DIE LINKE im Rat der Stadt Burgdorf

DIE LINKE im Rat der Stadt Burgdorf Diese Seite informiert über unsere Arbeit in der Kommunalpolitik. Auch hier findest Du Infos von Wichtigkeit: http://www.die-linke-burgdorf.de/nc/news/

Diese Seite wird nicht mehr gepflegt, weil ich aus der Partei Die Linke ausgetreten bin. Wer sich weiter über meine Arbe...
09/05/2025

Diese Seite wird nicht mehr gepflegt, weil ich aus der Partei Die Linke ausgetreten bin. Wer sich weiter über meine Arbeit im Stadtrat informieren möchte, darf das gern auf meiner Privatseite tun: https://www.facebook.com/michael.fleischmann.146/

Im Stadtrat werde ich ohne Parteibuch weitermachen. An meiner Politik ändert sich nichts. Ich werde auch in Zukunft wichtige Themen, die viele Burgdorfer/innen betreffen, bei Bedarf öffentlich machen, die Finger in die Wunden der Burgdorfer Ratspolitik legen und Alternativen aufzeigen.

Anbei, soweit von Interesse, meine Beweggründe für den Parteiaustritt. Mir schmeckt schon seit langem nicht mehr die Bundespolitik der Partei Die Linke. Die Asyl- und Migrations-Politik dieser Partei war mir schon immer ein Dorn im Auge, weil komplett weltfremd. Aber ich habe beide Augen zugedrückt.

Dann kam die Corona-Zeit. Menschen sind gegen die umstrittenen Lockdowns und für unsere Grundrechte auf die Straße gegangen. Sie protestierten gegen einen Impfzwang mit den umstrittenen Coronaspritzen. Mit Entsetzen musste ich feststellen, dass die Demonstrantinnen und Demonstranten von Mitgliedern der Partei Die Linke pauschal als „Schwurbler“ und „Verschwörungstheoretiker“ diffamiert oder am besten gleich als „Nazis“ bepöbelt wurden. Bis heute steht eine Entschuldigung aus. Dabei haben die geleakten Protokolle des Robert-Koch-Instituts bewiesen, dass die vermeintlichen „Schwurbler“ Recht hatten. Bis heute verweigert auch die Partei Die Linke eine Aufarbeitung dieser Zeit. Diese Partei hat sich damit mitschuldig gemacht an diesem gigantischen medizinischen Verbrechen.

Wie sehr die Partei Die Linke auf Regierungslinie ist konnte man später auch bei den Wirtschaftssanktionen gegen Russland feststellen. Diese Partei unterstützt den Wirtschaftskrieg gegen Russland, für den nur wir zahlen dürfen. Putin macht trotzdem gute Geschäfte, weil wir sein Gas und seine Rohstoffe teuer über Dritt- und Viertländer einkaufen müssen. Das Ergebnis: Unsere Wirtschaft geht den Bach runter, und Millionen Menschen haben Probleme, wegen der massiv gestiegenen Preise für lebensnotwendige Dinge ihr Leben zu finanzieren. Seitdem ist für mich Die Linke keine soziale Partei mehr.

Der endgültige Bruch mit der Partei kam mit ihrem Votum im Europaparlament für den Einsatz von Taurus-Marschflugkörpern durch Nato-Soldaten gegen Russland. Der damalige Noch-Parteivorsitzende Schirdewan hatte sich bei der Abstimmung enthalten. Statt auf Diplomatie und Verhandlungen zu pochen, beschreitet auch die Linke den Pfad der kriegerischen Eskalation, der den Weg ins große Unheil pflastert. Dazu passt, dass diese Partei auch für die Kriegskredite und damit für eine massive militärische Aufrüstung gestimmt hat. Dafür ist Geld da. Gleichzeitig gammelt die öffentliche Infrastruktur mit maroden Schulen, Straßen und Co immer weiter vor sich hin. Ohne die Stimmen der Linken aus Mecklenburg-Vorpommern hätten die Kriegskredite keine Mehrheit im Bundesrat bekommen.

