27/01/2026
Die blaue Wand in der Tiergartenstraße 4 ist ein zentraler Ort des Erinnerns an die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen. Sie steht für hunderttausende Kinder, Frauen und Männer mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen, die zwangssterilisiert und ermordet wurden.
Die blaue Wand in der Tiergartenstraße 4 ist ein zentraler Ort des Erinnerns an die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen. Sie steht für hunderttausende Kinder, Frauen und Männer mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen, die zwangssterilisiert und ermordet wurden.
Dort, am Gedenk- und Informationsort T4, findet am Mittwoch, den 28. Januar um 11 Uhr eine Gedenkveranstaltung statt. Am historischen Ort der ehemaligen Zentraldienststelle der sogenannten Aktion T4 kommen wir an der blauen Wand zur Kranzniederlegung zusammen, um der Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen zu gedenken und ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen. Der Gedenkakt wird musikalisch begleitet von Jeremi und Silas Zschocke.
Ergänzend und nur heute, Dienstag, den 27. Januar, ist in der Berliner Philharmonie von 11 bis 16 Uhr eine Ausstellung mit Werken des Künstlers Andreas Maus zu sehen. In seinen Bildern setzt er sich mit den Verbrechen des NS-Regimes sowie mit dem Leben und dem Leid von Anne Frank und ihrer Familie auseinander. Um 13 Uhr findet ein Podiumsgespräch statt, um 14.30 Uhr führt der Künstler durch die Ausstellung.
Beide Veranstaltungen werden in Deutsche Gebärdensprache und Lautsprache, deutsche Schriftsprache sowie Leichte Sprache übersetzt und finden mit Live-Audiodeskription statt.
Weitere Informationen und Programmhinweise finden Sie hier: https://www.behindertenbeauftragter.de/SharedDocs/DerBeauftragteAktuell/DE/AS/2026/20260128_T4_Ankuendigung.html.