15/06/2026
Arbeitszeit von Lehrkräften endet nicht mit dem Klingeln der Pausenglocke. Vorbereitung, Nachbereitung, Elterngespräche, Konferenzen und vieles mehr gehören ebenso dazu. Um diese Leistungen sichtbar zu machen, braucht es klare und verlässliche Strukturen. 💡
Daniela Dehne, stellvertretende Schulleiterin der Grundschule Sodenmatt, berichtet von einem neuen Ansatz zur Arbeitszeiterfassung: transparent, praxistauglich und nah am Schulalltag. Ziel ist es, Arbeitsbelastung realistisch abzubilden und den Arbeitsalltag spürbar zu entlasten.
Schon jetzt arbeiten die Lehrkräfte mit einem strukturierten Arbeitszeitmodell: Neben dem Unterricht gibt es feste Präsenzzeiten für Elternarbeit, Kooperation sowie Vor- und Nachbereitung. Ergänzt wird das durch klare Konferenzstrukturen mit regelmäßigen Team- und Fachsitzungen.
Mit Blick auf das neue Projekt ist vor allem eines entscheidend: Transparenz. Fragen und mögliche Unsicherheiten im Kollegium werden offen aufgegriffen – im direkten Austausch, in Gesamtkonferenzen und auf Leitungsebene.
Das Modell soll perspektivisch auch für andere Grundschulen Impulse liefern. Denn gute Schule braucht Rahmenbedingungen, die Engagement anerkennen und die Gesundheit aller schützen.
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