Noch ein Wort zur Klimapolitik der Partei, die sich mit den Klimaterroristen der „Letzten Generation“ gemein gemacht hat. Die Linke steht für eine radikale Klimapolitik mit allen sozialen und wirtschaftlichen Konsequenzen, die damit verbunden sind. Dabei kann auch diese Partei nicht erklären, wie 0,04 Prozent Kohlendioxid in der Atmosphäre, wovon 4 Prozent menschengemacht sind, eine Katastrophe auslösen sollen. Alle, die kritische Fragen haben, werden als „Klimaleugner“ diffamiert.

Fazit: Auch wenn die Linkspartei einen rebellisch angelegten Bundestagswahlkampf gemacht hat und seitdem auch sonst oft so auftritt, macht sie in der konkreten Politik bei den großen Themen überall brav mit und ist voll „auf Linie“. Bei Wahlen ist sie damit offensichtlich erfolgreich, aber meine Partei ist dies nicht mehr.

Fleischmann zur wiederholten Anhebung der Straßenreinigungsgebühren: „Nicht nachvollziehbar - Beschiss bleibt“Stadtrat u...
22/11/2024

Fleischmann zur wiederholten Anhebung der Straßenreinigungsgebühren: „Nicht nachvollziehbar - Beschiss bleibt“

Stadtrat und Bürgermeister haben am Donnerstagabend wieder steigende Gebühren für die Straßenreinigung in Burgdorf beschlossen. Wie gehabt nur gegen die beiden Stimmen der Linksfraktion. Die Gebühren steigen, wie Anfang dieses Jahres, zum 1. Januar 2025 wieder in allen Reinigungsklassen.

„Mir erschließt sich nicht, warum innerhalb eines Jahres sämtliche Gebührensätze wiederholt in Burgdorf steigen müssen“, kommentiert Michael Fleischmann. Beispiel: In der Reinigungsklasse 4 kostete die wöchentliche Reinigung im vergangenen Jahr noch 1,61 Euro je Meter Straßenfront, nach 1,49 Euro im Jahr 2022. Anfang dieses Jahres folgte eine Anhebung auf 1,92 Euro, ab 1. Januar 2025 sind es satte 2,17 Euro.

Fleischmann weiter: „Ich habe aber nicht nur gegen die abermals ungerechtfertigte Gebührenerhöhung gestimmt, sondern auch gegen Abzocke und Beschiss, die in der Straßenreinigungs-Gebührensatzung der Stadt Burgdorf angelegt sind. Betroffen sind vor allem Eigentümerinnen und Eigentümer eines Hinterlieger-Grundstücks, etwa eines Reihenhauses, und in Sackgassen.

Erst kürzlich ist mir wieder ein Fall zu Ohren gekommen. Die betroffene Eigentümerin aus der Südstadt hat ein Grundstück in einer Sackgasse. Die Kehrmaschine reinigt nur die 9 Meter, die an die Straße grenzen. Bezahlen muss die Frau aber für 49 Meter Reinigung, eine Leistung, die nicht erbracht wird. Ich finde, so ein staatlich organisierter Beschiss muss endlich aufhören! Immer wieder gibt es deshalb Gerichtsverfahren.“

Burgdorf-Weststadt: Radler-Unfall-Planung auf Eis gelegtDie Politikerinnen und Politiker im Verkehrsausschuss des Rates ...
05/09/2024

Burgdorf-Weststadt: Radler-Unfall-Planung auf Eis gelegt

Die Politikerinnen und Politiker im Verkehrsausschuss des Rates haben am Donnerstagabend den Plan der Regionsverwaltung und der Burgdorfer Tiefbauabteilung auf Eis gelegt, den Radweg entlang der Kreisstraße 112 von Heeßel in Richtung Innenstadt auszubauen, ohne zu wissen, ob über diese Trasse der Radschnellweg nach Hannover verlaufen wird. Das Ganze wurde vertagt bis Klarheit herrscht. Ratsherr Michael Fleischmann hatte zuvor Regionsverwaltung und Tiefbauleitung vorgeworfen, einen neuen Unfallschwerpunkt für Radlerinnen und Radler zu planen und mit einer Klage vor dem Verwaltungsgericht gegen das Vorhaben gedroht.

