30/08/2023
Wir sehen uns am 28. September!
Da gibts um 19:30 diese Lesung mit Diskussion:
Das Autor*innenkollektiv thematisiert die strukturellen und intersektionalen Gewaltverhältnisse, die patriarchalen Morden zugrunde liegen. Als Teil davon und anknüpfend an feministische Kämpfe in Lateinamerika und der Karibik diskutiert das österreichische Autor*innenkollektiv die Analysen von Femiziden und Feminiziden für den deutschsprachigen Raum. Dabei dient Femi(ni)zid als politischer Begriff der Benennung und Bekämpfung eines breiten Kontinuums patriarchaler Gewalt gegen Frauen, Lesben, inter, nichtbinäre, trans und agender Personen (FLINTA).
Wir wollen uns zusammen über die Analysen und Gedankenanstöße aus dem Buch austauschen. Wie können wir den Begriff "Femi(ni)zid" nutzen, um feministische Theorie und aktivistische Praxis zusammenzubringen? Wie haben es Aktivist*innen weltweit geschafft, Femi(ni)zide in ihren Kontexten zu politisieren? Und wo können wir als Feminist*innen in Bremen hier ansetzen?
Wir schließen uns der Losung der Autor*innen an: Biwi Kefempom - bis wir keinen einzigen Femi(ni)zid mehr politisieren müssen.
Eine Veranstaltung des Feministischen Streik Bremen, in Kooperation mit dem Golden Shop und dem Femref Oldenburg.