Feuerwehr Stadt Düren LG Mariaweiler

Feuerwehr Stadt Düren LG Mariaweiler Feuerwehr Freiwillige Feuerwehr Stadt Düren LG Mariaweiler

15/02/2017

Mehr als 25 Millionen Euro für Sicherheit

Der Stadtrat entscheidet heute über den neuen Brandschutzbedarfsplan . Neubau einer Hauptwache und Stärkung des Ehrenamtes.
Von Jörg Abels

Düren. Das Papier ist gut 100 Seiten stark, listet Baumaßnahmen, den Kauf von Fahrzeugen und Ausrüstung im Wert von bis zu 30 Millionen Euro auf und hört auf den etwas sperrigen Namen „Brandschutzbedarfsplan der Stadt Düren“. Wenn der Stadtrat in seiner heutigen Sitzung (16 Uhr, Rathaus) dem bis ins Jahr 2020 reichenden Leitfaden zustimmt, sind wesentliche Eckpfeiler eingeschlagen, die die Sicherheit der Bevölkerung garantieren sollen. So sind allein Investitionen in Höhe von mehr als 4,7 Millionen Euro in den Fuhrpark, in Geräte und die Ausrüstung der hauptamtlichen Wehr, aber auch der freiwilligen Löschgruppen vorgesehen. Daneben sind weitere 600 000 Euro in Erweiterungen und Sanierungen der Gerätehäuser in den Stadtteilen geplant (siehe Info).

Kernstück aber – und das macht den Plan so interessant –, ist der geplante Bau einer neuen Hauptwache. Nicht nur, dass der Anfang der 80er Jahre in Betrieb genommene Standort an der Brüsseler Straße sanierungsbedürftig ist – Schätzungen gehen von vier bis fünf Millionen Euro aus –, er hat noch einen weiteren, entscheidenden Nachteil. Er liegt geografisch etwas abseits, so dass nicht immer sichergestellt werden kann, dass Haupt- und Ehrenamtler in der vom Stadtrat in Anlehnung an Vorgaben der Bezirksregierung Köln gewünschten Zeit von acht Minuten in der erforderlichen Personalstärke am Einsatzort eintreffen. Eine erstmals für das Stadtgebiet als Bachelorarbeit durchgeführte Gefährdungsanalyse ist zu dem Ergebnis gekommen, dass dieses „Schutzziel“ nur für rund 40 Prozent des Stadtgebietes tatsächlich auch erreicht wird. Gefordert aber werden mehr als 80 Prozent, erklärt Wehr- und Amtsleiter Johannes Rothkranz. „Daher besteht dringender Handlungsbedarf.“

Mit seinen Kollegen vom Amt für Feuer- und Zivilschutz hat er in den vergangenen Monaten verschiedene Szenarien durchgerechnet, wie das Schutzziel besser erreicht werden kann, wie größere Teile der Stadt Düren binnen acht Minuten erreicht werden können, insbesondere der Norden. Ergebnis: Nur der Neubau einer Wache ist zielführend. Optimaler Standort sei an der Veldener Straße. Ob auf dem bisherigen Reflex-Gelände oder „An der Kreisbahn“ müsse sich noch zeigen, betont Rechtsdezernentin Christine Käuffer. Nach ersten groben Schätzungen geht die Feuerwehr von Kosten in Höhe von 20,7 Millionen Euro für den Neubau aus. „Natürlich werden wir versuchen, die Obergrenze massiv zu unterschreiten“, kündigt Rothkranz an. Es sei nicht das Ziel, Luftschlösser zu bauen, sondern eine wirtschaftlich vertretbare Lösung zu finden.

Der grobe Zeitplan sieht vor, dass bis Ende 2018 die Grundstücksfrage geklärt und die Planung abgeschlossen wird. 2020 soll mit dem Neubau begonnen werden. Zunächst wird das Gebäude für eine der beiden Gruppen des freiwilligen Löschzuges Mitte errichtet, die mit umziehen soll, während die zweite Gruppe zur Absicherung des Dürener Südens an der Brüsseler Straße bleibt. Die Gebäude für die hauptamtliche Wehr sollen bis 2023 folgen.