Worum geht es? Regionsverwaltung und Tiefbauleiterin wollen im Zweifel den Radschnellweg von und nach Hannover durch die Unfalltunnel an der B 443 und den berüchtigten Tunnel am Finanzamt in die Burgdorfer Innenstadt leiten – bei deutlich mehr Radfahrenden, wenn der Schnellweg kommt. Zwei scharfe 90-Grad-Kurven am B-443-Tunnel passen ebenso wenig zu den Zielen eines Radschnellwegs wie die gefährliche Ausfahrt am Finanzamttunnel in Richtung Innenstadt, wo man in Gegenrichtung in ein dunkles Loch fahren muss. Abhilfe soll es keine geben. Nur an der eher unproblematischen Ausfahrt dieses Fußgängertunnels aus den frühen 1970er Jahren in Richtung Westen will die Regionsverwaltung etwas machen.

Fleischmann: "Die gefährlichen Planungen von Regionsverwaltung und Tiefbauleitung dürfen keinesfalls umgesetzt werden. Spätestens als Radschnellweg von und nach Hannover ist es unabdingbar, beide Tunnel umzubauen, damit sie die Radlerströme des 21. Jahrhunderts und die Fußgängerinnen und Fußgänger sicher aufnehmen können."

Marktstraße: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende - Verkehrsversuch umgehend beenden!Wenn es nach d...
15/05/2024

Marktstraße: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende - Verkehrsversuch umgehend beenden!

Wenn es nach der linken Ratsfraktion geht, soll die Stadt den sogenannten Verkehrsversuch, sprich die Einbahnstraßenregelung in der Marktstraße, umgehend beenden. „Dieser Versuch hat zwar den Durchgangsverkehr in der Marktstraße verringert und mag vielleicht so die Aufenthaltsqualität etwas verbessert haben. Dafür wurden aber kaum lösbare und weitgehend absehbare Probleme geschaffen“, sagt Michael Fleischmann. „Weder der massiv gestiegene Schleichverkehr durch die schmalen Nebenstraßen in der Innenstadt noch das Verkehrschaos in der Gartenstraße oder am Ostlandring werden sich durch optimierte Ampelschaltungen in den Griff bekommen lassen.“

Ein weiteres großes Problem sind die zum Teil starken Umsatzeinbußen für die Geschäftsleute in der Innenstadt. Manche denken schon an Geschäftsaufgabe, weil sich verloren gegangene Kundinnen und Kunden kaum im Handumdrehen zurückgewinnen lassen. Andere sagen, dass sie einen 6-monatigen Testzeitraum wirtschaftlich nicht überleben werden. „Es drohen also weitere Leerstände in der Innenstadt“, sagt Michael Fleischmann. „Auch deshalb muss dieser Verkehrsversuch schnell wieder beendet werden. Da sich aber die Ratspolitik weigert, sollte sie den Kaufleuten eine Entschädigung für erlittene Umsatzeinbußen zahlen, um Geschäftsschließungen zu verhindern."

Michael Fleischmann hatte sich seinerzeit als einziger gegen die Einbahnstraßenregelung im Verkehrsausschuss des Rates ausgesprochen, weil er die Probleme hatte kommen sehen bei kaum verbesserter Aufenthaltsqualität. Später im Rat stimmte nur die Linksfraktion gegen den sogenannten Verkehrsversuch in der Marktstraße.

