SPDqueer Köln

SPDqueer Köln Das ist die offizelle Seite der Arbeitsgemeinschaft für Akzeptanz und Gleichstellung in der Köln SPD (SPDq***r Köln)

SPDq***r Köln – Wer wir sind & wofür wir stehen

„Wir sind nicht besser als andere und fordern nicht mehr – wir fordern die gleichen Rechte, Pflichten und Möglichkeiten für alle Menschen, unabhängig von sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität oder Geschlechtsmerkmalen.“
(Thomas Krämer, Vorsitzender der SPDq***r Köln)

Die SPDq***r Köln ist die Arbeitsgemeinschaft der KölnSPD für Akzeptanz, Gl

eichstellung und Vielfalt. Wir vertreten die Interessen von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, inter*, q***ren und nicht-binären Menschen (LSBTIQ*) sowie aller, die sich der Community verbunden fühlen. Als älteste q***re Organisation innerhalb einer deutschen Partei – gegründet 1978, seit 2011 offizielle AG der SPD – setzen wir uns für gleiche Rechte, gleiche Chancen und gleiche Teilhabe für alle ein. Unsere Werte

Unsere Arbeit basiert auf den Grundwerten der Sozialdemokratie:
Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität – und die unantastbare Würde jedes Menschen. Wir treten ein für:

eine offene, inklusive und vielfältige Stadtgesellschaft,
Schutz vor Diskriminierung und q***rfeindlicher Gewalt,
die Stärkung q***rer Infrastruktur und Beratung in Köln,
gleiche Rechte für Regenbogenfamilien und vielfältige Lebensweisen,
echte gesellschaftliche Akzeptanz statt bloßer Toleranz. Aktuelle politische Schwerpunkte

Als Teil der bundesweiten SPDq***r unterstützen und verfolgen wir zentrale q***rpolitische Forderungen, darunter:

Reform des Abstammungsrechts: vollständige Gleichstellung von Regenbogenfamilien. Stärkung des Antidiskriminierungsrechts (AGG-Reform): besserer Schutz vor Benachteiligung. Selbstbestimmung & Sichtbarkeit: konsequente Umsetzung des Selbstbestimmungsgesetzes, Förderung q***rer Kultur und Jugendarbeit. Schutz vor Queerfeindlichkeit: entschlossenes Vorgehen gegen Hasskriminalität und rechte Hetze.

„Unbeugsam q***r. Vielfalt verteidigen!“: Verteidigung bestehender q***rer Rechte gegen gesellschaftliche Rückschritte. Vielfalt ist eine Stärke – in der Stadt, in der SPD und in der Demokratie. Warum wir uns engagieren

Trotz großer rechtlicher Fortschritte erleben viele LSBTIQ*-Menschen weiterhin Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt. Besonders trans*, inter*, nicht-binäre und q***r of Color-Personen sind häufig mehrfach betroffen. Wir setzen uns dafür ein, dass alle Menschen in Köln frei, selbstbestimmt und ohne Angst leben können – im Alltag, im Job, im öffentlichen Raum und in ihren Beziehungen. Unsere Rolle in der KölnSPD

Wir sind einerseits die Stimme der q***ren Community in der KölnSPD, andererseits die sozialdemokratische Stimme in der Community. Unsere Themen sind Querschnittsthemen: Sie betreffen Bildung, Gesundheit, Jugend, Kultur, Sicherheit, Stadtentwicklung und Arbeitswelt. Wir bringen q***re Perspektiven aktiv in die programmatische, politische und organisatorische Arbeit der KölnSPD ein. Queere Politik ist für uns kein Randthema, sondern Teil sozialdemokratischer Daseinsvorsorge und demokratischer Verantwortung. Mitmachen lohnt sich

Die SPDq***r Köln ist offen für alle –
SPD-Mitgliedschaft ist nicht notwendig. Bei uns kannst du:

mitreden,
mitgestalten,
q***rpolitische Impulse setzen,
Aktionen und Kampagnen unterstützen,
Politik in Köln aktiv mitprägen. Gemeinsam arbeiten wir für ein Köln, das Vielfalt lebt, schützt und stärkt. Der Vorstand der SPDq***r Köln besteht aus einem Vorsitzenden und acht Stellvertreter*innen:

