Jugendclub Courage Köln e.V.

Jugendclub Courage Köln e.V. antirassistische & interkulturelle Bildung // Materialien – Veranstaltungen – Kontakte german facism.

antiracist & intercultural education // materials - events - contacts

Der Jugendclub Courage ist ein gemeinnütziger Verein und als freier Träger der Jugendhilfe anerkannt. Wir arbeiten auch mit anderen Initiativen und Jugendverbänden zusammen, so zum Beispiel im Kölner Jugendring. Ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt des Jugendclub Courage ist die Beschäftigung mit den Themen Rechtsextremismus und Na

tionalsozialismus. Hierzu bieten wir zahlreiche unterschiedliche Materialien an (Broschüren, Bücher, eine Ausstellung, Filme) und führen Veranstaltungen, wie zum Beispiel ZeitzeugInnengespräche, Abendveranstaltungen und Gedenkstättenfahrten durch. Jugendclub Courage Köln (Youthclub Courage Cologne) is a small non-profit organisation organizing political education on the subjects of extreme right, (history of) national socialism resp. We offer educational material, organizing events and exchange programms.

OPFER UND TÄTERINNEN - FRAUENSCHICKSALE IN DER ARBEITSANSTALTFührung durch die Abtei Brauweiler mit Cornelia BreuerIn de...
14/05/2026

OPFER UND TÄTERINNEN - FRAUENSCHICKSALE IN DER ARBEITSANSTALT

Führung durch die Abtei Brauweiler mit Cornelia Breuer

In der ehemaligen Abtei Brauweiler verbrachten viele Frauen ihre schlimmsten Zeiten.
Dies waren weibliche Insassen des Arbeitshauses und Gefangene der Gestapo - aber es gab auch Aufseherinnen und Angestellte.
Bei einem Rundgang über das Abteigelände und einem Besuch der Gedenkstätte werden gegensätzliche Frauenschicksale vorgestellt.
Von Auguste Adenauer, der Ehefrau Konrad Adenauers, über Johanna Langefeld, die spätere Oberaufseherin in den Konzentrationslagern Ravensbrück und Auschwitz, bis hin zu Rosemarie Nitribitt, der in Frankfurt ermordeten Edelprostituierten.
Für sie alle war die Abtei Brauweiler eine entscheidende Zwischenstation in ihrem Leben.

Anmeldung unter: [email protected]

Gemeinsame Anreise mit ÖPNV möglich (Info in der Anmeldebestätigung)

Empfohlene Spende: 5 - 10 Euro

Eine Veranstaltung des Jugendclub Courage Köln e.V.

Samstag, 9. Mai 2026 | 14 - 18 UhrGEDENKEN AN DIE OPFER VON FASCHISMUS UND KRIEG - GEGEN JEDE VEREINNAHMUNG VON RECHTS!Z...
05/05/2026

Samstag, 9. Mai 2026 | 14 - 18 Uhr

GEDENKEN AN DIE OPFER VON FASCHISMUS UND KRIEG -
GEGEN JEDE VEREINNAHMUNG VON RECHTS!

Zwischen 1942 und 1945 befand sich im Gremberger Wäldchen ein Krankenlager für Zwangsarbeiter:innen, überwiegend aus der Sowjetunion und Polen.
Heilung und Pflege standen hier nicht im Vordergrund; hunderte Menschen starben durch medizinische Unterversorgung und systematische Mangelernährung. Der Ort wurde zu einem Sterbelager.

Am 8. April 1945 räumte ein Volkssturmkommando das Lager, zündete die Baracken an und ermordete viele der dort Internierten.

Am 81. Jahrestag der Kapitulation Nazi-Deutschlands wollen wir am historischen Ort der verschleppten und ermordeten Zwangsarbeiter:innen gedenken und über die Geschichte des Lagers informieren.

Wie auch in den Vorjahren ruft die rechtsextreme Gruppierung „Aufbruch Leverkusen“ an diesem Tag ebenfalls zu einer Demonstration in Köln auf.
Es ist zu erwarten, dass russische Nationalist:innen, unterstützt von rechtsextremen deutschen und türkischen Gruppen, im Anschluss an der NS-Gedenkstätte erscheinen.
Im letzten Jahr kam es dabei zu Handgreiflichkeiten und der Zerstörung von Zeichen des Gedenkens, da diese Gruppen nur ihre eigenen Symbole als legitim betrachten.
Das wollen wir in diesem Jahr verhindern!