Neue Strom- und Gaspreise ab 1. Januar: Stadtwerke bestrafen Energiesparer / Abzocke geht weiterDie Stadtwerke Burgdorf ...
28/12/2023

Neue Strom- und Gaspreise ab 1. Januar: Stadtwerke bestrafen Energiesparer / Abzocke geht weiter

Die Stadtwerke Burgdorf haben auf eine Ratsanfrage von Michael Fleischmann großspurig angekündigt, die Strom- und Gaspreise zum 1. Januar deutlich zu senken. „Das Gegenteil ist für Energiesparer der Fall“, kritisiert Fleischmann, „sie werden bestraft. Denn bei Strom und Gas sinkt zwar der Arbeitspreis, aber der monatliche Grundpreis steigt.“

Beispiel Gas: Bisher müssen Kleinverbraucher/innen bis zu einem Jahresverbrauch von 3.559 kWh einen Grundpreis von 3,23 Euro im Monat zahlen. Wer mehr verbraucht zahlt 5,99 Euro. Großverbraucher/innen mit mehr als 11.153 kWh Jahresverbrauch zahlen 11,06 Euro. Ab 1. Januar müssen nun alle Burgdorfer/innen den hohen Grundpreis von 11,06 Euro im Monat berappen. Die preisgünstigeren Grundtarife für jene, die weniger Gas verbrauchen, entfallen ersatzlos. Mehrbelastung im Jahr für Kleinverbraucher/innen: 94,01 Euro. Sie müssen statt wie bisher 38,76 Euro im nächsten Jahr 132,77 Euro Grundpreis zahlen, auch wenn sie ihren Gasverbrauch zwischenzeitlich weiter gedrosselt haben.

„Das ist Halsabschneiderei in einer Zeit, in der viele Burgdorferinnen und Burgdorfer über Gebühr finanziell belastet werden“, schimpft Fleischmann. „Viele wissen nicht mehr, wie sie die monatlichen Abschläge fristgerecht bezahlen sollen.“ Seine Forderung: „Die Stadtwerke müssen in dieser für Verbraucher und Unternehmen schwierigen Zeit endlich aufhören, das eigene Gewinnstreben über die elementaren Interessen der Burgdorferinnen und Burgdorfer zu stellen. Der städtische Energieversorger muss die gesunkenen Beschaffungskosten in vollem Umfang an die Kundinnen und Kunden weitergeben!“

Tunnel am Finanzamt: Radler/innen müssen weiter verunglückenDen Antrag von Michael Fleischmann, die gefährliche Radler-E...
22/12/2023

Tunnel am Finanzamt: Radler/innen müssen weiter verunglücken

Den Antrag von Michael Fleischmann, die gefährliche Radler-Einfahrt in den Tunnel am Finanzamt zu begradigen und zu verbreitern, damit es dort keine Unfälle mehr gibt, hat der Stadtrat in seiner letzten Sitzung vor der Weihnachtspause fast einstimmig bei einer Enthaltung abgelehnt. Nur Fleischmann stimmte für seinen Antrag. Stattdessen soll es für 107.000 Euro „kleine Verbesserungen“ geben, etwa Trenngitter zwischen den Fahrwegen und dem Fußgängerbereich.

Dazu erklärt Michael Fleischmann, der selbst schon Unfallopfer in der Radler-Einfahrt geworden ist und dort einer Reihe von Fast-Unfällen ausgesetzt war:

„Die ‚kleinen Verbesserungen‘ oder besser kosmetischen Operationen werden allenfalls kurzfristig die Zahl der Unfälle und Fast-Unfälle verringern – wenn überhaupt. Mittel- und langfristig ist es rausgeschmissenes Geld, weil die Fahrradinfrastruktur an dieser Stelle weit hinter der Zunahme des Alltagsradverkehrs zurückbleibt. Immer mehr Burgdorferinnen und Burgdorfer steigen aufs Rad. Dieser Trend wird weiter zunehmen. Hinzu kommen immer mehr Funktionsräder, also Lastenräder und Räder mit Anhänger. Für diese Räder mit Überbreite reichen die schmalen Fahrspuren, die dann auch noch in einer uneinsichtigen Kurve liegen, gar nicht mehr aus. Und auch die Fußgängerinnen und Fußgänger brauchen dringend mehr Platz.