Thomas Krämer, Vorsitzender,
Elfi-Scho Antwerpes, stellvertretende Vorsitzende, Mitglied des Rates der Stadt Köln,
Lukasz Czeczek, stellvertretender Vorsitzender,
Daniel Höschler, stellvertretender Vorsitzender,
Leonard Kodowski, stellvertretender Vorsitzender,
Kai Mauracher, stellvertretender Vorsitzender,
Leo Schmitz, stellvertretender Vorsitzender,
Dirk Weber, stellvertretender Vorsitzender,
Marcellinus Weiß, stellvertretender Vorsitzender

Du erreichst uns per Email: spdq***[email protected]

06/09/2026

Sachsen-Anhalt: Die ersten Prognosen müssen ein Weckruf sein

(tk) Die ersten Prognosen zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt machen uns tief betroffen. Dass die AfD nach den derzeit vorliegenden Zahlen mit großem Abstand stärkste politische Kraft werden könnte, ist ein Alarmsignal weit über Sachsen-Anhalt hinaus.

Für uns als SPDq***r Köln ist diese Entwicklung besonders besorgniserregend. Wenn eine Partei einen derart hohen Zuspruch erhält, die immer wieder gegen q***re Sichtbarkeit, geschlechtliche Vielfalt und eine offene Gesellschaft mobilisiert, dann geht es nicht allein um parteipolitische Verschiebungen. Es geht um die Frage, wie wir unsere freiheitliche Demokratie und eine vielfältige Gesellschaft verteidigen.

Unsere Solidarität gilt deshalb heute ganz besonders den q***ren Menschen in Sachsen-Anhalt und allen, die sich dort Tag für Tag für Demokratie, Vielfalt und Menschenrechte einsetzen. Beratungsstellen, q***re Vereine, Jugendprojekte und ehrenamtliche Initiativen dürfen gerade jetzt nicht allein gelassen werden.

Queere Menschen müssen sich überall in Deutschland darauf verlassen können: Eure Rechte stehen nicht zur Disposition.

Von allen demokratischen Parteien erwarten wir deshalb eine klare Haltung: Keine Zusammenarbeit mit der AfD. Keine Normalisierung ihrer Positionen. Kein Übernehmen ihrer Sprache und ihrer gesellschaftspolitischen Agenda.

Gleichzeitig müssen auch wir Sozialdemokratinnen angesichts der ersten Zahlen selbstkritische Fragen stellen. Wenn eine rechtsextreme Partei einen derart großen Teil der Wählerinnen erreicht, reicht es nicht, darauf allein mit Empörung zu reagieren.

Wir müssen Menschen wieder davon überzeugen, dass demokratische und sozialdemokratische Politik ihr Leben konkret verbessern kann: durch soziale Sicherheit, gute Arbeit und faire Löhne, bezahlbares Wohnen, funktionierende Schulen, eine verlässliche Gesundheitsversorgung und starke öffentliche Strukturen – in den Städten ebenso wie im ländlichen Raum.

Dabei darf es keinen vermeintlich einfachen Ausweg geben: Die Antwort auf den Erfolg der AfD kann niemals darin bestehen, ihre Positionen zu kopieren. Wer glaubt, Rechtsextreme dadurch schwächen zu können, dass demokratische Parteien ihre Sprache und Forderungen übernehmen, stärkt am Ende das Original.

Demokratische Parteien müssen Vertrauen zurückgewinnen, ohne ihre demokratischen Werte preiszugeben.

Queere Menschen wissen aus ihrer eigenen Geschichte, wie schnell gesellschaftliche Fortschritte infrage gestellt werden können. Deshalb werden wir nicht schweigen, wenn Minderheiten gegeneinander ausgespielt, Menschen ausgegrenzt oder hart erkämpfte Rechte zurückgedreht werden sollen.

Noch liegen lediglich Prognosen und erste Zahlen vor. Die weitere Entwicklung und die tatsächlichen Mehrheitsverhältnisse bleiben abzuwarten.

Unsere Haltung aber steht bereits jetzt fest:

Demokratie verteidigen. Minderheiten schützen. Soziale Sicherheit schaffen.

Queere Rechte sind Menschenrechte – und Menschenrechte sind nicht verhandelbar.

Unsere Solidarität gilt allen Demokrat*innen und insbesondere der q***ren Community in Sachsen-Anhalt.

Ihr seid nicht allein.

SPDq***r Köln

26/08/2026

Danke, lieber Falko!

Wir freuen uns sehr, dass unser Genosse Falko Droßmann, MdB, nach längerer Krankheit wieder in den politischen Betrieb zurückkehrt. Lieber Falko, wir wünschen Dir für diesen Neustart von Herzen alles erdenklich Gute, viel Kraft und vor allem, dass Du gut und mit der nötigen Ruhe wieder in Deinen politischen Alltag zurückfindest.

Gleichzeitig möchten wir als Bundesvorstand der SPDq***r Dir ganz persönlich Danke sagen.

Danke für viele Jahre einer hervorragenden, vertrauensvollen und immer konstruktiven Zusammenarbeit bei all den q***rpolitischen Themen, die uns beschäftigt haben. Danke für Dein offenes Ohr, Deine Verlässlichkeit und dafür, dass wir uns bei unseren Themen auf Dich als q***rpolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion verlassen konnten – manchmal auch zu ungewöhnlichen Uhrzeiten.

Wir werden den direkten Austausch mit Dir in q***rpolitischen Fragen sehr vermissen. Gleichzeitig unterstützen wir Deinen Weg aus vollem Herzen, die Breite Deiner politischen Themen künftig etwas zu reduzieren und damit auch Deine Arbeitsbelastung zu verringern. Du hast Dich in der Vergangenheit um vieles gekümmert, vieles auf Deine Schultern genommen und Dich für vieles verantwortlich gefühlt. Umso mehr wünschen wir Dir, dass Du künftig auch wieder stärker Raum für Dich selbst findest.

Lieber Falko, für Deinen Einsatz für unsere Themen, für Deine Unterstützung und vor allem für die menschlich immer unkomplizierte Zusammenarbeit sind wir Dir sehr dankbar.

Schön, dass Du wieder da bist. Und für Deinen weiteren Weg wünschen wir Dir von Herzen alles Gute, viel Kraft und die nötige Zeit für Dich!

Dein
SPDq***r-Bundesvorstand

Carola Ebhardt · Oliver Strotzer · Franz Ellenberger · Hannah Huesmann Trulsen · Alexander Irmisch · Anna-Lena Kubina · Amilio Ludwig-Dinkel · Clara Markurt · Nicole Meckoni · Julius Noah Siebert · Vincenzo Truglio · Sarah Ungar

Ein großes Herz, eine große Stimme – Abschied von Dolly Parton(tk) Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Dolly Parto...
25/08/2026

Ein großes Herz, eine große Stimme – Abschied von Dolly Parton

(tk) Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Dolly Parton, die im Alter von 80 Jahren verstorben ist.

Mit ihr verliert die Welt weit mehr als eine der bedeutendsten Sängerinnen und Songwriterinnen unserer Zeit. Dolly Parton war eine Ausnahmeerscheinung: Musikerin, Schauspielerin, Geschäftsfrau und Philanthropin – vor allem aber ein Mensch, der über Jahrzehnte Millionen Menschen Mut und Freude geschenkt hat.

Für viele q***re Menschen war Dolly Parton zudem eine besondere Verbündete. Sie begegnete der LGBTQ+-Community mit Respekt und Herzlichkeit und setzte sich öffentlich für Gleichberechtigung und Akzeptanz ein. Gerade als Künstlerin mit tiefen Wurzeln im konservativ geprägten amerikanischen Süden hatte diese Haltung Gewicht.

Dolly Parton zeigte, dass man Menschen zusammenbringen kann, ohne die eigene Haltung zu verstecken. Sie stand für Individualität und dafür, seinen eigenen Weg zu gehen – mit Humor, Selbstbewusstsein und einer bemerkenswerten Fähigkeit, andere Menschen so anzunehmen, wie sie sind.