AG Bodendenkmal

Mahnwache und Blumenniederlegung
📍 NS-Gedenkstätte im Gremberger Wäldchen
📅 Samstag, 9. Mai 2026 | 14 bis 18 Uhr

Dienstag, 28. April 2026 // Raum für Alle // Genovevastr. 94 //  KölnDAS ENDE VON ROJAVA?Gespräch zur aktuellen Lage in ...
26/04/2026

Dienstag, 28. April 2026 // Raum für Alle // Genovevastr. 94 // Köln

DAS ENDE VON ROJAVA?
Gespräch zur aktuellen Lage in Nordostsyrien

Die politische und humanitäre Lage in Nordostsyrien (Rojava) bleibt angespannt. Nach Jahren des Krieges, wiederholten militärischen Eskalationen und anhaltender internationaler Isolation stehen die Menschen in der Region weiterhin vor enormen Herausforderungen.
Das Integrationsabkommen mit Damaskus hat zwar vorerst zu Frieden geführt, wirft aber viele Fragen auf – Ausgang ungewiss. Was bleibt erhalten von der kurdisch geprägten Selbstverwaltung, können lokale zivilgesellschaftliche Strukturen, demokratische Selbstverwaltung, Frauenrechte und ein friedliches Zusammenleben unter den neuen Bedingungen aufrechterhalten werden?

Anita Starosta von der Hilfs- und Menschenrechtsorganisation "medico international" reist seit vielen Jahren in die Region, zuletzt war sie Ende Januar vor Ort.
Sie wird Einblicke in die politischen Entwicklungen, die humanitäre Lage sowie die Arbeit lokaler Partnerorganisationen geben.

medico international unterstützt seit über zwölf Jahren Nothilfe, Menschenrechtsarbeit und Einsatz für Frauenrechte in der Region.

Eine Veranstaltung des Jugendclub Courage Köln e.V.

Freitag, 17. April 2026 | 19 Uhr | LC36 (Köln)GANZ NORMALE FRAUEN? ÜBER TÄTERINNEN IM NATIONALSOZIALISMUSDie nationalsoz...
12/04/2026

Freitag, 17. April 2026 | 19 Uhr | LC36 (Köln)

GANZ NORMALE FRAUEN?
ÜBER TÄTERINNEN IM NATIONALSOZIALISMUS

Die nationalsozialistische Geschlechterordnung war zutiefst patriarchal und heteronormativ strukturiert.
Männer galten als die Überlegenen, als Macher und Krieger, während Frauen mit dem Auftrag ins Heim verwiesen wurden, als „Quelle der Nation“ möglichst viele Kinder für die Volksgemeinschaft zu gebären.
Dennoch gab es Frauen, die aktive Nationalsozialistinnen waren und genau dadurch aus der Rolle fielen: Sekretärinnen, die Massenerschießungen von Juden und Jüdinnen im besetzten Osteuropa zur Unterhaltung besuchten; KZ-Aufseherinnen, die folterten; Krankenpflegerinnen, die ihren Patient:innen tödliche Injektionen setzten.
Der Vortrag von Sabine Reimann (Historikerin) stellt exemplarisch verschiedene Fälle und Typen weiblicher Täterschaft vor, ordnet sie in Bezug auf NS und Gender ein und gibt damit einen Einblick in die Forschung zum Thema Täterschaft.

Beginn: 19 Uhr, anschließend Kneipe

Eine Veranstaltung des Jugendclub Courage Köln e.V. und der LC36

3. MÄRZ 2026 | 19 UHR | ALTE FEUERWACHE | KÖLN FÜR DAS RECHT ZU BLEIBEN!Teil staatlicher Antworten auf Migration und Flu...
23/02/2026

3. MÄRZ 2026 | 19 UHR | ALTE FEUERWACHE | KÖLN

FÜR DAS RECHT ZU BLEIBEN!