Auf all das muss der wichtige Radweg am Finanzamttunnel ausgerichtet sein, die zentrale Radwegeverbindung zwischen Innenstadt und Weststadt. Mit dem faulen Kompromiss ist er das nicht, weil dieser Fußgängertunnel aus den frühen 1970er Jahren gar nicht für den Radverkehr ausgelegt ist. Wer etwa nicht immer schön mittig fährt, wird in den Trenngittern hängenbleiben. Besonders gefährdet sind die breiten Funktionsräder.

Die immer wieder erhobene Forderung, die Radfahrenden sollen gefälligst vorsichtig durch den Tunnel fahren, hat nichts mit der Lebensrealität zu tun. Auch wer vorsichtig durch den Tunnel fährt, was fast alle Radfahrenden schon aus Eigeninteresse tun, läuft Gefahr zu verunglücken, weil man diese Kurve gar nicht sicher befahren kann! Eben weil sie für den Radverkehr nicht ausgelegt ist. Weltfremd und zynisch ist der Hinweis, die Radfahrenden sollten absteigen und das Rad schieben. Denn auch Radlerinnen und Radler haben wie Autofahrer im Alltag Termine, müssen pünktlich bei der Arbeit sein u. s. w.

Wer trotzdem immer noch meint, im Grundsatz alles so zu belassen wie es ist beim Tunnel, muss sich den Vorwurf gefallen lassen, bewusst verunglückende Radlerinnen und Radler in Kauf zu nehmen. Und die Unfälle werden mehr werden, weil die Zahl der Radfahrenden steigt und immer mehr Funktionsräder unterwegs sind. Und die Unfälle werden wegen der alternden Bevölkerung schwerer werden. Wer mit 75 oder 80 in der Kurve stürzt oder gar einen ‚Satz‘ über den Lenker macht, ist deutlich mehr gefährdet, sich schwer zu verletzen, als jemand, die oder der 30 oder 40 ist.“

Am 1. Januar geht’s los: Burgdorfer/innen müssen Verschuldungspolitik des Rates durch höhere Steuern und weniger Service...
11/11/2023

Am 1. Januar geht’s los: Burgdorfer/innen müssen Verschuldungspolitik des Rates durch höhere Steuern und weniger Service bezahlen

Im kommenden Jahr werden die Burgdorfer/innen für die Verschuldungspolitik des Rates zugunsten entbehrlicher Großprojekte zur Kasse gebeten. Steigen soll schon zum 1. Januar die Grundsteuer, obwohl diese Steuer, die auf die Miete umgelegt wird, in Burgdorf schon heute deutlich höher ist als in vielen anderen Städten des hannoverschen Umlandes. Gedreht wird an der Gewerbesteuerschraube, aber auch der Eintritt fürs Hallen- und Freibad soll steigen. Durchgesickert ist außerdem weniger Service im Bürgerbüro, wo eine Stelle gestrichen werden soll. Eine „Sondernutzungsgebührensatzung“ soll Gastronominnen und Gastronomen zur Kasse bitten, wenn sie draußen Stühle und Tische aufstellen. Weitere Punkte runden die „Giftliste“ ab, die bis 2026 umgesetzt werden soll. Sie war Thema im Finanzausschuss des Rates.

Der Hintergrund: Das Land verlangt von der Stadt, Geld in den geplünderten Stadtsäckel zu holen, was in einer „Zielvereinbarung“ festgeschrieben werden soll – sonst gibt es kein Geld vom Land. Es handelt sich um eine sogenannte Bedarfszuweisung, auf die Burgdorf dringend angewiesen ist. Eigentlich ist die Kommunalaufsicht der Region Hannover für den Burgdorfer Stadtsäckel zuständig und beaufsichtigt das Finanzgebaren im Rathaus.

„Diese Vorkommisse zeigen, wie es um die Finanzen in unserer Stadt bestellt ist“, sagt Michael Fleischmann. „Diese hat der Rat vor allem mit dem unverantwortlichen Beschluss zum Neubau der Integrierten Gesamtschule komplett an die Wand gefahren, Kosten: 70 Millionen Euro, aus denen wahrscheinlich bis zu 100 Millionen Euro werden; alles auf Pump finanziert. Das ist quasi so, als wenn sich ein Arbeitsloser einen Porsche mit Sonderausstattung kauft. Nur ich stimmte damals als einziger im Rat dagegen. Vor kurzem hat eine Ratsmehrheit aus CDU, SPD und Grünen mit dem Beschluss zum Neubau des städtischen Bauhofs nur den letzten Sargnagel in die Stadtfinanzen gehämmert. Jetzt müssen wir anfangen, diese Kamikazepolitik zu bezahlen.“

Nach Fleischmanns Ansicht sind die Griffe ins Portemonnaie der Burgdorfer/innen erst der Anfang. „Weitere Steuererhöhungen und Kürzungen werden folgen“, sagt er voraus, „weil die Stadt kaum mehr eine andere Wahl hat in dieser für Bürger/innen und Unternehmen so schwierigen Zeit. Auch Vereine und Verbände müssen perspektivisch um ihre städtischen Zuwendungen fürchten.“

DIE LINKE appelliert an Stadtverwaltung und Politik: Rettet die Stadtfinanzen, legt den Neubau des Bauhofs ad acta!Die L...
31/08/2023

DIE LINKE appelliert an Stadtverwaltung und Politik: Rettet die Stadtfinanzen, legt den Neubau des Bauhofs ad acta!

Die Linksfraktion im Rat appelliert an Stadtverwaltung und Politik, ihren Plan zum Neubau des Bauhofs ad acta zu legen und stattdessen kostengünstige Alternativen ernsthaft zu prüfen. Zu groß sind die finanziellen Risiken für die hochverschuldete Stadt. Die kommunale Selbstverwaltung steht auf dem Spiel.

Die Kommunalaufsicht hat die Ratspolitiker/innen jüngst aufgefordert, „angesichts der dramatischen Schuldenentwicklung … jede Investition nochmals auf ihre Erforderlichkeit zu überprüfen“. Das ist beim Bauhof nicht passiert. Weder wurde eine kostengünstige Containerlösung durchgerechnet noch wurde geprüft, welche Aufgaben des Bauhofs entbehrlich sind, um so über natürliche Fluktuation Stellen einsparen zu können. Ratsherr Michael Fleischmann fallen seit langer Zeit etwa die ausufernden Baumschnippeleien an Feldwegen auf, die nicht sein müssten.

Damit das alles kaum jemand mitbekommt, geschehen die Beratungen und Beschlüsse zum Bauhof-Neubau nicht-öffentlich hinter verschlossenen Türen - obwohl das Thema zwingend in die Öffentlichkeit gehört.

So steuert unsere Stadt immer weiter in eine finanzielle Schieflage. Ein zusätzlicher Treibsatz können einbrechende Steuereinnahmen im Zuge der Wirtschaftskrise sein. „Perspektivisch ist eine weitere Neuverschuldung nicht im Sinne der Burgdorferinnen und Burgdorfer“, sagt Finanzpolitiker Jörgen Wendt. „Wir haben das Wohl der gesamten Stadt im Auge.“ Die Linksfraktion sieht die Gefahr, dass höhere Steuern und Abgaben auf die Burgdorfer/innen zukommen können und bei den Zuwendungen an Vereine, Verbände und Initiativen gekürzt wird. Letzteres versucht derzeit die Stadtspitze in Hannover.

Schon heute ist infolge der Verschuldung etwa die Grundsteuer, die auf die Miete umgelegt wird, in Burgdorf deutlich höher als in vielen an Städten des hannoverschen Umlandes. Gleiches gilt für die Gewerbesteuer. Für viele notwendige Dinge wie den Neubau der maroden Pausewangschule in der Südstadt ist „kein Geld mehr da“ oder besser: Dafür wird es nicht ausgegeben. „Die Verantwortlichen im Rathaus gehen nicht verantwortungsvoll mit Steuergeld um“, betont Michael Fleischmann. „Die Burgdorfer/innen werden das bezahlen müssen.“

Der Neubau des Bauhofs soll 26 Mio. Euro kosten. Dabei wird es nicht bleiben, weil bei Großprojekten die Kosten weiter steigen. Für die Linksfraktion ist das der zweite große Sündenfall nach dem bis zu 100 Millionen Euro teuren entbehrlichen Neubau für die Gesamtschule.

