WRG - Braunschweigs wilder Westen.

WRG - Braunschweigs wilder Westen. WRG - Westliches Ringgebiet Braunschweig. 38118: Braunschweigs wilder Westen. Ende des 19.

Das Westliche Ringgebiet (WRG) ist ein Stadtviertel sowie ein Bezirk der Stadt Braunschweig und mit ca. 33.000 Bewohnern der aktuell größte Stadtteil. Jahrhunderts wurde um die Altstadt Braunschweigs ein gründzerteitlicher Gürtel angelegt, aus dessen Folge die beiden Stadtteile mit dem unkreativen Namen östliches und westliches Ringgebiet entstanden. Wesentlicher Bestandtteil der Pläne fürs WRG wa

r der Ring um die Innenstadt, der breit angelegt wurde um in der Mitte eine Promenade für Fußgänger zu schaffen. Besonders geprägt wurde das WRG durch Industrie, jetzt durch die Kunsthochschule und verhältnismäßig günstige Mieten, sodass das Viertel nach wie vor Arbeiter- aber auch studentisch und alternativ geprägt ist. Zentraler Ort ist der Frankfurter Platz, wo man in einem der Lokale gut essen, aber vor allem auch trinken kann. Wenn nur getrunken werden soll, ist man auf dem Platz selbst auch nie allein. In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich das Antifa-Café und das Nexus. Während das Café am Cyriaksring jeden Freitag ab 20:00 zu Veranstaltungen, Diskussionen, Getränken etc geöffnet hat, ist das Nexus ein unabhängiges Kulturzentrum, wo jeden Donnerstag offene Kneipe ist und sowohl am Wochenende als auch unter der Woche viele Veranstaltungen, Parties und Konzerte.

05/04/2024
11/10/2022

Grüße aus dem Archiv und ein Häppchen autonome Geschichte

[!B Das Foto zeigt den Nexus-Eingang 2005. Vier Personen bringen das große Nexus-Schild über der blauen Tür an. Drei Personen stehen auf einem Baugerüst über der Treppe, eine Person hängt seitlich daran.
Links an der Wand steht: "Keine Macht für niemand!" und "Kapitalismus tötet".]

Oben über dem Café hängt ein quadratisches Banner. Um einen großen schwarzen Stern herum steht: "Naziaufmarsch am 18.06. stoppen".

Etwa 200 Neonazis der NPD Niedersachsen und sogenannte "Freie Nationalisten" ließen sich den Weg durch Innenstadt von der Polizei freiprügeln. Eine Sitzblockade wurde gewaltvoll unter Einsatz von Schlagstöcken und Wasserwerfer geräumt.

Dem Aufruf des Bündnis gegen Rechts Braunschweig zum entschlossenen Gegenprotest waren mehrere Tausend Menschen gefolgt, die die Route der N***s immer wieder blockierten und den Aufmarsch so mehrfach stoppen konnten.
❤️🖤

26/05/2022
11/05/2022

Wie gut kennt ihr euch im Westlichen Ringgebiet aus? Das könnt ihr am Samstag, 14. Mai, bei unserem KiezQuiz testen. Dazu seid ihr herzlich zu einem Rundgang durch das Fördergebiet „Soziale Stadt – Westliches Ringgebiet“ eingeladen. Spielerisch kann der Stadtteil erkundet werden, zu bestimmten Orten gibt es Quizfragen. Zwischen 10 und 14 Uhr wartet am Ziel eine Überraschung an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Für Fragen gibt es eine Anlaufstelle am Mütterzentrum in der Hugo-Luther-Straße 60a.

Mit dem Quiz beteiligen wir uns am diesjährigen „Tag der Städtebauförderung“. Die bundesweite Veranstaltung widmet sich städtebaulichen Projekten und den Akteuren dahinter. Wenn ihr an dem Quiz-Rundgang teilnehmen möchtet, benötigt ihr die kostenlose App „Actionbound“. Auf der Internetseite www.braunschweig.de/kiezquiz ist ein QR-Code zu finden, über den ihr am Samstag das Quiz starten könnt.