Doch was passiert in der Zwischenzeit, bis der Neubau bezugsfertig ist? „Stärkung des Ehrenamtes“ heißt das Credo von Christine Käuffer und Johannes Rothkranz. Und daher sieht der neue „Brandschutzbedarfsplan der Stadt Düren“ erstmals kleine finanzielle Anreize für diejenigen vor, die sich ehrenamtlich in den Dienst der Allgemeinheit stellen und ihre Freizeit für Übungen, Fortbildungen und Einsätze opfern. Für jede Übung, jeden Einsatz übernimmt die Stadt in Zukunft die Fahrtkosten und zahlt eine Pauschale von fünf Euro. Jeder Freiwillige (inklusive Jugendfeuerwehr) soll freien Eintritt im Schwimmbad und am Badesee haben und jeder, der ein Jahr lang die körperlichen Voraussetzungen erfüllt, um den so wichtigen Part des Atemschutzgeräteträgers wahrnehmen zu können, der bei Einsätzen in Gebäuden immer an vorderster Front gegen die Flammen kämpft, soll mit 250 Euro für weitere sportliche Aktivitäten unterstützt werden.

Aktuell besteht die Feuerwehr der Stadt aus rund 50 haupt- und 325 aktiven ehrenamtlichen Mitgliedern – jedoch mangelt es mancherorts bei den „Freiwilligen“ an Atemschutzgeräteträgern.
Investitionen in Gerätehäuser und Fahrzeuge

Der Brandschutzbedarfsplan sieht bis 2020 unter anderem die Erweiterung des Gerätehauses in Berzbuir, Sanierungen an den Gerätehäusern in Lendersdorf und Derichsweiler sowie weitere bauliche Maßnahmen in Echtz, Merken und Birkesdorf vor. Gesamtvolumen: rund 600 000 Euro.

Mehr als 4,7 Millionen Euro sollen in den Fuhrpark und die Ausrüstung fließen, unter anderem 260 000 Euro in neue Atemschutzgerätetechnik, 870 000 Euro in eine neue Drehleiter und jeweils 360 000 bis 380 000 Euro für neue Löschfahrzeuge für die Hauptwache, für Lendersdorf, Birkesdorf und Echtz.
14.02.2017 / Dürener Zeitung / Seite 13 / Lokales Düren

04/09/2016

Für die Löschgruppen Mariaweiler und Merken war die Nacht sehr kurz, am 04.09.2016 um 3:12 Uhr würde der Löschzug 5 alarmiert BD1 Strohmietenbrand am Rurufer in Merken. Die Kollegen der Hauptwache und Merken waren schon vor Ort als die LG-Mariaweiler an der Einsatz stelle eingetroffen war, die Hauptwache ist dann zu einen folge Einsatz gefahren. Um 6:30 Uhr konnte dann die LG-Mariaweiler wieder einrücken und die LG Merken lässt jetzt noch für einige Std. die Strohmiete kontrolliert abbrennen.

Haben wir doch sehr gerne gemacht, wir müssen uns doch gegenseitig unter Kameraden unterstützen.
03/09/2016

Haben wir doch sehr gerne gemacht, wir müssen uns doch gegenseitig unter Kameraden unterstützen.

Wir sind bereit!

Mit Unterstützung der Kameraden der Feuerwehr Mariaweiler begleiten wir heute gleich vier Umzüge im Birkesdorf, die zusammen einen Sternmarsch bilden.

Wir bedanken uns für die Unterstützung und wünschen dem Tambourcorps Einigkeit Birkesdorf ein tolles Fest!

30/08/2016
R.I.P.
25/07/2016

R.I.P.

Liebe Freunde, liebe Follower,
gestern Morgen erlag unser Hauptbrandmeister Ralf Fuhrmann seinem schweren Krebsleiden.
Wir trauern sehr um seinen Verlust.
Ralf wird uns als Freund und Kamerad sehr fehlen.

29/06/2016
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Freiwillige Feuerwehr in NRW testet neue Fahrzeugtypen - Innenminister Jäger: Mehr Sicherheit und Effizienz im täglichen Einsatz Vier neue Löschfahrzeuge sol...

08/06/2016

Mitten im Adenauer-Park hat sich am Montag ein Mann mit Benzin übergossen und angezündet. Der 50-jährige Dürener starb noch an Ort und Stelle. Die Staatsanwaltschaft geht von Selbstmord aus. Die Polizei beschäftigt eine weitere Facette: Ein Unbekannter hat den Suizid mit dem Mobiltelefon gefilmt und...

05/06/2016

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