Ortsverband Brakel Bündnis 90/Die Grünen

Ortsverband Brakel Bündnis 90/Die Grünen Der Facebookauftritt des Ortsverbandes der Partei Bündnis90/Die Grünen

Wir wünschen allen Muslimen ein schönes Zuckerfest!
20/03/2026

Wir wünschen allen Muslimen ein schönes Zuckerfest!

12/03/2026

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,

Oh je, die Grünen am Mikrofon zur jährlichen Haushaltsrede! Die meisten Rollen mit den Augen, denn traditionell wird erwartet, dass nun die weltpolitische Lage wieder einmal herhalten muss, um grüne Ideologie in und für Brakel zu postulieren.
Meine Damen und Herren, nichts wäre leichter als das in diesem Jahr. Zeigen uns doch die Krisen und Kriege auf der Welt, wie verletzlich unsere Wirtschaft ist und wie abhängig wir immer noch von fossilen Energien sind, obwohl Alternativen vorhanden sind.

Zur finanziellen Lage der Stadt haben sich meine Vorredner lang und breit ausgelassen, die Zahlen sind bekannt. Luftschlösser können wir nicht bauen, Geschenke an das Wählerklientel sind nicht drin und auch wünschenswerte Modernisierungen oder Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung städtischer Einrichtungen werden erst mal auf einer Wunschliste landen müssen. Damit könnte ich meine Rede beenden, denn einen nackten Mann packt man nicht in die Tasche.

Auf eine Reform der kommunalen Finanzen zu warten, sich ohnmächtig ergeben oder in eine kommunalpolitische Depression zu verfallen, das kann und das darf nicht unser Weg in Brakel sein. Die Verwaltung und die Mitglieder des Rates sollten mutig nach vorne gehen, bisher Ungedachtes denken, über den Tellerrand blicken, kreative Lösungen suchen, Altes und Bewährtes prüfen, jeden Stein umdrehen und neue Einnahmen generieren. Wird das alles reichen, einen ausgeglichenen Haushalt zu präsentieren? Wir glauben nicht. Dafür sind die strukturellen Defizite zu groß. Aber: in jeder Krise steckt auch eine Chance!

Liebe Kolleginnen und Kollegen. Wir haben mehrfach intensiv über die Sanierung der Toiletten in der Stadthalle diskutiert. Ging es dort wirklich um die Kosten oder ging es in der Diskussion eigentlich um etwas anderes? Wir glauben, es ging um das Ungesagte, nämlich um ein Gefühl, dass mit zweierlei Maß gemessen wird, dass es die einen und die andern gibt.
Stellen wir uns einmal vor, wir würden es in Brakel schaffen, solches Vergleichsdenken aus den Köpfen zu bekommen, wir würden es schaffen, noch mehr Menschen für gesellschaftliches Engagement zu begeistern, stellen wir uns einmal vor, wir würden verinnerlichen, dass wir uns letztendlich für unsere Kinder und Enkelkinder einsetzen, stellen wir uns einmal vor, wir würden erreichen, dass man nicht darüber diskutieren muss, wer und ob jemand mal mit anpacken kann und stellen wir uns final einmal vor, wir würden es schaffen, ein fulminantes Wir-Gefühl in Brakel zu erzeugen: die selbstverständliche Pflege einer städtischen Fläche vor der Haustür oder in der Dorfstraße, das kleine Projekt in der Nachbarschaft, eine kreative Lösung für ein Alltagsproblem, die Wand, die in einer Schule mal gestrichen werden muss, das Engagement in den Kirchen, Vereinen und Arbeitsgruppen.... Wenn wir in der Gesellschaft die Ärmel hochkrempeln, wenn wir alle mit anpacken, dann können wir -ganz unabhängig vom städtischen Haushalt- Brakel gemeinsam Stück für Stück noch liebens- und lebenswerter machen und trotz -oder gerade wegen- der finanziellen Lage sagen: Brakel ist arm aber sexy!

25/02/2026

CDU, CSU und SPD bauen die nächste Kostenfalle – bei unseren Heizungen.

Die Pläne der schwarz-roten Koalition zum Gebäudeenergiegesetz lassen keinen Zweifel: Statt Planungssicherheit bei der Wärmeplanung drohen Chaos, steigende Kosten und eine neue Abhängigkeit von fossilem Gas.

Friedrich Merz hat das Gebäudeenergiegesetz jahrelang zum Sündenbock erklärt.

Jetzt treiben Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, SPD-Fraktionsvorsitzender Matthias Miersch und Jens Spahn unsere Wärmeversorgung mit einer sogenannten Biomethan-Quote und „grünem Öl“ zurück in teure Öl- und Gasimporte.

Das ist eine politische Rolle rückwärts – und sie wird für uns alle sehr teuer.

1. Teures Biomethan statt günstiger Lösungen

Kostspieliges und wertvolles Biomethan soll in die Gasnetze gedrückt werden. Das sollen alle Verbraucherinnen und Verbraucher bezahlen.



2. Heizkostenfalle für Millionen Haushalte

Wer jetzt noch auf Gas setzt, riskiert dauerhaft hohe und weiter steigende Heizkosten. Jede neu eingebaute Gasheizung verlängert die fossile Abhängigkeit bis weit nach 2045. Bei den Gaspreisen sind wir in der Hand von Trump, Putin und vielen anderen autoritären Lieferländern.



3. Milliardeninvestitionen werden entwertet

Kommunen, Handwerk, Unternehmen und private Haushalte haben in Wärmewende und Planung investiert. Diese Reform schafft Unsicherheit und gefährdet Arbeitsplätze. Denn die Bundesregierung will sich in Brüssel für die Aufweichung der EU-Vorgaben für Gebäudeenergie einsetzen. Das bedeutet Unsicherheit für alle Investoren bei Heizung und Sanierung.