Teil staatlicher Antworten auf Migration und Flucht waren schon immer Migrationspolitiken, die auf Kontrolle und den Abbau von Rechten zielten. Dabei werden Abschiebung und Entrechtung von nicht-deutschen Staatsangehörigen mittlerweile fast parteiübergreifend als Allheilmittel für gesellschaftliche Herausforderungen propagiert.

Im Rahmen eines Podiums wird die rigide Abschiebepraxis aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Was bedeutet Abschiebung und davon bedroht zu sein für Betroffene und uns als Gesellschaft? Wie umgehen mit der Wut, Fristration und auch den Ideen einer inklusiven Gesellschaft von unten?

18 Uhr Offener Austausch, Infotische, Ausstellung: Break the Isolation

19 Uhr Podiumsdiskussion mit

Agisra e.V., Asyl in der Kirche NRW e.V., Abschiebereporting, SOFRA e.V.

Moderation: Berena Yogarajah

Verschiedene Gruppen, die gegen Abschiebungen aktiv sind, werden mit Informationstischen vor Ort sein.

Begleiten wird uns die Posterausstellung „Break the Isolation“ von der Community for All, welche Gefangene in Abschiebehaft porträtiert und ihre Geschichte erzählt.

Eine Veranstaltung des "Jugendclub Courage Köln e.V.", mit "Asyl in der Kirche NRW e.V." und der "Rosa Luxemburg Stiftung NRW"

🎧 Ein neuer Podcast des Jugendclub Courage Köln e.V. erzählt die Geschichte des Krankenlagers im Gremberger Wäldchen.DAS...
11/02/2026

🎧 Ein neuer Podcast des Jugendclub Courage Köln e.V. erzählt die Geschichte des Krankenlagers im Gremberger Wäldchen.

DAS KRANKENLAGER IM WALD. VERGESSENE NS-VERBRECHEN IN KÖLN

Im Gremberger Wäldchen befand sich zwischen 1942 und 1945 ein Lager für erkrankte Zwangsarbeiter:innen, überwiegend Menschen aus der Sowjetunion und Polen. Heilung und Pflege waren jedoch nicht das Ziel. Das Lager entwickelte sich zu einem Sterbelager. Wenige Tage vor Ende des Zweiten Weltkriegs räumten Volkssturmmänner das Krankenlager, steckten die Baracken in Brand und ermordeten dutzende Zwangsarbeiter:innen.

Der neue Podcast des Jugendclub Courage Köln e. V. untersucht die Geschichte dieses Verbrechens und den steinigen Weg zu einem würdigen Gedenken. Im Zentrum stehen dabei die Perspektiven der Opfer und Überlebenden, die das erste Mal für eine breite Öffentlichkeit hörbar sind.

🥁 Ab jetzt: bei Deezer, Spotify, Apple Podcasts, etc
Links auf lager-gremberg.de/podcast

🎙Es sprechen: Jonas Beck, Mirjam Baumert, Sonja Ernst, David Fermer, Fabian von Freier, Eradj Jakubov, Philipp Grehn, Justine Hauer, Detlef Meissner, Nele Posthausen, Robert Reuter, Susanne Reuter und David Vormweg

🎤 O-Töne von: Gebhard Aders (Historiker), AG Bodendenkmal des Bündnisses „Grembi bleibt“, Malle Bensch-Humbach (VVN), Stefanie Bilinski (NS-Dokumentationszentrum), Fritz Bilz (Historiker) Irena Błażejewska (Überlebende), Marcel Brüntrup (Uni Münster), Sabine Eibl (Landesarchiv NRW), Karola Fings (Uni Heidelberg), Markus Günnewig (Gedenkstätte Steinwache), Matthias Lammers (Historiker), Arkadi Müller (Museum Berlin-Karlshorst) uvm.