Jetzt am zum Anwohner*innen Brunch auf dem Franky
23/04/2022

Jetzt am zum Anwohner*innen Brunch auf dem Franky

22/04/2022
Morgen 13 Uhr am Johannes Selenka Platz! Das Viertel steht zusammen gehen Kriminalisierung von Linken!
19/02/2022

Morgen 13 Uhr am Johannes Selenka Platz! Das Viertel steht zusammen gehen Kriminalisierung von Linken!

Antifa bleibt! Gegen die Kriminalisierung linker Strukturen!

Am Donnerstagmorgen, dem 17. Februar 2022, gab es in Braunschweig und Hannover 14 Hausdurchsuchungen. Neben Privatpersonen hat es dabei auch das Nexus, ein selbstverwaltetes linkes Kulturzentrum, getroffen.
Als Rechtfertigung für dieses unverhältnismäßige Vorgehen, wird den Betroffenen vorgeworfen, bei vermeintlichen Angriffen auf N***schläger beteiligt gewesen zu sein. Doch zu keinem Zeitpunkt gab es Zeug*innen oder Beweismittel, die jene Vorwürfe belegen könnten. Es scheint, als würden die Cops Erzählungen der N***s übernehmen und allein auf dieser Grundlage Tatsachen schaffen.
So reicht es zum Beispiel aus, wenn N***s auf gegen sie protestierende Menschen als vermeintliche Täter*innen zeigen, um Hausdurchsuchungen zu erwirken.

Und nicht nur Privatwohnungen wurden auf den Kopf gestellt. Auch das Nexus wird anhand dieser kruden Begründungen gleich mit durchleuchtet. Allein die Klassifizierung des Nexus als vermeintlichen Aufenthaltsort weniger Betroffener reicht aus, um auch dort alles auseinanderzunehmen. Von Rechtmäßigkeit kann hier keine Rede sein.

Mit dem Nexus hat es nun nicht nur einen antifaschistisch markierten Ort getroffen, der einen sicheren Raum für Menschen darstellt, die sich für eine solidarische Gesellschaft einsetzen, sondern auch ein anerkanntes Mitglied der überregionalen Kulturszene, wie auch einen wichtigen Akteur im Westlichen Ringgebiet.
Sei es als Mitglied der Stadtteilkonferenz, durch das Organisieren von Konzerten oder aber durch gelebte Solidarität, beispielsweise in Form einer Nachbarschaftshilfe während der Pandemie - das Nexus bringt Anwohnende und Braunschweiger*innen gleichermaßen zusammen und fungiert als zentrale Anlaufstelle für eben jene, die nicht in einer hoch individualistischen Welt leben möchten, sondern den Versuch einer emanzipatorischen und antifaschistischen Gesellschaft wagen und umsetzen wollen.
Genau dieser Antifaschismus wurde nun angegriffen!

17/02/2022

Am Donnerstag, den 17.02.2022, gab es am frühen Morgen im Nexus Braunschweig eine Hausdurchsuchung.
(Wir aktualisieren Infos auf dieser Seite: https://www.dasnexus.de/das-nexus/soli/)

Dem Nexus wird dabei keine Verwicklung in Straftaten oder ähnliches vorgeworfen. Jedoch wird die Durchsuchung damit begründet, dass das Nexus als Treffpunkt für die lokale linke Szene dienen soll. Bei angeblich Zugehörigen dieser linken Szene gab es zeitgleich Hausdurchsuchungen.

In einer Zeit, in der geschichtsrevisionistische, antisemitische und verschwörungsideologische Positionen tagtäglich in der Öffentlichkeit präsent sind, Journalist*innen und Politiker*innen angegriffen und bedroht werden, steht das Nexus für einen Raum, in dem sich von Rassismus, Antisemitismus und Sexismus betroffene Menschen sicherer fühlen sollen. Es soll ein Schutzraum sein für all jene, die von der Mehrheitsgesellschaft immer wieder ausgegrenzt und deren Sorgen und berechtigtes Schutzbedürfnis nicht ausreichend ernst genommen werden.

Mit seiner Lage im westlichen Ringgebiet bietet das Nexus als Akteur in der Stadteilkonferenz auch Unterstützung für Anwohner*innen, die sich von der zunehmend präsenten rechten Gewalt bedroht sehen.