Deutschlandticket in PapierformTipp: Wer keinen Bock auf die google-App hat oder kein Smartphone besitzt, kann bei den V...
24/05/2023

Deutschlandticket in Papierform

Tipp: Wer keinen Bock auf die google-App hat oder kein Smartphone besitzt, kann bei den Verkehrsbetrieben Region Braunschweig (VRB) das Deutschlandticket auch in Papierform kaufen. Hat bei Ratsherr Michael Fleischmann prima geklappt. Zum 1. Januar kommenden Jahres wird sein Papierfahrschein auf eine Chipkarte umgestellt. Die Linksfraktion im Stadtrat meint: Das ist Service! Im Gegensatz zum Großraum Verkehr Hannover (GVH) und Region Hannover, die 20 Prozent der Bevölkerung, die kein Smartphone haben, und weitere Menschen vom Erwerb des Deutschlandtickets ausgrenzen. Michael Fleischmann hat der GVH als Kunden verloren.

Die Braunschweiger Verkehrsbetriebe können sich vor Anfragen aus ganz Norddeutschland kaum retten und kommen der Bearbeitung der Antragsflut kaum hinterher. Das Papier-D-Ticket entpuppt sich als Verkaufsschlager. Wer auch Interesse hat, hier der Link zum Bestellformular:https://www.vrb-online.de/files/media/service/downloads/abo-kundenkarten/12017-flyer-abo-bestellschein-d-ticket-final.pdf

Rat deckt Stadtwerke: Preiskalkulation bei Strom und Gas weiter geheimMeinen Antrag, der Rat möge die     auffordern, ih...
05/03/2023

Rat deckt Stadtwerke: Preiskalkulation bei Strom und Gas weiter geheim

Meinen Antrag, der Rat möge die auffordern, ihre Kalkulation für die hohen Strom- und offenzulegen, haben alle anderen Volksvertreter/innen im Rat abgelehnt. Damit bleibt es weiter ein Geheimnis, auf welcher Grundlage die Stadtwerke den Strom- und Gaspreis seit Jahresbeginn je mehr als verdoppelt haben. Für viele Burgdorfer/innen ist das eine hohe Belastung, manche sind gar in geraten.

Wenn die Offenlegung der Preiskalkulation komme, seien die Stadtwerke nicht mehr konkurrenzfähig, begründete WGS-Ratsherr Rüdiger Nijenhof sein Nein und sprach damit wohl vielen Ratsleuten aus der Seele. Fakt ist: Die Stadtwerke Burgdorf haben in den vergangenen Jahren eingefahren und die Preise deutlich stärker angehoben als viele andere . Wie vor diesem Hintergrund die Stadtwerke Pleite gehen sollen, wenn sie die Kund/innen über die Preiskalkulation informieren, erschließt sich mir nicht. Auf jeden Fall müssen sich die Stadtwerke nun den Vorwurf gefallen lassen, sich auf Kosten der Kundinnen und Kunden zu .
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Innenstadtsanierung / Rat beschließt: Wertsteigerungsabgabe darf ins Grundbuch – Eigentümer/innen müssen nicht zahlen / ...
25/02/2023

Innenstadtsanierung / Rat beschließt: Wertsteigerungsabgabe darf ins Grundbuch – Eigentümer/innen müssen nicht zahlen / Bürgermeister sieht rechtliche Probleme

Der Stadtrat hat am Donnerstagabend den Antrag der Linksfraktion beschlossen, die Wertsteigerungsabgabe auf Wunsch ins Grundbuch eintragen zu lassen, sodass erst eine spätere Käuferin oder ein späterer Käufer des Grundstücks/Hauses die Abgabe zahlen muss. Soziale Härten werden so vermieden. Gegen den Antrag stimmten CDU und FDP. Die Entscheidung kam völlig unerwartet; denn in den Ausschüssen des Rates kassierte der Antrag zuvor nur Neinstimmen. Ob er aber tatsächlich umgesetzt wird, ist unklar. Der Bürgermeister sprach von rechtlichen Problemen, ohne zu sagen, welche er meint – möglicherweise ein Hinweis darauf, dass er versuchen wird, den Beschluss zu torpedieren.