📻 Archivtöne aus der Sammlung des NS-Dok von: Irena Błażejewska, Lidija Kiwwa, Ivan Manschilin, Tamara Stafijtschuk, Sergej Stepanow,

Host: Mirjam Baumert, Redaktion: Philipp Grehn und Jugendclub Courage Köln e.V., Regie, Technische Realisation und Komposition: Gerd Nesgen .ping Tonstudios

Informationen und Podcast zur Geschichte des NS-Krankensammellager für Zwangsarbeiter im Gremberger Wäldchen in Köln und des Massakers am 8. April 1945

Dienstag, 10. Februar 2026 | 19 Uhr | Alte Feuerwache | KölnVÖLKISCHER NATIONALISMUS. ABER NORMAL. Mediale Inszenierung ...
04/02/2026

Dienstag, 10. Februar 2026 | 19 Uhr | Alte Feuerwache | Köln

VÖLKISCHER NATIONALISMUS. ABER NORMAL.
Mediale Inszenierung rechter Akteure - "AfD" und "Generation Deutschland" in der medialen Berichterstattung

Vortrag und Diskussion mit Mark Breuer

In Zusammenhang mit ihren hohen Ergebnissen bei den Kommunalwahlen in NRW und auch in Köln, sowie der Neugründung ihrer Jugendorganisation, erfuhr die „Alternative für Deutschland“ in Herbst und Winter wieder hohe und beständige mediale Aufmerksamkeit. In Folge des Gründungskongresses der „Generation Deutschland“ in Gießen Ende November 2025 war die Partei abermals darum bemüht, ihre Strategie der Normalisierung völkisch-nationalistischer Ideologie umzusetzen. Diesbezüglich versucht sie darauf hinzuwirken, ihre Standpunkte möglichst häufig medial diskutiert zu sehen.

In diesem Vortrag wird dargestellt, welche Medienstrategien die extreme Rechte genau verwendet und wie andererseits die etablierten Medien über entsprechende Organisationen berichten.

Darüber hinaus wird darüber gesprochen, wie sich die AfD und die „Generation Deutschland“ gegenwärtig entwickeln und welche strategischen Ansätze sie im Jahr 2026 verfolgen. Hinsichtlich der „Generation Deutschland“ werden dabei auch auf Jugendliche zielende Strategien thematisiert.

Mark Breuer ist Sozialwissenschaftler und arbeitet zu den Schwerpunkten AfD und Völkischer Nationalismus. Insbesondere betrachtet er die mediale Rezeption der extremen Rechten.

Eine Veranstaltung des "Jugendclub Courage Köln e.V." in Kooperation mit "Köln gegen Rechts" und "widersetzen Köln"

Dienstag, 10. Februar 2026 | 19 Uhr | Alte Feuerwache | Melchiorstraße 3 | 50670 Köln

Liebe Freund:innen und Unterstützer:innen des Jugendclub Courage - Zum Jahresende bieten wir Euch die Möglichkeit die ak...
29/11/2025

Liebe Freund:innen und Unterstützer:innen des Jugendclub Courage -

Zum Jahresende bieten wir Euch die Möglichkeit die aktuelle Sonderausstellung »DIE VERLEUGNETEN« im NS-Dokumentationszentrum im Rahmen eines geführten Rundgangs zu besuchen und etwas über die gesellschaftlich und politisch vielfach verschwiegene und verleugnete Thematik zu erfahren.

Die Ausstellung erinnert an Menschen die im Nationalsozialismus als sogenannte »Asoziale« und »Berufsverbrecher« verfolgt wurden.
Dazu gehörten Prostituierte, Wohnungslose, Homosexuelle, Suchtkranke, Rom:nja und Sinti:zze, unangepasste Jugendliche und andere Menschen, die in das Konzept der »Volksgemeinschaft« der N***s nicht hineinpassten.
Zwischen 1933 und 1945 greifen Behörden und Polizei die gesellschaftlichen Vorurteile gegenüber diesen Gruppen auf und berauben Zehntausende ihrer Freiheit. Viele werden ermordet.

Nach dem Krieg verweigern die Bundesrepublik, die DDR und Österreich den Betroffenen eine Entschädigung – ihre Unrechtserfahrungen werden verleugnet.
Erst im Jahr 2020 (!) entschied der Deutsche Bundestag: „Niemand saß zu Recht in einem Konzentrationslager, auch die als »Asoziale« und »Berufsverbrecher« Verfolgten waren Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft“…

Geführter Rundgang mit Oliver Meißner: Sonntag, 7.12.2025 | 14 Uhr | NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln | Appellhofplatz 23-25

Anmeldung bitte bis 5. Dezember per Mail unter:
[email protected]

Anmeldebestätigungen werden per Mail von uns zugeschickt.

