Netzwerk Sozialpsychiatrie Coburg

Netzwerk Sozialpsychiatrie Coburg Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Netzwerk Sozialpsychiatrie Coburg, Sozialdienstleistungen, Hahnweg 2, Coburg.

Ein Gemeinschaftsprojekt verschiedenster Sozialeinrichtungen im Raum Coburg-Kronach-Lichtenfels zur Information über Angebote zur Aufrechterhaltung der psychischen Gesundheit.

10/10/2023

Einsamkeit – im Bericht des Bayrischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege heißt es, dass Einsamkeit „das subjektiv empfundene, negative Gefühl der Diskrepanz zwischen gewünschten und vorhandenen sozialen Beziehungen“ ist – eine komplizierte Umschreibung für etwas, das weh tut und krank macht, für etwas, das nicht freiwillig und nicht unbedingt das gleiche ist, wie Alleinsein. Gerade in einer Postcorona-Gesellschaft, in der persönliche Kontakte riskant und unerwünscht waren, in einer Gesellschaft, in der zunehmend vieles online erledigt werden soll und in der die Flucht in virtuelle Welten häufig der einfachere Weg ist, wird Einsamkeit zunehmend zum Thema. Wenn der Weg zurück in die Gesellschaft nach einem persönlichen Schicksalsschlag oder vielleicht aufgrund einer Erkrankung erschwert ist, braucht es Hilfe.
Der Arbeitskreis Sozialpsychiatrie möchte gemeinsam mit dem Gesundheitsamt Coburg den Welttag der seelischen Gesundheit nutzen, um auf das Thema „Einsamkeit“ aufmerksam zu machen. Mit einem Informations- und Begegnungsstand am 14. Oktober von 8 – 13 Uhr in der Spitalgasse informieren wir Betroffene und Interessierte zu Begegnungsangeboten in Stadt und Landkreis Coburg, über Möglichkeiten, der Einsamkeit aktiv entgegenzuwirken und werben damit, achtsam sich selbst und anderen gegenüber zu sein.
Weitere Informationen zum Arbeitskreis Sozialpsychiatrie und zum Welttag der Seelischen Gesundheit gibt es auf der Internetseite des Landkreises Coburg und auf facebook.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte…. In diesem Sinne möchte der „Arbeitskreis Sozialpsychiatrie“ mit einer (Bilder-)Au...
28/09/2022

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte…. In diesem Sinne möchte der „Arbeitskreis Sozialpsychiatrie“ mit einer (Bilder-)Ausstellung aufmerksam machen auf die Situation und die Bedürfnisse von psychisch Erkrankten (und deren Angehörigen). Die Ausstellung zeigt Werke verschiedener Genres, u.a. Bilder, Collagen, Plastiken und Gedichte, von Betroffenen, also Menschen mit einer psychischen Erkrankung. Die Werke sollen einen Blick hinter die Fassade ermöglichen, die Betroffene aus Angst oder Scham gegenüber der Öffentlichkeit häufig aufbauen. Ziel ist es, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und das Thema „psychische Erkrankungen“ zu enttabuisieren. Die Ausstellung ist von 04.10.2022 – 14.10.2022 im Bürglassschlösschen in der Stadt Coburg zu Gast und am Montag, Dienstag und Donnerstag von 8:30 - 15:30 Uhr und am Mittwoch und Freitag von 8:30 - 12:00 Uhr für jedermann geöffnet. Organisator der Aktion/Ausstellung ist der „Arbeitskreis Sozialpsychiatrie“, der den jährlichen Welttag der seelischen Gesundheit am 10.Oktober auch in diesem Jahr wieder zum Anlass nimmt, über psychische Erkrankungen zu informieren sowie regionale Hilfsangebote vorzustellen. Der Arbeitskreis setzt sich aus Mitgliedern verschiedener Einrichtungen, Behörden und karitativer Träger zusammen, welche alle Menschen, die von psychischen Erkrankungen entweder direkt oder indirekt – beispielsweise als Angehörige - betroffen sind, unterstützen.

