13/08/2026
Summer in the City: Wo findet man im Kölner Süden Abkühlung? 🚲🌳💧
Heiße Tage werden auch in Köln immer häufiger. Deshalb haben wir Grünen aus dem OV2, inklusive des ehemaligen Bezirksbürgermeisters Manfred Giesen Giesen und der aktuellen Bezirksbürgermeisterin Sabine Müller Müller, bei unserer Radtour „Summer in the City – kühle und heiße Orte im Kölner Süden“ genauer hingeschaut: Wo finden Menschen in Rodenkirchen, Marienburg und Bayenthal Schutz vor Hitze und wo braucht es dringend mehr Klimaanpassung?
Unser Startpunkt: der Maternusplatz. Viel versiegelte Fläche, die sich ordentlich aufheizt. Ein kleiner Lichtblick: der Trinkbrunnen, Bäume mit ausreichend Platz im Boden und einige Bänke. 🌳💧
In der Stadtteilbibliothek Rodenkirchen wurden wir herzlich von Leiterin Jutta Kossul empfangen. Leider war es dort sogar noch wärmer als draußen: Die ehemalige Fabrikhalle heizt sich im Sommer stark auf. Ein öffentlicher Ort, der eigentlich Schutz und Abkühlung bieten könnte. Hier braucht es bessere Lösungen.
Ganz anders der Forstbotanische Garten: Schatten, Bäume und spürbare Kühle zeigen, wie wertvoll Grün für unser Stadtklima ist. 🌲
Auch das Rodenkirchenbad wäre ein wichtiger Ort zur Abkühlung, war während unserer Tour allerdings in den gesamten Ferien geschlossen.
Hoffnung macht der geplante Grünzug rund um das neue Rathaus. Wir sind gespannt, was dort tatsächlich entsteht.
Auch bei den Kirchen zeigte sich ein gemischtes Bild: Manche waren geschlossen, andere boten zumindest einen warmen Vorraum oder eine „Plauderbank“ unter einem Baum.
Am Rheinufer fanden wir sowohl aufgeheizte als auch angenehm kühle Bereiche. Erschreckend war das historische Niedrigwasser im Rhein, auch hier macht sich der Klimawandel deutlich bemerkbar.
In Marienburg überzeugte der Südpark mit viel Schatten, Bäumen und Bänken. 🌳🪑 Und auch in Bayenthal entdeckten wir überraschend einen schönen, schattigen Park mit Teich und Seerosen.
Der Kontrast dazu: das Goltsteinforum. Viel versiegelte Fläche, vertrocknete Bäumchen in engen Containern – hier wird die Hitze eher gespeichert als abgefedert. ☀️🥵
Unser Fazit: Klimaanpassung muss vor Ort spürbar werden. Mehr Bäume, entsiegelte Flächen, Trinkbrunnen, Schattenplätze und öffentlich zugängliche kühle Räume sind keine Extras, sondern werden angesichts zunehmender Hitze immer wichtiger.
Und natürlich gehört zur Radtour durch den Kölner Süden auch eine kleine Belohnung: 🍦 Ein leckeres Eis bei Il Gelato di Ferigo direkt neben den gut gepflegten Wanderbäumen. 😉