum Anlass, Ihre Anregung zur stärkeren öffentlichen Wahrnehmung solcher zahlenmäßig außergewöhnlichen Eingaben an die jeweils zuständigen Fachausschüsse weiterzuleiten. Das Petitionsrecht lebt vom Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Transparenz und Wirksamkeit dieses parlamentarischen Verfahrens.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

XY

Der Präsident des Landtags NRW
Referat I.A. 4 – Petitionsreferat

Adresse

Düsseldorf

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Pflegebündnis Düsseldorf erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Organisation Kontaktieren

Nachricht an Pflegebündnis Düsseldorf senden:

Teilen