28/09/2021

Job oder die Suche nach einem Job, Familien- und Freizeitstress, Hektik, Termine, große Erwartungen und große Unsicherheit: unser Alltag stellt uns täglich vor neue Herausforderungen. Hinzu kommt die Pandemie, die für jeden Einzelnen eine individuelle Belastungsprobe ist. Die vielen Anforderungen, Gefühle von Isolation und Überforderung sind für viele Menschen nicht nur verunsichernd, sondern machen sie krank. Es kann zu einer psychischen Überlastung kommen.
Seit 1992 wird auf Initiative der WHO (Weltgesundheitsorganisation) weltweit am 10. Oktober der Tag der seelischen Gesundheit begangen. Im Mittelpunkt steht die psychische Gesundheit aller Menschen, die Aufklärung über psychische Erkrankungen und die Solidarität mit Betroffenen und Angehörigen.
Den Blick auf den eigenen Lebensstil zu richten ist ein wichtiger Baustein: wie kann ich versuchen meine körperliche und geistige Gesundheit stärken?
Ein Spaziergang mit zehn Stationen im Rosengarten lädt dazu ein, dass jede*r Anregungen bekommt und diese Fragen für sich individuell beantwortet. Ziel ist es, kleine Übungen zur Stärkung der seelischen Gesundheit im Alltag einzubauen und sich der Möglichkeiten zur Stabilisierung der eigenen Psyche bewusst zu werden.
Der Aktionstag zum diesjährigen Welttag der seelischen Gesundheit findet am 08.Oktober 2021 von 10 – 20 Uhr im Rosengarten statt. Organisiert wird die Veranstaltung vom regionalen Arbeitskreis Sozialpsychiatrie, der sich aus Mitarbeitenden verschiedener Einrichtungen, Behörden und karitativer Träger zusammensetzt. Sie alle arbeiten mit Menschen, mit psychischer Erkrankung oder deren Angehörigen zusammen. Die Plakatreihe wird vom Projekt „TAFF (Therapeutische Angebote für Flüchtlinge)“ des Diakonischen Werkes Coburg zur Verfügung gestellt. Eingeladen sind alle Menschen, denn das Thema „psychische Gesundheit“ wird – gerade in den aktuellen und kommenden Zeiten – immer wichtiger.

10/10/2020

Rund um den Welttag der Seelischen Gesundheit am 10. Oktober findet jedes Jahr in vielen Städten und Regionen in ganz Deutschland die bundesweite Woche der Seelischen Gesundheit statt. Einrichtungen und Initiativen haben hier die Möglichkeit sich mit Aktionen und Veranstaltungen zum Thema seelisch...

Am heutigen Welttag der seelischen Gesundheit ruft die Weltgesundheitsorganisation (WHO) dazu auf, Menschen mit psychisc...
10/10/2020

Am heutigen Welttag der seelischen Gesundheit ruft die Weltgesundheitsorganisation (WHO) dazu auf, Menschen mit psychischen Erkrankungen nicht auszugrenzen und aufmerksam zu sein. Denn es kann jeden treffen. Laut einer Statistik der WHO erkrankt durchschnittlich jeder Dritte im Laufe seines Lebens an einer behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung und in Deutschland sind psychische Erkrankungen inzwischen der dritthäufigste Grund für Krankschreibungen
Corona hat alles verändert und vieles auf den Kopf gestellt. Gerade am Anfang sind die Menschen gefühlt zusammengerückt und haben durch Abstandhalten und Hygiene Rücksicht auf andere und sich selbst genommen. Viele haben den sogenannten systemrelevanten Bereichen des täglichen Lebens Respekt gezollt und vielleicht für den älteren Nachbarn eingekauft. Jeder hat versucht, auf seine Art und Weise mit den Veränderungen, die Corona für uns alle gebracht hat, klar zu kommen. Einigen fiel das leichter, manchen - vielen - schwerer….
Gerade Menschen, die schon vorher psychisch angeschlagen waren, die vor Corona weniger bis keine sozialen Kontakte hatten, für die war der Lockdown und alles, was danach kam, psychischer Stress statt Entschleunigung, Isolation statt notwendiger Hilfe, Existenzangst. Berichteten Betroffene zu Beginn noch von wenigen Einschränkungen für ihren Alltag, so hatten sie im weiteren Verlauf doch mehr und mehr mit der Situation zu kämpfen und die Krise verstärkte so die der Grundprobleme vieler Menschen mit psychischer Erkrankung. Kurzfristig half die Krise aufgrund des Lockdowns viele soziale Stressoren (z. B. Behördengänge, Seminare, etc.) zu vermeiden und die Angst davor zu lindern. Langfristig brach so jedoch die bisher schon relativ instabile Tagesstruktur weg, was mit großer Unsicherheit und dem Wegfall sozialer Kontakte einherging. Die langfristigen negativen Folgen führten so für viele zu einer Verschlimmerung der Situation und machen es den Betroffenen extrem schwer, aus dem Teufelskreis auszubrechen. Da hilft oftmals auch der Kontakt über das Telefon nicht aus, wenn er überhaupt zustande kommt. Von noch moderneren Kommunikationswegen wie Skype, Zoom etc. ganz zu schweigen. Und wieder einmal werden psychisch Erkrankte von der immer schneller und immer moderner werdenden Gesellschaft abgehängt.
Heute, ein gutes halbes Jahr später hat Corona einen großen Teil seines Schreckens verloren und die meisten von uns haben sich mit Mund-Nasen-Schutz längst daran gewöhnt, Abstand zu halten und von ihrem Gegenüber - aus natürlich sicherer Entfernung - weder ein Lächeln zu sehen noch die Mimik im Gespräch zu deuten. Körperliche Nähe wirkt längst befremdlich und verunsichert; 150 cm werden zu einer magischen Grenze. Jeder versucht, in irgendeiner Form, zu einem neuen Alltag mit dem Virus zurückzufinden, Kinder gehen zur Schule oder in den Kindergarten und Familien haben wieder zueinander gefunden oder fahren gar in den Urlaub. Aber Menschen mit z.B. einer generalisierten Angststörung, einer sozialen Phobie oder einer Depression schaffen das eben nicht so ohne Weiteres. Häufig fehlt auch hier das stabilisierende Umfeld einer regelmäßigen Beschäftigung. Was hier als Eindruck bleibt ist Angst, Alleinsein, Ausgeliefertsein. Die Nachrichten und andere Medien tun ihr übriges. Viele trauen sich noch immer nicht, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, desinfizieren akribisch alles, was „von draußen“ kommt oder verlassen die Wohnung nur für die notwendigsten Erledigungen, wenn überhaupt… an soziale Kontakte und Aktivitäten ist gar nicht zu denken. Zu präsent ist noch die Krise.
Die gute Nachricht ist, dass Hilfsangebote vorhanden sind, vielleicht in anderer Form als vorher, vielleicht nicht da, wo man sie erwartet. So bieten zum Beispiel mehr und mehr Therapeuten Onlinetherapie oder telefonische Beratung an, was mitunter eine geringere Hürde für die Betroffenen darstellt. Aber nicht nur professionelle Hilfsangebote, auch die Achtsamkeit, Akzeptanz und/oder Solidarität der Mitmenschen, der vielleicht nicht akut betroffenen, kann viel bewirken und besser machen.
Die grüne Schleife des Aktionsbündnisses Seelische Gesundheit ist zu einem Symbol gegen Diskriminierung und Ausgrenzung psychisch Erkrankter Menschen in der Gesellschaft geworden. Dass Menschen in psychischen Krisen sich trauen, ihre Probleme offen anzusprechen, setzt Akzeptanz in der Gesellschaft voraus. Seelische Leiden betreffen uns alle und dürfen kein Tabuthema mehr sein.
Darum haben wir zum Welttag der seelischen Gesundheit die grüne Schleife in unser Profilbild genommen und geben euch auch die Möglichkeit, diese als Zeichen der Solidarität und Achtsamkeit mit eurem Profilbild zu verwenden. Lasst uns GEMEINSAM diese Krise meistern, uns gegenseitig unterstützen und aufeinander achten.