Die Wertsteigerungsabgabe soll fällig werden, wenn Grundstücke durch die anstehende Sanierung der Innenstadt an Wert gewinnen, was viele Eigentümer/innen überhaupt nicht gut finden. Schließlich sind sie mit immer mehr kostspieligen Klimaauflagen, teuren Baustoffen und anderen, zum Teil massiv steigenden Kosten konfrontiert.

In der vorgelagerten Diskussion im Rat hat Fraktionsvorsitzender Michael Fleischmann falsche Zahlen über die Wertsteigerungsabgabe korrigiert. Der von der Stadt bestellte Sanierungsfachmann Uwe Mußgnug hatte in der Eigentümerversammlung Mitte Februar im Stadthaus behauptet, die Abgabe bewege sich zwischen 5 Euro und 6,25 Euro pro Quadratmeter, sodass vielleicht 3.000 Euro zu bezahlen sind. Der Blick in andere Kommunen, wo die Innenstadt schon saniert wurde, offenbart dagegen Wertsteigerungsabgaben von zum Teil weit über 100 Euro pro Quadratmeter. Selbst in Kleinstädten, die mit Burgdorf vergleichbar sind, sind 10 Prozent Wertzuwachs einzukalkulieren. Bezogen auf die Bodenanfangswerte in der Burgdorfer Innenstadt bedeutet das, dass mit einer Wertsteigerungsabgabe zwischen 20 und 40 Euro pro Quadratmeter gerechnet werden muss. Bei einem 300 Quadratmeter großen Grundstück in der Burgdorfer City kommen dann schnell 10.000 Euro oder mehr zusammen.

Strom- und Gaspreise der Stadtwerke: LINKE fordert TransparenzWenn es nach der Ratsfraktion der LINKEN geht, soll der Ra...
12/02/2023

Strom- und Gaspreise der Stadtwerke: LINKE fordert Transparenz

Wenn es nach der Ratsfraktion der LINKEN geht, soll der Rat die Stadtwerke Burgdorf auffordern, die Kalkulation der Strom- und Gaspreise offenzulegen. Die Linksfraktion hat dazu einen Antrag in den Rat eingebracht. Bisher weigert sich die Geschäftsführung, das Geheimnis zu lüften, obwohl sich der Strom- und Gaspreis seit Jahresbeginn je mehr als verdoppelt hat. „Hier drängt sich der Verdacht auf, die Stadtwerke haben etwas zu verbergen und bereichern sich auf Kosten der Kundinnen und Kunden“, unterstreicht Michael Fleischmann.

„Die hohen Energiepreise bringen viele finanziell in arge Bedrängnis“, mahnt der linke Ratsherr, dem schon einschlägige Fälle zu Ohren gekommen sind. Etwa eine alleinerziehende Mutter mit drei Kindern, die jetzt mehr als 600 Euro jeden Monat allein für den Strom abdrücken soll. „Das geht gar nicht!“, schimpft Fleischmann. „Auch die Belastung für Unternehmen und Selbstständige ist unter Umständen enorm“, weiß er zu berichten. Gleichzeitig haben die Stadtwerke in den vergangenen Jahren Millionengewinne eingefahren.

„Die Aussage der Stadtwerke-Geschäftsführung in der Presse, die Preiskalkulation sei Geschäftsgeheimnis, widerspricht dem Auftrag eines kommunalen Unternehmens, die Grundversorgung der Bevölkerung sicherzustellen“, betont Fleischmann. „Den Stadtwerken steht es deshalb nicht an, sich am Markt wie ein rein auf Profit orientiertes Privatunternehmen zu verhalten. Die Burgdorfer/innen haben ein Recht zu erfahren, welche Kalkulation den explodierenden Strom- und Gaspreisen zugrunde liegt!“

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