13/11/2014
Die Kürzungen von Zuschüssen und Fördermittel der öffentlichen Hand zur Unterstützung von Menschen, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind, ist ein Ärgernis, welches Einrichtungen wie die JWK schon seit mehreren Jahren erheblich belastet. Nun bahnt sich aber auch eine innerkirchliche Entscheidung an, die diesem Trend folgt. Der Arbeitslosendfonds der ev. Kirche im Rheinland soll von 2,1 Mio. auf 0,5 Mio. auf der kommenden Landessynode 2015 reduziert werden. Unmittelbar betroffen davon sind die unabhängigen diakonischen Beratungstellung für Arbeitslose, Projekte für Langzeitarbeitlose zur Heranführung an den Arbeitsmarkt sowie Angebote für junge Menschen mit schlechten Vorraussetzungen für den Übergang von der Schule in eine Ausbildung. Diese falsche Weichenstellung kritisieren die Träger der Diakonie hier in Köln.
„Gibt die Evangelische Kirche die Verantwortung für Arbeitslose und Arme ab?“ Diese provokante Frage stellte die Diakonie Arbeitsgemeinschaft (AG) Köln gestern vor der AntoniterCityKirche auf der Kölner Schildergasse.