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Fast jede*r Dritte erkrankt im Zeitraum eines Jahres an einer psychischen Erkrankung. Für die knapp 18 Millionen Betroff...
02/12/2019

Fast jede*r Dritte erkrankt im Zeitraum eines Jahres an einer psychischen Erkrankung. Für die knapp 18 Millionen Betroffenen in Deutschland und ihre Angehörigen ist dies mit massivem Leid verbunden. Dass Menschen in psychischen Krisen sich trauen, ihre Probleme offen anzusprechen, setzt Akzeptanz in der Gesellschaft voraus. Seelische Leiden betreffen uns alle und dürfen kein Tabuthema sein. Jede*r, der die grüne Schleife trägt, setzt ein Zeichen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung.

Das Aktionsbündnis für Seelische Gesundheit ist eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde, der Stiftung für Seelische Gesundheit Im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Open the Doors und dem Bundesministerium für Gesundheit unter S...

Rückblick auf die Veranstaltung des Arbeitskreises Sozialpsychiatrie der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft Co-Kc-Lif am...
05/11/2019

Rückblick auf die Veranstaltung des Arbeitskreises Sozialpsychiatrie der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft Co-Kc-Lif am 09.10.2019 zum Welttag der seelischen Gesundheit 2019.

16/09/2019

Der Arbeitskreis „Sozialpsychiatrie“ als Unterarbeitskreis der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft (PSAG) ist bemüht, über psychische Erkrankungen und deren Auswirkungen zu informieren und Hilfsangebote im Versorgungsgebiet Coburg-Kronach-Lichtenfels vorzustellen. Ziel ist es, der Stigmatisierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen entgegenzuwirken und zur Gesundheit der Bevölkerung beizutragen.

Den jährlich im Oktober stattfindenden „Welttag der seelischen Gesundheit“ nimmt der Arbeitskreis immer wieder zum Anlass für besondere Projekte, die die Öffentlichkeit informieren und für das Thema „Psychische Erkrankungen“ sensibilisieren sollen.

Unser Arbeitskreis setzt sich aus Mitgliedern verschiedener Einrichtungen, Behörden und karitativer Träger zusammen, welche alle mit Menschen arbeiten, die von psychischer Krankheit entweder direkt oder indirekt – beispielsweise als Angehörige - betroffen sind.
Vertreten sind:
Diakonie Coburg
Tagesklinik
Wefa
Stadt Coburg
Landkreis Coburg
Berufsförderungswerk
Bfz Coburg
Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung
Jobcenter Stadt Coburg
Jobcenter Coburg Land
Selbsthilfe

Adresse

Hahnweg 2
Coburg
96450

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