03/05/2026
„Dass der so locker war. Ich dachte, da kommt jemand im Anzug.“ Mit dieser Reaktion fasste Annika zusammen, was sie über Benedikt Büdenbender gelernt hatte – Mitglied des Deutschen Bundestages u. nun Gast bei uns.
Begrüßt wurde er von Moderator Jonas mit einem Augenzwinkern: „Schön, dass Sie den Weg ins richtige Salchendorf gefunden haben.“
Schon in der Aufwärmrunde zeigte sich, das hier würde nicht steif o. distanziert werden.
Sprachnachricht o. Textnachricht? Die Antwort „Textnachricht –meistens zu lang.“ ließ Hr. Mehl aufstöhnen.
Welches Schulfach würden Sie abschaffen? – „Kunst.“ Auf die Entrüstung aus dem Publikum die Erklärung: „Aber nur, weil ich da wirklich schlecht drin war.“
Neunkirchen- o. Netphen-Salchendorf? Hier entschuldigte sich der Gast direkt, entschied sich aber für zweiteres, seinen Heimatort.
Anlass des Besuchs: der Europatag, an dem Bundestagsabgeordnete Schulen in ihrem Wahlkreis besuchen, um mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen.
Am Demokratietag u. im GL‑Unterricht hatten sich die 10er auf diesen Besuch vorbereitet. Dafür hatte Fr. Herding sogar der Chatbot „Herr Bodenbender“ erstellt, der Fragen zum Bundestagsalltag beantwortete.
Neben Jonas führten auch Lucia, Maxi u. Nathalie durch das Programm, unterstützt von Tamara an der Technik.
Ziel der Aktion: den politischen Alltag greifbar machen u. Jugendlichen ermöglichen, direkt mit einer Person aus dem Bundestag ins Gespräch zu kommen – ohne Filter o. lange Wege.
Benedikt Büdenbender, seit ca. einem Jahr Mitglied der CDU‑Bundestagsfraktion, berichtete zuerst aus seinem Arbeitsalltag. Danach wurde es ernst: Die Moderation konfrontierte ihn mit Zahlen u. Fakten, unter anderem zur Umweltpolitik u. zur aktuellen Rechtsprechung der Bundesregierung.
Im Anschluss stellte er sich den direkten Fragen aus dem Publikum. Die Themen reichten von Migration über Naturschutz bis hin zu Europa u. Jugendbeteiligung.
Levi brachte es später auf den Punkt:„Der hatte ja echt auf jede Frage eine Antwort.“
Nach 45 Minuten gab es noch ein Abschlussfoto u. für jeden eine Tasche mit Bundesadler u. Informationsmaterial. Dann ging es für Hr. Büdenbender direkt weiter zum Standort Burbach, den er ebenfalls besuchte.