04/09/2026
Der Thüringer Verrat am BSW
Im Gründungsmanifest des BSW steht: „Seit Jahren wird an den Wünschen der Mehrheit vorbei regiert.“ Das BSW wurde als Partei gegründet, „die diesen Menschen wieder eine Stimme gibt“. Und: „Es braucht verlässliche Politiker, die sich diesen Zielen verpflichtet fühlen.“
Diesen Gründungskonsens haben die Mitglieder des BSW, die jetzt die Partei verlassen haben, von Anfang an ignoriert, indem sie mit CDU und SPD, die unser Land heruntergewirtschaftet haben und für Aufrüstung und Sozialabbau stehen, in Thüringen eine Regierung gebildet haben.
Auch im jetzigen Streit mit dem Bundesvorstand verstoßen die ausgetretenen Mitglieder gegen das Gründungsmanifest. Die Mehrheit der Bevölkerung Thüringens will den Rücktritt des Ministerpräsidenten Mario Voigt (CDU). Die ehemaligen Mitglieder wollen den Willen der Mehrheit wieder ignorieren.
„Wir wurden nicht gewählt für Flirts mit Rechtsradikalen“, sagen die Abtrünnigen. Das ist richtig. Aber noch weniger sind wir gewählt worden, um uns mit „rechtsradikalen“ Parteien ins Koalitionsbett zu legen, die den Völkermord Israels im Gazastreifen mit Waffenlieferungen unterstützen, den Sozialabbau vorantreiben und die Meinungsfreiheit in Deutschland immer weiter einschränken.
Die Thüringer Abtrünnigen sind jetzt die besten Wahlhelfer von Ulrich Siegmund und der AfD in Sachsen-Anhalt.
Es bleibt zu hoffen, dass die Wähler in Sachsen-Anhalt diesen seit langem geplanten und mit gegnerischen Parteien koordinierten Versuch, das BSW zu zerstören, durchschauen und die einzige Friedenspartei, die konsequent gegen Krieg und Aufrüstung kämpft, am Sonntag in den Magdeburger Landtag wählen.