Empfohlene Spende: 5 Euro

Wir freuen uns über Euer Interesse!

10/10/2025

Ivan Klíma ist gestorben. Er wurde 1931 in Prag geboren. Als Kind wurden er und seine jüdische Familie ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert, das sie alle überlebten. Später wurde Ivan Klíma ein bekannter Autor, der allerdings in seinem Heimatland als politischer Gegner zeitweise verboten wurde. Er schrieb unter anderem viele Romane, Theaterstücke, Kinderbücher und Drehbücher für Trickfilme. Seine Werke sind in über 30 Sprachen erschienen. Wir sind traurig – und dankbar für alles, was Ivan Klíma für den kleinen Maulwurf gemacht hat.

Von ihm stammen zum Beispiel die Geschichten „Der kleine Maulwurf als Gärtner“, „Der kleine Maulwurf in der Wüste“ oder „Der kleine Maulwurf als Maler“. Wenn du sie dir anschauen möchtest, findest du sie auf unserer Maus-Seite.

SCHREIBWORKSHOP // MEINE FAMILIE, DER NATIONALSOZIALISMUS UND ICHTermine: 27.09. und 11.10.2025 // 14 - 18 Uhr (Der Work...
13/09/2025

SCHREIBWORKSHOP // MEINE FAMILIE, DER NATIONALSOZIALISMUS UND ICH

Termine: 27.09. und 11.10.2025 // 14 - 18 Uhr (Der Workshop gliedert sich in zwei Termine)
Anmeldung per Mail bis 20.09.2025 unter: [email protected]
Der Workshop ist kostenfrei!

Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Anmeldebestätigung wird von uns zugeschickt!

Ort: Jugendclub Courage Köln e.V. // Sechzigstraße 73 // 50733 Köln

Darum geht es:
Du möchtest dich auf die Spuren der Geschichte deiner Familie in der Zeit des Nationalsozialismus begeben und dich schreibend mit deiner eigenen Geschichte sowie der anderer auseinandersetzen.
Gibt es Geschichten, die in deiner Familie erzählt werden? Von Flucht und Vertreibung? Von Verfolgung und Vernichtung? Von Täter*innen und Mörder*innen?
Vielleicht haben ältere Familienmitglieder aus eigenem Erleben oder aus den Erzählungen der Generationen vor ihnen davon berichtet. Vielleicht gibt es auch Dokumente einer (Ur-)Großmutter oder eines (Ur-)Großvaters, wie Briefe, Tagebücher und/oder Fotos. Möglicherweise hast du auch schon einmal recherchiert.

Durch das Schreiben verarbeiten wir Erlebtes und offene Fragen. So können wir unser Verwoben-Sein mit der Familie und ihrer Geschichte reflektieren.

Wir werden mit verschiedenen Aufgabenstellungen Schreibzeit verbringen.
Die im Workshop entstandenen Texte können anschließend vorgelesen werden. Wir geben uns gegenseitig Feedback. Das hilft der*dem Autor*in, neue Perspektiven zu sehen und Ideen zu entwickeln, wie er*sie mit den Texten weiterarbeiten kann.
Auch Ideen für weitere Recherchen können entstehen, dies ist allerdings kein Recherchekurs.

Die Workshopleiterin:
Sina Vogt, www.sinavogt.eu
Seit 14 Jahren tätig als Supervisorin, Coach und Moderatorin (M.A. FH Frankfurt), seit über 30 Jahren tätig als Autorin und Journalistin (M.A. Ruhr-Universität Bochum), Buchautorin.
Aktuell Recherche zur eigenen Familie und der ihres Ehemanns.
Auseinandersetzung mit „Erinnerungsliteratur“.
Mitglied im Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) und in der Deutschen Gesellschaft für Supervision und Coaching e.v. (DGSv)

Eine Veranstaltung des Jugendclub Courage Köln e.V.

Gefördert im Rahmen des Kinder- und Jugendförderplan NRW

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