17/09/2026
Schwerpunkt-Aktion der Stadt Köln: Hunde(halter)-Kontrollen.
Die Stadt hat aktuell angekündigt, über mehrere Wochen verstärkt Hundekontrollen durchzuführen. Dazu sind Doppel-Patrouillen unterwegs; Ordnungsamt und Steueramt gemeinsam.
Geprüft werden Anmeldung, Leine, ggf. Maulkorb und die gesonderte Meldepflicht für Schulterhöhe ab 40 cm und Gewicht ab 20 kg der Hunde. Wir gehen davon aus, daß keine Meßbänder und Waagen mitgeführt werden. Also liebe Hundehalter*innen, vergesst die Steuermarke nicht, messt trotzdem nochmal nach, besonders wenn der Hund in letzter Zeit zuviele Leckerli bekommen hat und nun 1 Kg schwerer geworden ist. Man kennt das ja vom eigenem Gewicht her...
Und: Lasst euch den Dienstausweis zeigen.
Natürlich begründet die Stadt den verstärkten personellen Ressourceneinsatz mit Gründen der Fairness (Steuergerechtigkeit, ja., finden wir ok) und nicht wegen leerer Stadtkasse, was sicherlich die Hauptmotivation ist.
Zur Hundesteuer, weils immer wieder aufkommt:
Die ist wie alle Steuern nicht zweckgebunden! Man kann da nichts gegenrechnen (es werden auch keine zurechenbaren Kosten ermittelt).
Trotzdem hebt die Stadt richtigerweise hervor, daß u.a. damit die Grünflächen gepflegt werden und suggeriert damit doch eine Art Zweckbindung (also nicht z.b. Opersanierung oder Drogenbekämpfung oder sonstwas).
Natürlich müssen sich Hundehalter*innen an Gesetze und Regeln halten.
Bei versäumter Anmeldung des Hundes drohen z.b. immerhin Bußgelder bis zu 10.000 €. Ist also kein Kavaliersdelikt, sondern außerhalb sonstiger Bußgeldgrenzen.
Link der Stadt Köln zu der Aktion im Kommentar.