Ihr gesellschaftliches Engagement reichte weit über die Musik hinaus. Mit ihrer Imagination Library ermöglichte sie Kindern den Zugang zu Büchern und Bildung. Sie unterstützte Menschen in Not, förderte medizinische Forschung und spendete während der Corona-Pandemie eine Million US-Dollar für die Impfstoffforschung.

Und natürlich bleiben ihre Lieder. „Jolene“, „9 to 5“, „Coat of Many Colors“ und „I Will Always Love You“ gehören längst zum kulturellen Gedächtnis weit über die Grenzen der Country-Musik hinaus.

Dolly Parton hat einmal eine Welt geschaffen, in der Glitzer und Ernsthaftigkeit, große Unterhaltung und gesellschaftliches Engagement, Selbstironie und Selbstbewusstsein selbstverständlich nebeneinanderstehen konnten.

Diese Welt ist heute ein Stück ärmer geworden.

Danke, Dolly, für deine Musik, deinen Mut, deine Wärme – und dafür, dass du so vielen Menschen das Gefühl gegeben hast, willkommen zu sein.

Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie, ihren Freund*innen und den Millionen Menschen auf der ganzen Welt, die um sie trauern.

Rest in Pride, Dolly. 🌈

SPDq***r Köln

https://www.q***r.de/detail.php?article_id=59301&fbclid=IwT01FWAT6xdxwZG9mBWV4dG4DYWVtAjEwAHNydGMGYXBwX2lkDDM1MDY4NTUzMTcyOAABHhFtRFiYIe77W4hSqPhOjp2ujg9Gvh65-BTX5IWL3wxhWqZBAu7HAPoWSd6R_aem_p77pTKHipO-QRBWdzwrLcA

Sie war die unangefochtene Königin der Country-Musik, Vorbild für Generationen von Dragqueens und eine Verbündete der q***ren Community: Dolly Parton ist im Alter von 80 Jahren gestorben. (Musik - Aktuell)

25/08/2026

You know the game – nach der Kompassnadel-Verleihung ist vor der Kompassnadel-Verleihung … 🧭✨

Aber welche Person oder welche Organisation bekommt die ehrwürdige q***re Auszeichnung 2027? 🏳️‍🌈🏆

Ihr habt Mitspracherecht! 🗣️ Denn eure Nominierungs-Vorschläge werden dem Kompassnadel-Beirat vorgelegt und zur Diskussion gestellt. 💬

Ihr kennt Menschen oder Organisationen, die ihr für diese Ehrung vorschlagen möchtet? 👀💜

Dann lasst es uns wissen! 👉 Ihr könnt eure Nominierung unkompliziert über das Formular auf unserer Webseite abschicken: https://q***res-netzwerk.nrw/wir-suchen-die-kompassnadel-preistraegerinnen-2027-2/

Wir sind schon sehr gespannt auf eure Vorschläge! 🌈✨

Hintergrund zur Kompassnadel: 🧭
Im Rahmen des CSD-Empfangs verleiht das Queere Netzwerk NRW seit 2001 die Kompassnadel an Persönlichkeiten, die sich besonders um die Förderung der gesellschaftlichen Akzeptanz von LSBTIAQ* verdient gemacht haben. 🏳️‍🌈

🏳️‍🌈 Lauft mit uns – beim RUN OF COLOURS 2026! 🏃‍♀️🏃‍♂️Am 19. September 2026 heißt es im Kölner Rheinauhafen wieder: „Ic...
23/08/2026

🏳️‍🌈 Lauft mit uns – beim RUN OF COLOURS 2026! 🏃‍♀️🏃‍♂️

Am 19. September 2026 heißt es im Kölner Rheinauhafen wieder: „Ich lauf’ mir die Füße bunt!“

Die SPDq***r Köln ist dabei – und wir möchten mit möglichst vielen von euch gemeinsam an den Start gehen!

Der RUN OF COLOURS ist mehr als ein Benefizlauf. Seit 2009 steht er für Vielfalt, Akzeptanz und Solidarität mit Menschen mit HIV und Aids. Die Erlöse kommen den Projekten und Angeboten der Aidshilfe Köln zugute.