4. Soziale Schieflage

Menschen mit wenig Rücklagen sind auf verlässliche Förderung angewiesen. Statt Sicherheit droht Förderchaos. Denn weder ist geklärt, was und wer wie stark gefördert werden soll.



5. Klimaziele werden verfehlt

Eine Biomethan-Quote spart deutlich weniger Emissionen als echte Innovationen mit mindestens 65% Erneuerbaren Energie für erneuerbare Wärme. Die Klimaziele rücken in weite Ferne. Jahrelange Gerichtsverfahren werden weitere Unsicherheit schaffen.



Für Handwerk, Heizungsbranche und Kommunen bedeutet diese Reform vor allem eines: Jahrelanges Chaos und Verunsicherung.

Für Verbraucherinnen und Verbraucher bedeutet sie: steigende Kosten.

Für den Klimaschutz bedeutet sie: Rückschritt.

CDU, CSU und SPD haben günstige und stabile Energiepreise versprochen.

Mit dieser Reform liefern sie das Gegenteil.

Unsere Forderungen sind klar:

Keine neue fossile Abhängigkeit durch die Hintertür
Keine Luxus-Gas-Quote auf Kosten der Bevölkerung
Verlässliche Förderung und Planungssicherheit
Bezahlbare, erneuerbare Wärme für alle

18/02/2026
30/01/2026
Dramatische Entwicklung des Städtischen HaushaltsHeute brachte im Stadtrat der Bürgermeister   den Haushalt ein. Ein Def...
27/01/2026

Dramatische Entwicklung des Städtischen Haushalts

Heute brachte im Stadtrat der Bürgermeister den Haushalt ein. Ein Defizit von 9,4 Millionen Euro werden für 2026 eingeplant. 😳 Kämmerer und Bürgermeister konnten unisono erläutern, dass strukturelle Probleme eine kronologische Unterfinanzierung der Kommunen bedingen. Dramatisch: die Liquidität ist nicht mehr gegeben und muss durch Kredite sichergestellt werden.
Im Top 8 ging es um die Information in Krisensituation. Der Sachgebietsleiter konnte erläutern, dass entsprechende Krisenteams installiert sind, es aber auch Bürgerinnen und Bürger in der Pflicht sind, Vorsorge zu treffen. Infos findet man zB hier: https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html
Eine angesprochene, inzinierte Gasmangellage konnte durch die Verwaltung fachlich sehr gut abmoderiert werden. Unserer Fraktion wies daraufhin, dass der aktuelle Füllstand (36%) Ende Januar/Februar ausreichend ist, Zielvorgabe der Bundesnetzagentur für Februar liegt bei 30% (https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Gasversorgung/aktuelle_gasversorgung/_svg/Gasspeicher_Fuellstand/Speicherfuellstand.html?r=1)

Im öffentlichen Teil haben wir nachgefragt, ob es bei extremen Schneefall eine Vorsorge gibt, auf Privatleute zurückzugreifen, die Geräte zum Schneeräumen gibt und ob es ggfs. Kooperationsvereinbarungen gibt. ❄️☃️⛷️🚜

Der neue Ratgeber Vorsorgen für Krisen und Katastrophen fasst Vorbereitungs- und Handlungsempfehlungen für verschiedene Notsituationen zusammen. Checklisten unterstützen Sie bei der Umsetzung.

Einen feinen Unsinn verbreitet die Union im Netz. Es gibt gar kein Heizungsgesetz. Also kann es nicht abgeschafft werden...
12/12/2025

Einen feinen Unsinn verbreitet die Union im Netz. Es gibt gar kein Heizungsgesetz. Also kann es nicht abgeschafft werden. Es gibt ein "Gebäudeenergiegesetz" das von einer CDU-geführten Bundesregierung geschaffen wurde…

Gestern konstituierte sich der neue Rat der Stadt Brakel. Der neue Bürgermeister, Alexander Kleinschmidt, wurde ins Amt ...
05/11/2025

Gestern konstituierte sich der neue Rat der Stadt Brakel. Der neue Bürgermeister, Alexander Kleinschmidt, wurde ins Amt eingeführt.
Zudem fand die Wahl seiner beiden Stellvertreter statt.
Wir gratulieren Jutta Robrecht (SPD) zur ersten Stellvertretung und Uli Disse (CDU) zum zweiten Stellvertreter.
Unsere Argumente zum Thema Bildung eines Ausschusses für Schule und Soziales sind gehört worden und so wird es einen weiteren Ausschuss, der sich diesen beiden wichtigen Themen widmen wird, geben. Unsere neue Fraktionskollegin Anna Montino wird diesen Ausschuss leiten.
Auch das Thema Kultur, was unsere Meinung nach immens wichtig ist, um das Leben in Brakel und insbesondere in der Kernstadt mit Leben zu füllen, wird aufgewertet, indem der Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing mit dem Zusatz „Kultur“ versehen wird. Hier konnte ein guter Kompromiss gefunden werden.

Wir gratulieren allen Gewählten zu ihren neuen Aufgaben und Wünschen viel Erfolg und eine gute Zusammenarbeit.

Nach der Kommunalwahl ist es einige Zeit ruhig gewesen. Viele haben nach der Wahl und dem Wahlkampf erstmal Urlaub gemac...
06/10/2025

Nach der Kommunalwahl ist es einige Zeit ruhig gewesen. Viele haben nach der Wahl und dem Wahlkampf erstmal Urlaub gemacht.
Daher kam es erst am Wochenende zur Übergabe des Balkonkraftwerks, welches wir verlost haben. In Brakel freut sich nun Familie Pape bis zu 900kWh Strom mit der Anlage zukünftig zu produzieren.

Adresse

Brakel
33034

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