04/02/2026
30 Jahre Hochwasserschutzkonzept in Köln 🚧🌊
Nach den Jahrhunderthochwassern 1993 und 1995 beschloss der Rat der Stadt Köln am 01.02.1996 die Umsetzung eines Hochwasserschutzkonzeptes. Zum 30. Jubiläum fand in Köln der Hochwasserschutz-Tag statt, an dem spannende Einblicke in die konkreten Maßnahmen des technischen Hochwasserschutzes geboten wurden.
William Wolfgramm, Umweltdezernent der Stadt Köln , wies in seinem Grußwort auf den integrativen Ansatz des Hochwasserschutzes hin. Dabei dankte er den zahlreichen Dienstleistern, aber auch den ehrenamtlichen Kräften von Technisches Hilfswerk (THW) und DLRG Bezirk Köln e.V. für die stetige Bereitschaft, im Hochwasserfall bis zu 11 Kilometer mobile Hochwasserschutzwände zu errichten.
Auch der nordrhein-westfälische Umweltminister Oliver Krischer machte sich ein Bild vor Ort und betonte die in Köln gegebene kurzfristige Handlungsfähigkeit im Hochwasserfall gleichermaßen, wie die Notwendigkeit eines solidarischen Konzepts aller betroffenen Städte und Kommunen entlang des Rheines.
Seit mittlerweile 15 Jahren ist das THW durch einen Vertrag der Stadtentwässerungsbetriebe Köln mit dem THW-Landesverband NRW verlässlicher und zentraler Partner für den Hochwasserschutz in der Stadt Köln. Für Nicolas Hefner, THW-Landesbeauftragter für NRW, war der Aktionstag daher gute Gelegenheit, mit den Verantwortlichen aus der Politik in den Dialog über die wichtige Rolle des THW für den Hochwasserschutz in Köln und NRW zu treten. Zugleich dankte er den anwesenden THW-Helferinnen und -Helfern für ihr Engagement, im Falle eines Hochwassers für den Schutz der Stadt und deren Bevölkerung vorbereitet zu sein.
De Bedeutung dieses Engagements und des Austausches mit dem notwendigen Know-how, hob auch die Vorständin der StEB, Ulrike Franzke, in ihrem Grußwort hervor.
Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester begrüßte die Akteure von .koeln, DLRG, Kölner Wasserschule, sowie THW an den Informationsständen in der Kölner Altstadt. Dort kam er mit den Technischen Beratern für Hochwasserschutz und Naturgefahren sowie mit weiteren Multiplikatoren des THW-Regionalstellenbereichs Köln ins Gespräch und lies sich u.a. zeigen, wie Sandsäcke befüllt, transportiert und verlegt werden.