Dabei muss niemand sportliche Höchstleistungen vollbringen: Beim 5-km-Inklusionslauf kann auch gewalkt werden. Wer mehr möchte, kann die 10 Kilometer laufen oder gemeinsam als 3×5-km-Staffel antreten.

❤️ Unser Aufruf: Macht mit und lauft mit der SPDq***r Köln!

Gemeinsam wollen wir zeigen: Köln steht für eine vielfältige und solidarische Gesellschaft – gegen Ausgrenzung und Stigmatisierung und für ein selbstverständliches Miteinander.

📅 Samstag, 19. September 2026
📍 Harry-Blum-Platz | Rheinauhafen Köln
🏃 5 km Laufen/Walken/Inklusion: 13:00 Uhr
🏃 10 km & Staffel: 14:30 Uhr

Also: Laufschuhe an und mitmachen!
Je größer unsere Gruppe, desto sichtbarer unser gemeinsames Zeichen für Vielfalt, Akzeptanz und Solidarität.

🌈 Wir laufen bunt. Wir laufen gemeinsam. Wir laufen für Solidarität.

Alle Informationen und Anmeldung gibt es bei der Aidshilfe Köln https://www.aidshilfe-koeln.de/kalender/run-of-colours

Seit 2009 laufen jährlich rund 2000 Menschen mit bunten Makeup und verrückten Kostümen für die gute Sache. Start und Ziel ist der Harry-Blum-Platz am Rheinauhafen mit entweder 15 km (als Staffel), 10 km oder 5 km Laufstrecke. Der 5-km-Lauf ist für Walker:innen offen und wird als Inklusionslauf ...

Heute waren wie beim CSD in Bocholt zu Gast. Auch hier merkt man die Auswirkungen des Anschlags auf den CSD in Berlin. S...
22/08/2026

Heute waren wie beim CSD in Bocholt zu Gast. Auch hier merkt man die Auswirkungen des Anschlags auf den CSD in Berlin. Sehr viel mehr Menschen welche in der Demo mitlaufen, das Straßenfest besuchen und Solidarität sowie Zusammenhalt zeigen. Hass, egal aus welcher Richtung, macht uns stärker!

(tk) Wenn Menschenrechte zu „Extremismus“ erklärt werdenDie Schließung des Russian LGBT Network ist ein weiterer erschüt...
19/08/2026

(tk) Wenn Menschenrechte zu „Extremismus“ erklärt werden

Die Schließung des Russian LGBT Network ist ein weiterer erschütternder Beleg dafür, wie systematisch der russische Staat q***re Menschen verfolgt und ihre Schutzstrukturen zerstört. Nach fast 20 Jahren stellt eine der wichtigsten russischen LSBTIQ+-Organisationen ihre Arbeit ein – weil bereits der Kontakt zu ihr Menschen gefährden kann.

Das ist kein Kampf gegen Extremismus. Hier werden Menschen, die sich gegen Diskriminierung einsetzen, selbst zu „Extremisten“ erklärt. Bereits 2023 erklärte Russlands Oberstes Gericht die angebliche „internationale LGBT-Bewegung“ für extremistisch. Inzwischen werden gezielt Organisationen kriminalisiert, die q***ren Menschen rechtliche, psychologische und soziale Unterstützung bieten.

Für uns als SPDq***r Köln ist das auch eine Warnung: Die Entrechtung von Minderheiten beginnt nicht erst mit Verhaftungen. Sie beginnt mit Sprache. Mit der Behauptung, q***re Menschen bedrohten „traditionelle Werte“. Mit Hetze gegen „Gender“, „Wokeness“ und Regenbogen-Sichtbarkeit. Mit dem Versuch, engagierte NGOs und eine kritische Zivilgesellschaft zu diskreditieren.

Russland zeigt, wohin eine solche Entwicklung führen kann, wenn ein autoritärer Staat daraus Politik macht.

Unsere Solidarität gilt den q***ren Menschen in Russland und allen, die trotz Verfolgung für Freiheit und Menschenrechte kämpfen.

🏳️‍🌈 Queere Rechte sind Menschenrechte. Sie sind nicht verhandelbar – weder in Russland noch anderswo.

https://maenner.media/gesellschaft/ausland/russland-russian-lgbt-network-schliesst-extremismus/?utm_term=Autofeed&utm_campaign=Echobox&utm_medium=Social&utm_content=Img&utm_source=Facebook&fbclid=Iwb21leATy2fdjbGNrBPLZdHBkb2YFZXh0bgNhZW0CMTEAc3J0YwZhcHBfaWQMMzUwNjg1NTMxNzI4AAEelnJDHLa9HFEaXOnwtg6I1Se0z4RE84gc0RolKN4Dor4l0wqty1us30ABZGI_aem_Tdk-5o5QxO8mSoWcPIbh9w =1787139532

20 Jahre lang schützte das Russian LGBT Network LGBTIQ*s in Russland. Nun stellt eine der wichtigsten q***ren Menschenrechtsorganisationen des Landes ihre Arbeit ein – weil die staatliche Extremismusverfolgung Mitarbeitende und Hilfesuchende gefährdet. „Das Russian LGBT Network mag schließen....

SPDq***r Köln trauert um Fritz SchrammaMit großer Trauer haben wir vom Tod des ehemaligen Kölner Oberbürgermeisters Frit...
18/08/2026

SPDq***r Köln trauert um Fritz Schramma

Mit großer Trauer haben wir vom Tod des ehemaligen Kölner Oberbürgermeisters Fritz Schramma erfahren. Er ist am 17. August 2026 im Alter von 78 Jahren verstorben. Von 2000 bis 2009 stand er als Oberbürgermeister an der Spitze unserer Stadt und hat Köln in dieser Zeit nachhaltig geprägt.

Als SPDq***r Köln erinnern wir dabei besonders an einen Aspekt seines politischen Wirkens, der über Parteigrenzen hinweg Anerkennung verdient: Fritz Schramma suchte den Kontakt zur schwul-lesbischen und später q***ren Community und betrachtete sie als selbstverständlichen Teil Kölns. Das war gerade zu Beginn der 2000er-Jahre keineswegs selbstverständlich. Seine Teilnahme am Kölner CSD verteidigte er auch gegenüber deutlicher Kritik. Noch 2024 berichtete er von einem „bitterbösen Brief“ des damaligen Kardinals Joachim Meisner wegen seiner CSD-Teilnahme. Schrammas Antwort darauf war bemerkenswert klar: Der Besuch des CSD gehöre zu den Aufgaben eines Oberbürgermeisters – Berührungsängste habe er keine.

Natürlich war sein Verhältnis zur q***ren Emanzipationsbewegung nicht frei von Widersprüchen, und manche seiner damaligen Äußerungen würden wir heute kritisch beurteilen. Aber zu einem ehrlichen Rückblick gehört ebenso: Fritz Schramma war in Fragen der gesellschaftlichen Akzeptanz von Lesben und Schwulen teilweise weiter als viele in seiner eigenen Partei. In einer Zeit, in der rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung noch längst keine Selbstverständlichkeit war, setzte er Zeichen der Offenheit und machte deutlich, dass die q***re Community zu Köln gehört.

Politische Unterschiede dürfen und müssen bestehen. Aber ebenso gehört es zu einer demokratischen politischen Kultur, Haltung und Verdienste auch über Parteigrenzen hinweg anzuerkennen. Fritz Schramma war ein Kölner mit großer Verbundenheit zu seiner Stadt. Er verstand Köln als vielfältige Stadt und wirkte immer wieder als Vermittler, auch wenn ihm dafür Widerstand entgegenschlug. Oberbürgermeister Torsten Burmester würdigte ihn nach seinem Tod entsprechend als einen Menschen, der „auch gegen Widerstände und politische Intoleranz“ als Mittler gewirkt habe.

Die SPDq***r Köln verneigt sich vor Fritz Schramma und seinem Lebenswerk. Wir werden insbesondere seinen Beitrag zu einem offenen und vielfältigen Köln in Erinnerung behalten.

Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, seinen Freund*innen und allen Menschen, die ihm nahestanden.

Ruhe in Frieden, Fritz Schramma.

(Foto: Imago / Panama Pictures)

15/08/2026

Adresse

MagnusStr. 18b
Cologne
50672

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