02/09/2026
Dutzende Seniorinnen und Senioren haben am Dienstag am Rande des Ickerner Wochenmarktes die Gelegenheit genutzt, künftig sicherer mit ihrem Rollator unterwegs zu sein sowie ihre Meinung zur Mobilität zu äußern.
Unter Federführung der städtischen Fachverwaltung Beratungs- und Infocenter Pflege (BIP) waren dabei auch die Kreispolizei Recklinghausen sowie die Vestischen Straßenbahnen mit im Boot. Die Polizei hatte unter anderem eine „Marterstrecke“ aufgebaut, auf der die Menschen mit Rollator lernen konnten, sich auch unter schwierigeren Bedingungen zu bewegen. Die Vestischen Straßenbahnen hatten einen Linienbus zur Verfügung gestellt, an dem das sichere Ein- und Aussteigen geübt werden konnte.
CDU-Ratsmitglied Michael Fritsch vom Fachausschuss Generationen, Inklusion, Diversität (AGID) notierte die Beschwerden und Wünsche der Besucher im Hinblick auf ihre persönliche Mobilität in Castrop-Rauxel. Die häufigsten Klagen betrafen den schlechten Zustand der Fußgängerzone in der Innenstadt sowie die Gehwege in mehrerlei Hinsicht: Fehlende Absenkungen, parkende Autos sowie rücksichtslose Fahrrad- und E-Scooter-Fahrer. Aufgrund der hohen Nachfrage soll der Rollator-Tag im kommenden Jahr wiederholt werden, möglicherweise erstmals auf dem Altstadt-Markt.