Einer Entsolidarisierung treten wir entschieden entgegen. Durch immer wieder zu Tage tretenden rechtsextremen Vorfällen in Polizeibehörden sind wir über den Versuch einer Kriminalisierung antifaschistischer Strukturen und Orte nicht verwundert. Dagegen haben extrem rechte Personen trotz vielfältiger menschenverachtender Taten in den letzten Jahren kaum Repression von Polizei und Justiz in Braunschweig zu befürchten.

Wir verurteilen das eindeutig politisch motivierte Vorgehen der Staatsanwaltschaft und der Polizei. Als linkes selbstverwaltetes Kulturzentrum stehen wir natürlich für konsequenten Antifaschismus und solidarisch an der Seite all jener, die N***s und Faschist*innen entgegentreten. Dass sich in der Verantwortungsübernahme für ein "Nie wieder" auf den Staat nicht verlassen werden kann, ist seit der Gründung der BRD bittere Realität. Die Morde in Hanau, Halle, an Lübcke und der NSU-Komplex sind nur die Spitze des Eisberges extrem rechter Gewalt in Deutschland der letzten Jahre.

Das Nexus bietet Platz für Menschen, die für eine solidarische, gerechte und offene Gesellschaft einstehen. Sei es auf der Bühne, oder als Gast einer der vielfältigen Kulturveranstaltungen. Diesen Versuch, das Nexus und die solidarisch handelnden Menschen zu kriminalisieren, werden wir nicht hinnehmen. Seit 2005 haben wir wöchentlich geöffnet, sind ein aktiver und anerkannter Akteur im Westlichen Ringgebiet und überregional als Kulturort bekannt. Wir bedanken uns schon jetzt bei allen Menschen, die ihre Solidarität mit uns gezeigt haben und zeigen werden. Wir sind froh, dass ihr uns den Rücken stärkt - das Nexus bleibt ein unkommerzieller und sicherer Raum, in dem Kultur für viele Menschen und auf Augenhöhe stattfindet.

Das Hausplenum

08/12/2021

Leute! Im S***k sagen seit Wochen die Künstler ihre Veranstaltungen ab und bitten um einen Termin im Folgejahr .. es ist zum Heulen!
Es wird so kein nächstes Jahr im S***k geben !!!
Es geht nur, wenn wir auch über den Winter kleine Club-Veranstaltungen machen mit ca. 25 Personen. Da wir eine Gastronomie sind, entfällt der Mundschutz im Sitzen und sich testen oder boostern zu lassen, kann man nun wirklich überall ..
Wir haben also wieder viele freie Termine! Bitte bewerbt euch und kommt vorbei, sei es auch nur auf einen Glühwein im Außenbereich.
T-Shirt gibt´s auch noch!
Es wird sonst keine Events im nächsten Jahr geben - Die Lage ist ernst!

Und daher sind wir auch noch immer auf eure Spontanbesuche am Wochenende und auf Spenden angewiesen. Hier ist unsere Verbindung, wenn ihr uns unterstützen möchtet:
S***k Cafe Bar
IBAN: DE17270400800484210000
Verwendungszweck: S***kCoronaÜberbrücken

via Paypal:
https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=PHYNS5KSJKB72&fbclid=IwAR0dJXRXsIr7Xtx6hldlMtWCvCrTDxy_tv38WRZs-V7JlS7wbjCU_7eRIZs

04/11/2021

Aufstieg in die Verbandsliga vor 50 Jahren

Die Spieler der ehemaligen Meistermannschaft (Saison 1970/1971) haben sich anlässlich des Aufstieges
vor 50 Jahren zu einem Wiedersehen im Vereinsheim getroffen.
In gemütlicher Runde wurden Erinnerungen an alte Zeiten ausgetauscht.

Hintere Reihe von links nach rechts :

"Matze² Heuer, Bertram von Cramon, Peter Schwerdtfeger, "Manni" Heine, Hans Behme, "Erbse" Glimann, Gunter Ebel, Otto Piller, Dieter Espert, "Bruno" Wöckner, Wolfgang Hoffmeister

Kniend von links nach rechts: "Manni" Müller, Jochen Elberling, Waldemar Handke

23/09/2021
Danke an die Stadteilkonferenz
10/09/2021

Danke an die Stadteilkonferenz

Adresse

Frankfurter Straße 12
Braunschweig
38122

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von WRG - Braunschweigs wilder Westen. erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen