16/06/2026
Kriminelle Strukturen klar benennen. Rechtsstaat konsequent durchsetzen.
Nach den Schüssen am Göttinger Weender Tor sind unsere Gedanken weiterhin bei dem schwer verletzten Kollegen, seiner Familie sowie seinen Kolleginnen und Kollegen.
Nach aktuellem Ermittlungsstand soll ein 16-jähriger Tatverdächtiger während einer Auseinandersetzung zwischen zwei rivalisierenden Großfamilien Schüsse abgegeben und dabei den einschreitenden Polizeibeamten schwer verletzt haben.
„Wer bei einer Auseinandersetzung zwischen kriminellen Gruppen eine Waffe einsetzt und dabei einen Polizeibeamten schwer verletzt, braucht keine gesellschaftliche Verharmlosung und keine romantisierte Täterbiografie. Der braucht die volle Konsequenz des Rechtsstaates“, erklärt unser Landesvorsitzender Patrick Seegers.
Wenn aufenthaltsrechtliche Maßnahmen rechtlich möglich sind, müssen alle Voraussetzungen geprüft und die daraus folgenden Konsequenzen umgesetzt werden.
Traurigerweise hat die Aktualität der Ereignisse zugleich unsere erst wenige Tage zuvor erhobene Forderung eingeholt: Operativ eingesetzte Polizeikräfte brauchen persönliche, körpernah getragene IFAK und regelmäßiges Training zur taktischen Erstversorgung.
Wer für die Sicherheit aller einschreitet, muss bestmöglich geschützt, ausgestattet und ausgebildet sein.
Wir wünschen unserem Kollegen eine schnelle und vollständige Genesung.