12/03/2026
PRESSEMITTEILUNG
Sachpolitik vor Parteibuch: BWG empfiehlt Martin Antretter für die Stichwahl
Burglengenfeld
Die Burglengenfelder Wählergemeinschaft (BWG) hat sich nach intensiver interner Debatte für eine Wahlempfehlung zu Gunsten von Martin Antretter ausgesprochen. In der gestrigen Vorstandssitzung stimmten die Verantwortlichen sowie die anwesenden Mitglieder mit einer Zweidrittelmehrheit für diesen Schritt.
Intensive Debatte um die politische Unabhängigkeit
Der Entscheidung war eine sachliche Diskussion über das Selbstverständnis der BWG als unabhängige Wählergemeinschaft vorausgegangen. Dabei wurde auch kontrovers über die Außenwirkung einer solchen Empfehlung debattiert. Der neu gewählte Stadtrat Imad Cheikho hatte sich dabei zunächst für eine strikte Neutralität ausgesprochen, um die Unabhängigkeit der BWG zu unterstreichen.
Trotz seiner ursprünglichen Bedenken trägt Cheikho die demokratische Entscheidung der Mehrheit mit und betont den sachbezogenen Charakter des Votums. Aus seiner Sicht stehen dabei vor allem die größten inhaltlichen Schnittmengen bei der künftigen Stadtentwicklung im Vordergrund.
Fachliche Kriterien gaben den Ausschlag
Nach Gesprächen mit beiden Stichwahl-Kandidaten zeichnete sich innerhalb der BWG eine deutliche Mehrheit für Martin Antretter ab. Fraktionsvorsitzender Gregor Glötzl stellte klar, dass persönliche Befindlichkeiten keine Rolle spielten:
„Es geht rein fachlich darum, wer Burglengenfeld in den nächsten sechs Jahren am effektivsten voranbringen kann. Nach unseren Gesprächen ist das Votum hier eindeutig ausgefallen.“
Vorsitzender Albin Schreiner, der die Wahlempfehlung befürwortete, nannte konkrete inhaltliche Gründe für die Entscheidung. Vor allem in den Bereichen der aktiven Stadtentwicklung, der Wirtschaftspolitik, der Zukunft des Ganzjahresbades „Bulmare“ sowie der Stärkung des Kulturstandortes sehe man bei Antretter die größte Deckungsgleichheit mit den Positionen der BWG.
Geschlossenheit für den Aufbruch
Die BWG ist überzeugt, dass Burglengenfeld dringend einen neuen, positiven Entwicklungsschub benötigt. Auch wenn der Weg zur Entscheidung von einer lebendigen internen Demokratie geprägt war, tritt die Wählergemeinschaft nun geschlossen auf:
Die große Mehrheit der Mitglieder sieht in Martin Antretter die beste Chance, diesen notwendigen Aufbruch für die Stadt zu realisieren.