Visa Wie?

Visa Wie? Die Bewegungsfreiheit eines Menschen darf nicht davon abhängig sein, an welchem Flecken der Erde er zufällig geboren wurde!

Für die meisten Menschen der Welt besteht bei der Einreise nach Deutschland eine Visumspflicht. Das Visum wird durch die jeweilige deutsche Auslandsvertretung (Botschaft) ausgestellt. Der*die Antragstellende muss hierfür die Vorgaben der Botschaft erfüllen. Dies kann, neben offiziellen Reisedokumenten, auch finanzielle Rücklagen, Plausibilität des Reisegrunds, Einladungsschreiben und Feststellung

der sogenannten „Rückkehrbereitschaft“ beinhalten. Die „VisaWie?“-Kampagne ist eine Gemeinschaftsaktion zahlreicher Akteur*innen, die sich für umfassende Veränderungen in der deutschen bzw. europäischen Visavergabepraxis einsetzen. Angestoßen vom Verein „Zugvögel, interkultureller Süd-Nord-Austausch e.V.“, zählen mittlerweile zahlreiche Einzelpersonen und Vereine aus entwicklungspolitischem und antirassistischem Kontext zu den Unterstützer*innen der Kampagne. Als gemeinsamen Nenner unserer unterschiedlichen Hintergründe und Motivationen sehen wir den Willen zur aktiven gesellschaftlichen Mitgestaltung sowie die Beseitigung postkolonialer Strukturen. Unsere politische Auseinandersetzung beginnt mit kritischer Selbstreflexion und mündet in konkreten Aktionen, wie öffentlichen Veranstaltungen im Themenbereich postkoloniale Strukturen.

Forschungsprojekt zu Visa-Ablehnungen – Erfahrungen gesuchtWir sind zwei Doktorandinnen an der Universität Osnabrück und...
24/04/2026

Forschungsprojekt zu Visa-Ablehnungen – Erfahrungen gesucht

Wir sind zwei Doktorandinnen an der Universität Osnabrück und suchen für ein wissenschaftliches Forschungsprojekt zu deutschen Visaverfahren Personen, die bereit sind, ihre Erfahrungen anonym zu teilen.

Besonders relevant sind:
• Personen, deren Schengen-/C-Visum abgelehnt wurde.
• Personen, deren D-Visum (z. B. für eine Ausbildung, Arbeit, Studium, Au Pair oder Freiwilligendienst) abgelehnt wurde oder die im Verfahren Schwierigkeiten hatten.

Wir interessieren uns insbesondere für Fälle, in denen die Plausibilität der Reise oder die Rückkehrabsicht von Behörden angezweifelt wurde.

Gesucht werden z. B.:
• anonymisierte Ablehnungsschreiben
• Erfahrungen aus dem Visumverfahren
• freiwillige Gespräche über den Ablauf

Alle Informationen werden anonymisiert und ausschließlich für wissenschaftliche Forschung verwendet. Mehr zu unserem Forschungsprojekt könnt ihr unter https://www.uni-osnabrueck.de/sfb1604/projekte/b1 finden.

Wenn Du selbst betroffen bist oder jemanden kennst, melde Dich gerne per E-Mail:
[email protected] (für Schengen-Visa)
[email protected] (für D-Visa).

Vielen Dank!

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Cologne

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